28
Feb
2011

Umkehr


Herr_Soundso
(c) urs

Das erfolgreiche Wirken von Geistheilern an Kliniken in England verweist ebenso wie das Phänomen des Wunders auf das Primat des Denkens, das der menschliche Organismus dem Denken einräumt. Dieser Hinweis beinhaltet zugleich die Aufforderung, das Denken wesentlich anders zu denken. Diese Wende oder Kehre könnte sich in einer radikal anderen Betrachtung des Wesens vollziehen. Nicht mehr das Wesen als solches wird philosophisch gedacht, sondern das Wesen als Lebewesen. An die Stelle des Seins tritt das Dasein, und an die Stelle der Abstraktion tritt das Konkretisieren der Kunst. Dieser zunächst höchst befremdliche Gedanke erweitert das Bewusstwerden als Bilderleben zum Bewusstwerden als Bilderkennen. Erleben schließt nun das Erfahren als Bekanntschaft bzw. Vertrautwerden mit ein. Erkennen vollzieht sich als Einsicht in das, was der Körper auf Grund des eigenen Denkens körperlich erfahrbar definiert. Die philosophische Grundfrage besteht nun – wie gesagt – nicht mehr in der Frage nach dem Wesen, sondern vielmehr in der Frage nach dem Lebewesen. Die Philosophie kehrt sich in Heilkunst um.

27
Feb
2011

Spinnen im Kopf

Gleichgültig, als wie praxisrelevent oder praxisirrelevant sich die Philosophie eines Philosophen erweist, es bleibt, dass sie letztlich von ihrem Ansatz her insofern nahezu körperfeindlich ausgelegt ist, als sie das Denken fast ausschließlich als reine Kopfarbeit betrachtet. In seltenen Fällen wie etwa bei Spinoza werden zwar Gefühle einbezogen, aber es bleibt dabei, dass die Sprache des Kopfes nicht als Einheit mit der Sprache des Körpers gesehen wird. Körpersprache wird nahezu unabhängig von der Sprache des Denkens betrachtet. Es erscheint geradezu absurd, dass der Mensch mit der Entdeckung des Werkzeugs geradezu den „Kopf verloren“ hat. Paradoxerweise tritt als Folge der Spaltung einer Handlung in Denken einerseits und Verhalten andererseits eine Verselbständigung des Denkens und damit ein „Verkopfung“ ein, so dass im Kopf entschieden wird, was für den übrigen Körper gut sein soll. Zufolge solcher Verabsolutierung kommt es sogar zu einer medizinischen Metaphysik in Form von Computerprogrammen, die Operationsroboter steuern. Der Schulmediziner betrachtet den Menschen gleichsam als Cyborg und untersucht nicht mehr den Menschen ganzheitlich, sondern nur noch auf bestimmte Funktionen eines kybernetischen Organismus oder Mechanismus hin. Da ist es selbstverständlich nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Gegenbewegung entwickelt und als Alternative Medizin wieder auf die Natur statt auf die Technik setzt. Merkwürdigerweise geht auch mit dieser Entwicklung eine kaum mehr nachvollziehbare Verkopfung einher, die mit der Erfindung des Geistheilers ihren vorläufigen Höhepunkt erfährt.

