24
Okt
2010

N.N. (19)




16th


Regeln oder Gesetze, welche nicht Verhalten verbessern helfen, sind nicht durchdacht. Grammatik verhilft als Regelwerk der Sprache originellen Gedanken, sich erfolgreich der Öffentlichkeit zu zeigen. Je besser jemand spricht, desto mehr eigene Gedanken entdeckt er.

Viele sind sich selbst entfremdet, weil sie über angelesene Gehirne verfügen. Sie sprechen nicht mehr, sondern zitieren.

Viele Zitate verbergen nur, dass viel übernommen worden ist.


(Fortsetzung folgt)


23
Okt
2010

22
Okt
2010

N.N. (18)




15th


Ein Satz formt einen Gedanken. Durch einen Satz wird die Wohnung eines Gedankens adressiert. Sobald ein Satz bewusst wird, wird diese Wohnung im Bewusstsein abgebildet. Die Lage einer solchen Wohnung ist günstig, wenn die Wege zu anderen Gedanken kurz sind.

Gewöhnlich denken wir einfach, ohne über unsere Gedanken nachzudenken. Wir nehmen die Inhalte wie sie kommen. Das Denken erscheint uns so selbstverständlich wie das Atmen. So fällt uns allzu leicht nicht mehr auf, wenn wir zu flach denken, weil wir zu oberflächliche Sätze bilden. Schließlich schrumpfen Sätze zu Wörtern zusammen, die dann alle zu verstehen glauben. Weil solche Wörter Löcher ins Gedankennetz reißen, heißen sie Schlagwörter.

Hüten Sie sich davor, nicht mehr zu merken, wenn Sie ein Wort nicht verstehen!



(Fortsetzung folgt)


21
Okt
2010

N.N. (17)




14th


Die Welt jenseits des sinnlich Vernehmbaren kennt ihre eigenen Regeln und Gesetze. Um diese kennen zu lernen, muss man sich erst einmal in der metaphysischen Welt aufhalten.

Um das wiederum zu ermöglichen, muss man einen Gedanken wählen, welcher einen dorthin führt. Für die Welt des Geistes ist der Gedanke das geeignete Fortbewegungsmittel. Voraussetzung ist, dass der betreffende Gedanke gut ausgestattet ist.

Die Reise in Gedanken wird immer noch nicht anerkannt, weil man sich für die Sinne ja nicht fortbewegt. Das erscheint absurd, da Geschichte sich als Zeitraum ereignet, den wichtige Gedanken zurücklegen.

Einen Tag erleben bedeutet einen wesentlichen Gedanken denken. Der wahre Lebenslauf besteht aus dem eigenen Gedankengang.


(Fortsetzung folgt)


20
Okt
2010

N.N. (16)




13th


Das Wesen der Natur ist allein für das Innere Auge sichtbar. Das Innere Auge ist der Geist eines Lebewesens. Und das Auge des Geistes ist die Vernunft. Die Vernunft ordnet Wahrnehmungen und bildet sie als Vorstellungen im Bewusstsein ab.

Wir erleben, was wir uns vorstellen und nicht umgekehrt. Das Vorstellen ist das Sehen vor allem Wahrnehmen. Die Sichtweite des Geistes übersteigt die Reichweite der Sinne.

Von Geburt an verfügen wir über die Sinne. Im Gegensatz zum sinnlichen Wahrnehmen müssen wir das geistige Sehen erst mühsam erlernen.


(Fortsetzung folgt)


19
Okt
2010

N.N. (15)




12th


Alles ist mit allem durch Sprache zweifach verbunden.

Hinter der veränderlichen Sprache des Seins verbirgt sich die unveränderliche Sprache des Wesens. Die Worte der vergänglichen Sprache sind wie Bäume eines Waldes. Als Teile eines unvergänglichen Ganzen sind sie der Schlüssel zur Natur.

Die Logik der sich ständig verändernden Natur erscheint in den unveränderlichen Regeln und Gesetzen des Werdens.

Erkenne die wesentliche Veränderung in der Wiederholung des immer Gleichen!


(Fortsetzung folgt)


18
Okt
2010

N.N. (14)




11th


Am Anfang war das Wort. Und das Wort ist Formelzeichen der Energie.

Worte verbinden sich miteinder zu einer Aussage.

Aussagen formen Information, durch welche Energie zur Materie wird.

