17
Sep
2011

Vektoren – Relationen

 
Menge_Teilmenge

Durch die vektorielle Beziehung wird die neuronale Aktivität deutlich. Im Beispielsatz tritt die neuronale Menge „Jahreszeit“, vertreten durch die Elemente „Sommer“ und „Herbst“ mittelbar auf. Das neuronale Dreieck „A = Sommer, B = Sommer, C = Herbst“ weist als solches ein neuronales Gefüge von Ordnungen auf, wobei AC und BC Zuordnungen sind, die sich zugleich mittels C in „Jahreszeit“ einordnen.

Unabhäbhängig vom Inhalt besagt der Vorgang der Zu- und Einordnung, dass sich ein Gedanke mittels Charakterisierung (Duplizität von Zu- und Einordnung) in Vorbereitung befindet.

16
Sep
2011

Kybernetische Textanalyse

 
New_15IX_Blackbox

In der Textanalyse gilt das Wort als neurologische Einheit.
Den Wortarten entsprechend gibt es auch verschiedene Arten solcher neurologischen Einheiten.

- Das Substantiv verweist auf Objekte der Wahrnehmung oder auf Objekte des Denkens.

- Das Adjektiv verweist auf eine Eigenschaft des wahrgenommenen oder gedachten Objekts.

- Das Verb verweist auf das Verhalten des wahrgenommenen oder gedachten Objekts oder auf das Wahrnehmen bzw. das Denken selbst.

- Das Adverb verweist auf die Art und Weise eines Vorganges.

Daneben existieren Konjunktionen und Pronomina, die verbindende oder verstärkende Funktionen haben.

Die Verbindungen zwischen Wörtern und ihren Sätzen fallen zunächst durch alphanumerische (zeichenmäßige) Übereinstimmungen auf.

15
Sep
2011

Funktionen von Wörtern in Abbildungen (1)

 
wort_op

NN steht für neuronales Netz und OP für Operator bzw. Operations-Initiator.

14
Sep
2011

Die Vernunft des Verstandes kommt zur Sprache

 
regelkreis__
 
 
Die Vernunft des Verstandes regelt das affektiv angeregte, instinktiv oder intuitiv initiierte Bewusstwerden. Das Bild vom Regelkreis bringt das Erzeugen des bisherigen Textes auf den Punkt. Die Vernunft verhilft dem Verstand zu einem Bild und setzt in der Logik die Ästhetik durch.
 
Um das Bilderleben zu bewahren, müssen Worte spätestens dann in einem Abbild des Gesagten zusammenfließen, wenn alles gesagt ist. In diesem Bild spiegelt sich der Gedankengang, indem er sich als einen maßgeblich bestimmenden Gedanken thematisiert.
 
Die verstandgesteuerte Anstrengung einer Neurologik mündet in einer vernunftgeregelten Abbildung, also in einer ganz offensichtlich wegen des Bilderlebens erforderlichen Ästhetisierung.
Da der Verstand auf eine Darstellung eines Textes als neuronale Dokumentation drängt, verhindert die Vernunft ein einseitiges Vorgehen des Verstandes. Dessen Hintergedanke einer Mathematisierung wird umgelenkt in den Kompromiss einer Modellierung, die zumindest den Anforderungen der Kybernetik genügt. Die aufgestellten Forderungen einer rein formalen Betrachtung werden dadurch nicht aufgegeben.
 
 
Die Neurologik gelangt als Neuroästhetik zum Vorschein. Folgerichtig erscheint das Wort in einem Text als Abbild einer logischen Funktion wie Substantiv, Adjektiv usf., aber auch als Repräsentant seiner intuitiven Herkunft wie in der Wortstreuung, deren Ausarbeitung bereits besprochen ist. Auf dem Weg wird gezeigt, welche Abbildungen der Verstand bevorzugt und welche Bilder die Vernunft. Durch die Modellierung von Vorgängen a priori einigen sich Vernunft und Verstand auf eine Ästhetik, die beider Zustimmung finden kann.
 

13
Sep
2011

Komplement

 
nl6_word

Die Veranschaulichung durch die Vernunft unterscheidet sich wesentlich von der Veranschaulichung durch den Verstand.
Der Verstand veranschaulicht, indem er vereinfacht.
 
Die Vernunft veranschaulicht, indem sie ausgestaltet bzw. ausschmückt. Der Verstand bevorzugt Modelle, Skizzen, Pläne, die Vernunft dagegen bevorzugt Abbildungen, Beschreibungen, Vorgaben. Der Verstand ist Logiker, die Kunst dagegen Künstlerin.
Aber es handelt sich weniger um Gegensätze, sondern vielmehr um Komplemente (wechselseitige Ergänzungen).
 
