9
Feb
2011

Red' nicht herum, zeige es mir!


Information
Information ist ein Bild, das eine Vorgehensweise zum Ausdruck bringt. Man kann auch sagen: Information ist die Momentaufnahme einer Handlung. Diese Momentaufnahme kann künstlerisch, wissenschaftlich oder alltagssprachlich vorgegeben sein, wobei keine Übersetzungsprobleme auftreten dürfen.
Ein Lehrer, der seinen Unterricht beginnt, indem er ankündigt, worum es gehen soll, tut etwas vollkommen Unsinniges, weil das, was erst erklärt werden soll, logischerweise noch nicht geklärt ist und deshalb auch noch nicht verstanden wird. Das Gehirn des Lernenden nimmt folglich nichts von dem, was gesagt wird an. Was kein klares Bild vermittelt, wird nicht akzeptiert. Die meisten didaktischen Ankündigungen sind Verlegenheitslösungen. Man kann vernünftigerweise Unterricht nur mit einer Geschichte, mit einer Inszenierung oder mit einer Demo beginnen. Fallbeispiel: Sie sollen in einer Grammatikstunde das Prädikat behandeln. Verbieten Sie für diese Stunde den Gebrauch von Verben, und jedes Kind wird seine eigenen Erfahrungen mit diesem Verzicht machen und schildern können, wie es ihm damit gegangen ist. Auf diese Weise gelangt die Funktion des Prädikats natürlicherweise zum Vorschein. „Wenig sprechen und viel zeigen!“

7
Feb
2011

Hirn, gib auf Dich Acht!

Die Bildung von Neuronen beinhaltet folgende naturalgebraischen Gesetzmäßigkeiten:

Assoziationsgesetz:
a*(b*c) = (a*b)*c Wird ein Neuron mit einer neuronalen Bindung zwischen anderen Neuronen verbunden, dann übernimmt es deren Bindung, so dass die selben Impulse über diese Bindung kommunizieren.
(a+b) + c = a+ (b + c) Wird also ein Neuron hinzugefügt, dann erhält es dieselben neuronalen konnektiven Eigenschaften.

Kommunikationsgesetz:
a + b = b + a Es ist gleich gültig, welches Neuron welchem hinzugefügt oder verbunden wird:
a * b = b * a.

Distributionsgesetz:
a* ( b + c) = a * b + a * c Das Hinzufügen eines Neurons ist immer auch ein Verbinden aller Neurone. (linksdistributiv)
(a + b) * c = a * c + b * c (rechtsdistributiv).

Pars pro toto Gesetz:
1/x = x/1 Ein Neuron repräsentiert und enthält auch immer die gesamte Information des gesamten neuronalen Netzes, dem es angehört.

Consecutio Temporum Gesetz:
a – b = b – a Bei der Vergegenwärtigung neuronaler Bindungen verlieren Bindungszeiten ihre Gültigkeit. „Morgen ist das Gestern von Heute!“ Jemand kann empirisch zu früh und gleichzeitig logisch zu spät kommen. „Gestern war Heute noch morgen!“

Flexibilitätsgesetz:
Die neuronale Gesetzgebung beschränkt die Gültigkeit aller Gesetze auf den Zeitraum konunierlichen geistigen, seelischen und körperlichen Informationsflusses zwischen den Zellen.
Geistige Aktivität, seelische Abwechslung und körperliche Bewegung scheinen unabdingbar zu sein!

6
Feb
2011

Geburt des Gehirns 2

Neuron1
Zu Anfang finden sich Milliarden von Neuronen im Chaos vor. Um sich zu neuronalen Netzen verbinden zu können, beginnen sie sich aufeinander abzustimmen, indem sie durch Input-Output-Vergleiche die individuellen Verhältnisse der Neuronen zueinander erkunden.

5
Feb
2011

Geburt des Gehirns 1

Neuron0
(c) wfs

4
Feb
2011

Icons als Eidola



Aesthe-Logkat
Symbole (c) metacom (c) Tschengla ,Story (c) wfs


Welche Berufe haben Aesthe Logkat und ihr Kollege? Und macht sie wirklich Urlaub?