26
Feb
2011

Wahrer Reichtum


Die Philosophie ist „verkopft“. Weil das Denken zu sehr vom Kopf beherrscht wird, ist Philosophie unhandlich geworden und somit eine unpraktische Angelegenheit. Das war nicht immer so. In den Anfängen der Abendländischen Philosophie galten die Philosophen als Tüftler, die sich praktisch mit scheinbar unlösbaren Problemen herumschlagen und sich absurde Dinge ausdenken. Und obgleich sich deren Gedankenexperimente nicht gerade als erfolgreich und zu langwierig erwiesen, wurden sie beneidet. Besonders Thales, der auffälligste der damaligen Philosophen, wird von ihnen wegen seiner Armut gefoppt, da er ja ganz offensichtlich der beste Beweis dafür ist, dass man es mit Philosophie nicht weit bringt. Aber Thales kümmert das wenig. Aufgrund seiner astronomischen Kenntnisse weiß er allerdings, dass er erst im kommenden Jahr den Nachweis für den praktischen Nutzen der Philosophie führen kann, denn aufgrund seiner Analysen findet er heraus, dass im kommenden Jahr eine reiche Olivenernte zu erwarten ist. Und so mietet er mit dem wenigen Geld, das er noch besitzt bereits im Winter alle Olivenpressen in Chios und Milet. Selbstvertändlich bekommt er sie zu dieser Jahreszeit noch zu einem Spottpreis und mit einem mitleidigen Lächeln.
Als plötzlich zur Erntezeit alle Pressen gleichzeitig benötigt werden, leiht er sie gegen hohe Beträge aus und verdient eine Menge Geld damit. So beweist er der Welt, dass auch Philosophen leicht reich werden können, wenn sie nur wollen. Aber reich zu werden, liegt nicht im Interesse der Philosophen. Deren Ehrgeiz bezieht sich eher darauf, Anworten auf interessante Fragen zu finden. Denn der Ansicht Thales nach macht Entdecken reicher als Geldquellen zu finden.

25
Feb
2011

be-greifen


Im Wort begreifen steckt greifen. Die Vorsilbe "be" verstärkt "greifen" und bringt zum Ausdruck, dass man sich etwas nähern muss, um es zu begreifen. In Begreifen steckt 'handgreiflich', etwas greifen, um es anfassen und erfahren zu können. Als Folge des Begreifens vermittelt ein Begriff etwas so leicht Handhabbares wie ein Rezept. Eine brauchbare, weil leicht verständliche Anleitung ist also ein Beispiel für einen Begriff. Denken in Begriffen meint also Überlegungen, wie sich etwas umsetzen und verwirklichen lässt. In diesem Sinn zeigt sich Wissenschaft wider Erwarten vor allem als praktisch. Dass Wissenschaft einen völlig anderen Ruf hat, liegt zum einen Teil daran, dass viele Wissenschaftler Begriffe nicht zu Ende denken oder diese nicht sauber ausarbeiten. Zum anderen Teil beruht dieser nachteilige Ruf auch auf Missverständnissen. Man versteht etwas nicht, hält es beispielsweise für zu abstrakt, weil man sich selbst zu wenig konkret damit beschäftigt hat. Wer sich zum Beispiel schwer mit Mathematik tut, darf nicht erwarten, dass er eine Formel als trennschärfste und einfachste Form einer Handlungsanweisung versteht.
Es liegt also auf der Hand, dass jeder der sich wissenschaftlich ausdrückt, ganz klar sagt, was anliegt und zu tun ist.

24
Feb
2011

Der Fall von zu Guttenberg

Der Fall Guttenberg ist nun ein aktuelles Beispiel dafür, dass Wissenschaftler eben nicht wissenschaftlich vorgehen und ganz offensichtlich dazu schweigen, was Sache ist. Jeder Wissenschaftler, der sich mit Bewusstseinsforschung beschäftigt, weiß doch, dass die Aussage des Verteidigungsministers eine Lüge ist, wenn unterstellt wird, dass es sich um eine seelisch gesunde Persönlichkeit handelt. Ist das aber nicht mehr der Fall, dann wird es gefährlich, wenn dieser Mann im Amt bleibt. Im Falle einer Persönlichkeitsspaltung weiß nämlich dieser Mann nicht mehr, was er bewusst tut. Verhält es sich nämlich so, dass dieser Mann nicht bewusst getäuscht hat, dann hat er selbst gar nicht mitbekommen, dass er Plagiate in seiner Doktorarbeit benutzt. Wer aber nicht mehr Herr seiner eigen Lage ist, sollte auch keine Verantwortung mehr für andere tragen.
Es ist nämlich schlechterdings unmöglich, einen Text von anderen unbewusst zu übernehmen. Schon das Lesen eines solchen Textes verlangt Bewusstsein, es sei denn, das hat ein anderer erledigt. Wenn Guttenberg seine Arbeit nicht selbst geschrieben hat, dann hat er natürlich auch andere nicht bewusst getäuscht.