Synchronisieren sich beide, dann entsteht schöpferischer Streit, der Ursprung aller Entdeckungen.
(Analogie zu Heraklits “Der Streit ist der Vater aller Dinge")

12
Sep
2011

Die Vernunft des Verstandes

 
Der Verstand koordiniert und die Vernunft veranschaulicht das Ergebnis. Dieser Idealfall entsteht, sobald sich beide Hemisphären synchronisieren.

nl5_word

Die Vernunft des Verstandes ist die schöpferischste Form der produktiven Arbeit des Gehirns. Aber die Vernuft erinnert uns nicht nur in ihren Bildern an unsere Erfahrungen, sondern zeigt uns auch Möglichkeiten zukünftiger Erfahrungen.

Das Wahrnehmen der Vernunft ist nicht wie das des Verstandes an die Sinne gebunden (a posteriori), sondern vermag vielmehr über die Erfahrungen des Sinnlichen hinauszugehen (a priori). Als Metaphysik thematisiert die Philosophie diesen Bereich eigens. Auch die Höhere Mathematik bedarf, um nachvollzogen werden zu können, des Bereiches a priori.

Wenn aber die Vernunft eher als der Verstand über den Bereich des sinnlich Vernehmbaren hinaus treibt, warum bevorzugt sie dann gerade das Anschauliche?

11
Sep
2011

Zuordnung und Einordnung

 
nl3_1

"Als Element einer Menge (ZO EO) verweist das Wort auf eine Klasse oder Gruppe." So gehört ein "Schüler" zu einer bestimmten Klasse. Er wird z.B. in die Klasse 6a eingeordnet.

"Der Abgeordnete A wurde zum Minister ernannt. (ZO + EO)". Hier verweist das Wort auf eine Hierarchie, denn "Minister" ist "Abgeordneter" übergeordnet.

Wenn der Verstand wie in "Schüler der 6a" gleichzeitig zu- und einordnet, soll etwas betont werden, hier z.B. die Zugehörigkeit. Wenn der Verstand dagegen hierarchisiert, soll (nur) ein Vorgang geschildert werden.

Formal stellt sich Verstandestätigkeit vektoriell dar (E → M; "E" für Element und "M" für Menge), während die Vernunfttätigkeit sich formal mengenalgebraisch (E ∊ M) ausdrückt.

Die lineare Verstandestätigkeit benötigt im Gegensatz zur komplexen Vernunfttätigkeit dementsprechend sehr viel weniger Textraum.

10
Sep
2011

Verstand & Vernunft

 
nl31

Ohnehin weckt der Verstand negative Gefühle dort, wo er etwas schwer oder gar nicht versteht.
Denken, das gemeinhin als die den Verstand bestimmende Tätigkeit gilt, wird unterschätzt, wenn sie so einseitig ausgelegt wird. Denken ist vielmehr als Bilderleben ein allseitiger oder ganzheitlicher Vorgang, an dem neben dem Verstand die Vernunft ebenso beteiligt ist.

Wie der Verstand (Bild-Erleben) die Logik des Denkens ausmacht, so ist die Vernunft gleichsam die Seele (Bilder-Leben) des Denkens. Die Stimme des Verstandes ist das Versprachlichen des Bewusstwerdens während die innere Stimme der Vernunft das Bewusstwerden selbst leitet.

Die Spuren des Verstandes in Texten sind vektorieller Art während die Spuren der Vernunft eher mengenalgebraischer Form sind. Während die Spuren des Verstandes objektiv sind, sind die Spuren der Vernunft subjektiv oder allenfalls intersubjektiv.
Ein Text ist wie ein Song. Dessen Text stammt vom Verstand und dessen Melodie von der Vernunft.

9
Sep
2011

Wortumgebung


Wir haben einen texterzeugenden Satz kennengelernt. In diesem Satz sind durch Art und Weise der Wortwahl die daraus folgenden Sätze angelegt. Indem der Satz eine Aufzählung enthält, gibt er die Folge der weiteren Sätze vor. Diese Folge besteht aus Erklärungen der im Satz aufgezählten Worte. In diesem Beziehungsgefüge zeichnet sich die Gestalt eines Gedankens ab, der die Aufzählung zum Thema hat.