3
Feb
2011

Kommunikation


zwei1
(c) urs

Lernen bedeutet, durch Kommunizieren
sich gemeinsam wechselseitig informieren.
Strategien durch Experimente erwerben,
Verhaltensmuster lassen sich nicht vererben,

Statt den anderen zu ständig nur zu belehren,
muss man ihm helfen, Erfahrungen zu mehren.
Was ich selbst durch Erfahrung erworben habe,
muss ich zeigen, denn es gilt nicht, was ich sage!

Lernen muss sich zum intuitiven Denken erheben,
denn Logik ist der griechische Name für Bilderleben.
Kunst vermag allein Wissenschaften zu gebären,
um verantwortlich Entdeckungen zu vermehren.

2
Feb
2011

Unterricht


Unterricht11
(c)urs
Unterrichten ≠ unter nur eine Richtung bringen
Unterrichten = gemeinsam um Lösungen ringen
Erziehen ≠ Gebote, Verbote, Anweisungen, Normen
Erziehen = Ideen, Einstellungen, Einfälle formen!

Unterrichten = Erziehen und Bilden durch Informieren,
um Begabungen mittels Intelligenz zu regenerieren.
Durch Wahrnehmen, Betrachten, Beobachten
wesentliche Zusammenhänge sehen und beachten.

Unterrichten bedeutet doch letztlich genießen,
wenn aus neugieriger Suche tolle Einfälle sprießen,
wenn Lehrer nicht nur Lösungen verkünden,
sondern Schüler diese ganz alleine finden!

1
Feb
2011

Spirale

(c) URS

Ein Neuron, durch andere geweckt, erwacht
und wie als induktiv in ihm bereits vorgedacht,
bindet es sich mit Millionen von den seinen,
um sich in einem neuen Begriff zu vereinen.

Unter Neuronen heißt das zirkuläres Denken,
wenn alle Gedanken einer Idee sich schenken.
Hermeneutik heißt diese Kunst zu entdecken,
Intuitionen sind es, welche Gedanken wecken.

Vision des Eidos


(c) URS

Begriff des Körpers durch Meditation.
Begriff der Seele durch Kontemplation.
Begriff des Geistes durch Intuition.

31
Jan
2011

Alternative


struktur
Ein bedeutsamer Punkt zeigt sich attraktiv,
zwei Linien werden daraufhin sehr aktiv.
Die eine Linie läuft an ihm bereits vorbei,
die andere gibt auf, wel sie nicht richtig sei!

30
Jan
2011

29
Jan
2011

28
Jan
2011

Erziehung = Befreiung des Ichs in die Freiheit von sich selbst


--------------------------------------------------------------------
Vorbild(er) ==> Erziehung ==> Verhaltensmuster = Befreiung

Bewusstwerden vollzieht sich als Regelung.
--------------------------------------------------------------------
Triebe / Grundbedürfnisse ==> Wille ==> Verhaltensmuster
==> Gefühle / Befriedigung ==> Unzufriedenheit oder Zufriedenheit ==> Wille entweder erfüllt oder nicht erfüllt

In und bei all unserem Tun ist diese natürliche Regelung beteiligt.

27
Jan
2011

Bilderleben = Bilder-Leben + Bild-Erleben


--------------------------------------------------------------------
Das Bewusstsein ist ein Moment (Bild) des Bilderlebens der Fantasie,
Wirklichkeit ist immer von uns für uns zurechtgemachte Wirklichkeit.

Impuls ==> Vorstellung ==> vorgestellte Wirklichkeit

26
Jan
2011

Gedanke = Bild = Satz


---------------------------------------------------------------
"Ein vollständiger neuronaler Satz besteht aus
Subjekt = Operator, Prädikat = Operation und Objekt = Operand(en)!" :

Prädikat = Subjekt ==> Objekt

oder:

Operation = Operator ==> Operand

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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