Materie bricht aus dem Nichts der reinen Welt und schafft Erfahrung.

Aus Erfahrungen gestalten sich Möglichkeiten des Seins.

Natur entsteht und mit ihr das Werden nach Regeln und Gesetzen.

Als Wesen und Sein zeigen sich Energie und Materie dem gewordenen Geist durch Sprache.

Durch Verwechslung von Ursache und Wirkung entsteht der Mythos von Schöpfung.



Loslassen vollendet sich in der Offenbarung von Nichts.


(Fortsetzung folgt)


17
Okt
2010

N.N. (13)




10th

Nach der eindimensionalen, linear angelegten Logik des endlichen Verstandes gilt: Die Notwendigkeit eines Schöpfers ergibt sich aus dem Vorhandensein der Schöpfung. Die Neugier aber fragt weiter zurück.

Suche nach der Frage Deiner Kindheit.

Die wichtigste Frage stellt sich in einem Leben nur einmal.


(Fortsetzung folgt)


16
Okt
2010

N.N. (12)




9th

Wer das Universum erforschen will, muss einen klaren Kopf behalten, denn alles, was existiert, hat seinen Ursprung im schöpferischen Geist eines sehenden Menschen.

Die Welt, wie wir sie sehen, haben wir uns zuvor als Vorstellung modelliert.

Bedenke, dass dein Tag Deinen Vorstellungen folgt und nicht umgekehrt.


(Fortsetzung folgt)


15
Okt
2010

N.N. (11)




8th

Der Ursprung aller Wesen ist die unendlich sprudelnde Quelle aller schöpferischer Möglichkeiten. Mögliche Möglichkeiten werden zu wirklichen Möglichkeiten, die aus möglichen Wirklichkeiten Wirklichkeiten schaffen.

Aus Nichts werden spielerisch Sein und Wesen. Die Logik der Schöpfung widerspricht den Gesetzen des Verstandes und den Regeln der Vernunft.

Suche keinen Sinn im schöpferischen Chaos.

Der einzige Sinn eines Spiels liegt im Spielen.


(Fortsetzung folgt)


14
Okt
2010

Erfahren - Physical Symphony



Erfahren - Physical Symphony // Wolfgang F. Schmid Warder-Gunning / Maren Tiefensee

erfahren


Label: Fluid Rock
Catalog#: LP 02986
Format: Vinyl, LP, Album
Country: Germany
Released: 1986
Genre: Electronic
Style: New Age


N.N. (10)




7th

Aus dem selben Ursprung hervorgegangen, sind alle Lebewesen gleich.

Überleben kennt weder Ethik noch Moral. Beide sind Folgen von Macht oder Ohnmacht.

Moralisten bewerten, indem sie andere abwerten.

Der Überlegene übersieht seine Fehler, weil er sich selbst unterlegen ist.


(Fortsetzung folgt)


13
Okt
2010

N.N. (9)




6th


Am Anfang ist Einheit von Information und Energie.

Außerhalb dieser Einheit gibt es nichts.

Dann verändert sich die Information.

Aus informierter Energie wird Materie.

Als informierte Energie fehlt der Materie der Raum.

Die Ausdehnungslosigkeit explodiert und schafft der Materie Raum, um sich unendlich auszubreiten.

Durch diese Veränderung der informierten Energie verändert sich auch die Information.

Durch die energetisch materiell bestimmte Information wird diese Veränderung ewig, allgegenwärtig festgehalten.

Achte auf die energetische Veränderung durch Dein Wort!


(Fortsetzung folgt)


12
Okt
2010

N.N. (8)




5th

Wenn Gefühle zu tief und Worte zu flach sind, werden Symbole oder geheimnisvolle Namen gewählt.

Aber hüte Dich davor, anzuerkennen, was Du nicht verstehst, denn Du machst Dich abhängig.

Zuerst verheißen Zeichen das Heil, und dann bringen sie Unheil.


(Fortsetzung folgt)


11
Okt
2010

N.N. (7)




4th

Liebe rechnet, indem sie vermehrt, statt zu verringern,

indem sie bereichert, statt zu verarmen,

indem sie gibt, statt zu nehmen,

indem sie loslässt, statt anzuhaften.


Du solltest einen Tag nicht verlassen, ohne abzurechnen.


(Fortsetzung folgt)


Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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