20
Feb
2011

Das Auge der Allgegenwart

Von Wundern wird gesagt, dass sie nicht ohne Glauben geschehen können. Allein der Glaube an das helfende Bild der Madonna in Lourdes vermag zu heilen. Der stärkste Wille, das Rauchen aufzugeben hilft nichts, wenn der Glaube an eine helfende Vorstellung fehlt. Solche Zuversicht kann man mit dem Verstand oder mit der Vernunft nicht herstellen. Der Glaube an eine helfende Vorstellung wie die von Gott, von einem Heiligen oder von einem Schutzengel wächst von innen aus der Tiefe des Unbewussten heraus. Deshalb sprechen auch viele Gläubige vom Glauben als von einer Gnade. Demnach erscheint es so, dass uns nicht der Glaube an Gott uns dessen Existenz erschließt, sondern umgekehrt, dass uns diese Existenz erst die Gnade des Glaubens zu schenken vermag.

Auge

An oder auf der Grenzlinie des Verstandes erscheint es so, dass sich der Glaube durch den Verstand über die Intuition der Vernunft erschließt und durch das Gefühl erfahren wird.

17
Feb
2011

Intuitionstest

Intuition basiert auf Begabung und diese wiederum auf Intelligenz:

1. Wie viele und welche Ordnungen gibt es?
2. Wie viele und welche Kategorien gibt es?
3. Welche Fragefürwörter ordnen Sie welchen Kategorien zu?
4. Wie viele und welche ästhetischen und logischen Kräfte gibt es?
5. Wie lautet die Bestimmung der Information, wenn alle Kategorien mit einbezogen werden?

Der Test fällt erst dann und nur dann positiv aus, wenn Sie alle(!) Fragen zum ersten Mal vollständig beantwortet haben!

16
Feb
2011

Hellsichtigkeit (idein)

Im Gegensatz zu künstlich technischen Schöpfungen des Menschen verbirgt die Natur die Regeln und Gesetze ihres Schaffens nicht, sondern offenbart sie jedem, der sie wahrnehmen, betrachten, beobachten und dadurch begreifen will. Im Gegensatz dazu neigt der Mensch dazu, aus allem ein Geheimnis zu machen und seine Entdeckungen vor anderen zu verbergen. Ob er auf diese Weise sich nun aus Vorsicht oder Eitelkeit Konkurrenz verschafft oder ob er grundsätzliches aus falsch verstandenem Machtanspruch zu Alleingängen neigt, ist gleichgültig, denn letztlich sät er so Neid, Unfriedenheit und schließlich auch Krieg, und er erzieht den einzelnen zu einem Menschen, der sich für etwas ganz Besonderes hält. Demzufolge geschieht es, dass sich Entdeckungen als unsägliche leicht abgeänderte Wiederholung des immer Gleichen in immer wieder anderer Aufmachung darstellen und sich so vorstellen. Aufgrund dieses falschen Ehrgeizes vergibt der Mensch seine von Natur aus gewährte Hellsichtigkeit, also die Gabe des Entbergens des Wahren, welche die Griechen "idein" nannten. "Idein" meint das naturgegebene Wahrnehmen jener Ideen der Natur, welche durch philosophische Betrachtungen und naturwissenschaftliche Beobachtungen zum Vorschein gelangen. "Idein" bedeutet entdeckendes Sehen, Sichten also:


Einsicht = Alles Gemeinsame in Einem,
Ansicht = Eines von Vielem meinen,
Rücksicht = Mehr als Eines gelten lassen,
Vorsicht = Zu Vieles auf einmal hassen.

Umsicht = Alle Möglichkeiten behutsam sichten,
Aussicht = Alles nach seinen Möglichkeiten gewichten,
Übersicht = Alles geordnet und möglichst klar sehen,
Nachsicht = Trotz Unvollkommenheiten aufrecht gehen.
Sichten, Hellsichtigkeit bedeutet: belichten, gewichten,
verdichten!

Der griechische Philosoph Platon zeigt in seinem Höhlengleichnis, dass jeder Mensch sich selbst zum Licht der Einsicht begeben kann, wenn er nur dieser Gabe seiner Natur vertraut und darauf hört, was sich ihm durch die innere Stimme seiner Vernunft intuitiv mitteilt. Das meinten die griechischen Philosophen, als sie den Menschen als das vernunftbegabte Lebewesen bestimmten.