In diesem frühen Textabschnitt setzt sich eine Emotion in Gestalt eines Gedankens durch. Dieser Gedanke führt an. Er flechtet sich in das neuronale Netz ein, um die nächste Entwicklung von Aktivitäten befehligen zu können. Als Auflistung hat der Satz etwas Gewalttätiges an sich. Alle Formen von Listen algorithmieren wenigstens kurzfristig streng linear, also Schritt für Schritt. Durch bündige Zu- und Einordnungen will das Gehirn eine vorbestimmte Form schnell erreichen.

nl3

Der Worte und damit weitere Sätze ausstreuende Satz zeigt etwas von dem durchaus gewalttätigen Charakter der Natur. Aber diese Charakterisierung nimmt unser Verstand vor, der dem vielleicht nicht gewachsen zu sein scheint.

8
Sep
2011

Neuronales Wachstum

 
Seit jeher wurde das philosophische Denken von der Neugier auf das, was hinter den Grenzen des sinnlich Vernehmbaren und verstandesmäßig Fassbaren liegt, angetrieben. Naturwissenschaftler wie Philosophen versuchten immer wieder Spuren Gottes zu entdecken, die sie wenigstens erahnen ließen, was sich ihnen hinter dem Horizont des Verstandes offenbart. Manche Philosophen scheuten sich sogar nicht, das Philosphieren eine Übung im Sterben zu nennen.

Die Neurologik wird aufzeigen, dass sich der gesuchte Urgrund allen Seienden unmittelbar vor unser aller Augen offenbart, sobald wir uns der Sprache der Natur öffnen. Es ist auch die Sprache, die unser Gehirn spricht. Die Neurologik erzählt uns, was es uns in und durch Texte mitteilt. Der gesunde Text entwickelt sich wie eine Pflanze in freier Natur. Aus einer Idee sprießt wie aus einem Samen der erste Satz. Die in diesem Sprössling angelegten Worte regen unter günstigen Umständen zu weiteren Trieben an. Die Natur lässt bereits an den ersten Trieben die werdende Gestalt der zukünftigen Pflanze erkennen. Die ersten Sätze des Textes lasssen den werdenden Gedanken erkennen.

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7
Sep
2011

Neuronale Initiativen

 
Texte dokumentieren die Aktivitäten der an der Erzeugung des Textes beteiligten Neuronen.

Die Neurologik betrachtet Texte rein formal.
Sie geht davon aus, dass neuronale Formen künstlerische Formen des Gehirns sind. Durch Betrachten dieser neuronalen Ästhetik erschließt sich das Denken des spielenden Gehirns auf ungeahnte Art und Weise.

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Das Schauen der künstlerisch ins Werk gesetzten neuronalen Formen eröffnet dem Bewusstsein das Unbewusste als Urgrund des Denkens.

Das philosophische Denken wirft einen Blick hinter den Horizont des Verstandes.
 

6
Sep
2011

Neurologik

 
neurologik1
 

5
Sep
2011

Wortform

 

Wort als Begriff
 

4
Sep
2011

Neuronale Textanalyse

 
Nomen als Menge oder definierte Gruppe

Als (all)gemeine Bezeichnung für eine Menge oder Gruppe erfasst das Nomen auch deren Elemente oder Mitglieder. So gehört zur “Schule” alles, was mit Schule zu tun hat.

Die Stärke eines Nomens als Menge ermittelt man durch die Anzahl der auftretenden Mitglieder. Das Verhalten der Elemente einer Menge hängt mit der Menge verfügbarer Erfahrungen zusammen. Je dichter Nomen, die einer Gruppe angehören, auftreten, um so mehr Erfahrungen liegen gewöhnlich vor. Unabhängig von der Art des Nomens spielen Nomen als neuronale Felder zusammen. Jede Art eines Nomens kann sich teilen und sich zwei neuronale Felder unterordnen. So kann sich “Dauer” in “Zeiteinheiten” auflösen. Und “Zeiteinheit” als Jahr im astronomischen Sinne als die Zeitspanne eines vollständigen Umlaufs eines Himmelsobjekts um einen Stern. Im engeren Sinne ist mit „Jahr“ nur das Erdenjahr gemeint: Es dauert je nach Definition ca. 365¼ Tage (Umlauf um die Sonne). Als Definition eines Umlaufs der Erde um die Sonne bildet diese Zeiteinheit eine Vereinigungsmenge. Die Vereinigungsmenge von U ist die Menge der Elemente, die in mindestens einer Elementmenge von U enthalten sind oder formal modifiziert als:

nomen_als_menge
 

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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