15
Feb
2011

Selbstspiel

Es gibt Leute, die gewisse Makros des Gehirns personifizieren, um für den inneren Dialog virtuelle Ansprechpartner zu haben. Das Selbstgespräch gelingt ihnen leichter, wenn sie den inneren Lehrer, Arzt, Anwalt oder den inneren Ratgeber ansprechen können. Kritisch wird es dann, wenn solche Personifizierungen religiösen Charakter annehmen oder sogar ein gewisses Sendungsbewusstsein entsteht. Solche Leute berichten dann über ihre eingebildeten Erfahrungen mit Schutzengeln oder anderen religiösen Gestalten. Bisweilen kommt es auch gar nicht zu solchen Personifizierungen, sondern zu Selbstübersteigerungen, indem man sich bestimmte Rollen zuspricht wie die eines Heilers oder Genies, eines Weisen oder eines Künstlers, in jedem Fall eine Rolle, die einen vor sich selbst oder vor anderen heraushebt. Dieser Hang zur Selbstbespiegelung entsteht durch fehlgeleitete, unvollständige Selbstreflexion. Bei Kindern spielt sich so etwas noch ganz natürlich ab, wenn sie in ihren Spielen in verschiedene Rollen schlüpfen. Im Gegensatz zu Erwachsenen halten sie sich ja noch in ihrer Phantasiewelt auf, in der so etwas noch als natürlich erscheint. Das positive Selbstbild, auf das wir angewiesen sind, um existieren zu können, bedarf allerdings eines Belegs durch andere oder durch sie anerkannte Leistungen.

14
Feb
2011

Aggression, Behauptung, Credo


Als besonderer Code fungiert gern Ideologie.

Konflikt lauert mit nervig offener Prophetie!

Quäker rühmen sich selten tolerant

und verlieren wutentbrannt.

13
Feb
2011

... im Zweifelsfall

Intuition zeigt die Empfindlichkeit der Wahrnehmung an. Diese Sensibilität basiert auf Erfahrungen mit dem Algorithmieren des Ordnens. Das widerspricht letztlich dem, was sich beobachten lässt. Nicht etwa erfahrene Lehrer sind es, die häufig intuitiv vorgehen, sondern junge Lehrer. Derartige Beobachtungen ergeben sich jedoch aus durch Vorurteile verzerrten Wahrnehmungen. Junge Lehrer veröffentlichen ihre Unsicherheiten eher und lassen zwangsläufig auffällig werden, wenn sie sich etwas einfallen lassen und improvisieren müssen. Erfahrene Lehrer dagegen zeigen solche Unsicherheiten nicht mehr und es ist bisweilen schwer zu unterscheiden, ob sie routiniert oder intuitiv vorgehen. Ja erfahrene begabte und sehr kompetente Lehrer gehen häufig sogar routiniert intuitiv vor, weil es die Routine, die alle unterrichtlichen Möglichkeiten vorhersieht, nicht geben kann. Das ist ja der entschiedene Nachteil der Annahme, dass eine gute unterrichtliche Vorbereitung schon einen guten Unterricht gewährleistet. Es ist geradezu pervers, wenn Anfänger ihren Mentoren zu Beginn des Unterrichts ihre Planungen aushändigen müssen, um anschließend vorwiegend daran bemessen zu werden. Ich war mehrere Jahre in der Ausbildung und Betreuung von Referendaren tätig und in der gesamten Zeit der einzige, der sich Unterrichtsplanungen nicht vor, sondern nach dem Unterricht geben ließ, weil mich nicht die bürokratische, sondern die pädagogische Seite des Unterrichtens interessierte. Ich konnte oft beobachten, wie sich erfahrene Lehrer über das Gebaren von Studienleitern amüsierten und gute Mine zu diesem "Spiel" gemacht haben. Wenn man die Entwicklung von Lehrern in ihrem Unterrichtsalltag beobachtet, dann scheint es bei angehenden Lehrern einen gewissen Vorrat an Intuition zu geben, der dann um so schneller aufgebraucht wird, je weniger diese zunächst einmal an sich selbst arbeiten. Im Zweifelsfall ist Kindern und Jugendlichen ein schlecht vorbereiteter Künstler lieber als ein bestens vorbereiteter Pädokrat.

12
Feb
2011

ABC

Wer keine Erfahrung darin hat zu ordnen ist leicht geneigt, zu meinen, dass er das nicht braucht, da es ihm ohnehin schwerfällt. Das ist allerdings kein plausibles Argument. Zudem gilt es zu bedenken, dass Intelligenz, also das Vermögen zu ordnen und Intuition eng zusammenhängen. Je intelligenter jemand ist, desto intuitiver vermag er auch zu verfahren. Wer also beruflich auf eine gute Intuition dringend angewiesen ist, kommt nicht umhin, seine Intelligenz zu erhalten, indem er das Ordnen übt. Das werden viele nicht unmittelbar einsehen, da die Notwendigkeit, ordnen zu können, im Alltag nicht auffällt. Das kann es letztlich auch gar nicht, da sich ordnen vor dem Bewusstwerden abspielt, da es dieses organisiert. Es gibt allerdings Hinweise, wenn dies nicht einwandfrei funktioniert, weil es vielleicht unausgebildet ist. Die Hinweise beziehen sich vor allem darauf, dass sich das Kurzzeitgedächtnis nicht gut organisiert und Sie dehalb auch Abneigungen hegen gegen alles, was Planung oder gar Projektmanagement erfordert. Die Abneigung ist oft so groß, dass Angebote, das zu trainieren, ausgeschlagen werden. Man will sich doch nicht selbst gängeln, sondern ‚einfach’ so drauf los arbeiten. In einem miserabel organisierten Kurzzeitgedächtnis bleibt allerdings auch kein Spielraum mehr für Intuition.

Sonderaufgabe:

Wenn Sie aber doch etwas für sich gegen das Chaos der ‚inneren Leere’ mangels Intuition kurzfristig tun wollen, dann widmen Sie sich täglich 5 bis 10 Minuten folgendem Gedächtnistraining. Erfinden Sie eine kurze Geschichte, bei der jedes Wort mit einem Buchstaben nach dem Alfabet beginnt. ABER: auf keinen Fall aufschreiben, sondern alles im Kopf machen! Hier haben Sie ein spontanes Beispiel:

Auf besondere Charaktere deuten einige Fähigkeiten: Gelassenheit, Humor, Interesse, Kompetenz.

Lernende mögen natürlich originelle Phantasie. Quergedachte Regel-Systeme trotzen Unterfordungen von Wissensdurstigen!

Schreiben Sie in Ihrer Vorstellung von A bis W täglich eine solche Geschichte und bereits nach ein paar Tagen werden Sie die ersten positiven Auswirkungen spüren! Es wird Ihnen beispielsweise auffallen, dass sie genauer wahrnehmen oder Dinge besser behalten können.

11
Feb
2011

Hilf mir, es selbst zu tun

„Helf mir, es selbst zu tun!“ sagt das kindliche Gehirn, das sich unbedingt gemäß seiner Fähigkeit, sich selbst zu organisieren, entwickeln möchte. Diese Chance wird in der Schule bildungspolitisch gnadenlos zerstört. Kein deutscher Lehrer bekommt eine Klasse, deren Größe überhaupt an Selbstorganisation denken ließe. Es hilft nichts. Machen wir uns lieber Gedanken darüber, was von den Überlegungen Maria Montessoris für den gegenwärtigen Unterricht gerettet werden kann. „Hilf mir, es selbst zu tun!“ würde bedeuetet, dass der Lehrer möglichst wenig erklärt und auf keinen Fall mehr als für das eigenständige Verstehen unbedingt erforderlich ist.

10
Feb
2011

Lehrer ist kein Beruf

Lehrer ist kein Beruf. Wer nicht aus Berufung Lehrer wird, sollte diesen Beruf auf keinen Fall anstreben, wenn er sich und vor allem anderen viel Leid ersparen will.

Kann man ordentlich unterrichten ohne neuronale Grundkenntnisse? Das ist eine rein rhetorische Frage!Natürlich geht das nicht! Trotz hoher Begabung kann man nicht alles intuitiv machen wollen. Es gilt auch wie überall in einem erfolgreichen Leben: „Ordung ist das halbe Leben, Unordnung ist die andere Hälfte!“ Zum Lehren gehört 50% Begabung und 50% Intelligenz und beides überdurchschnittlich.

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

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