27
Feb
2010

Die Zeit trifft den Misserfolg


Zeit: "Dich wollte ich schon immer treffen!"
Misserfolg: "Ich aber dich nicht!"
Zeit: "Ich würde dir ja zu gern dein gefräßiges Maul stopfen!"
Misserfolg: "Das würde ich an deiner Stelle aber schön bleiben lassen. Siehst du dort meine Freunde?"
Zeit: "Ja, die Fehler, die Blockaden, die Hemmungen, die Übertreibungen, die Vorsätze und wer sonst noch dazugehört. Sie haben es sich dort drüben auf den Stolpersteinen bequem gemacht!"
Misserfolg: "Da wir uns nun einmal begegnet sind, möchte ich dir gern eine einzige Frage stellen."
Zeit: "Und wie lautet die?"
Misserfolg: "Warum lässt du mich eigentlich gewähren?"
Zeit: "Ich kann dein Treiben nicht verhindern. Die Leute mögen dich, auch wenn sie das nicht zugeben."
Misserfolg: "Das glaube ich dir nicht. Das musst du mir beweisen!"
Zeit: "Erst neulich hast du jemandem weisgemacht, dass er sein Leben viel besser organisieren kann, wenn er sich ein Buch über Zeit- und Selbstmanagement kauft. Also lief er in die Buchhandlung und erwarb jenes Buch, welches ihm am meisten zusagte. Ganz euphorisch ging er nach Hause, um sogleich in diesem Buch zu blättern. Er hegte ja die Hoffnung, dass jetzt alles anders wird. Aber schon wenige Seiten desillusionierten ihn völlig. Er sieht nämlich sehr schnell ein, dass Veränderung nicht so leicht zu haben ist. Zugleich muss er erkennen, wie viele Fehler er in der Vergangenheit gemacht hat. Das ist ja keineswegs motivierend. Und dann wird das auch noch alles hinterfragt, was er eigentlich erfolgreich verdrängt hatte. Schließlich legte er das Buch erst weg, korrigierte sich dann, indem er es gleich ins Regal zu den anderen Büchern ähnlichen Inhalts stellte. Und was bitte soll ich gegen eine solche Verhaltensweise unternehmen, wenn doch gerade wieder einmal die Erfahrung gemacht wurde, dass solche Bücher eben nicht weiterhelfen?"
Misserfolg: "Du könntest diesen Leuten Ausdauer schenken, damit sie länger verweilen. Auf diese Weise könntest du den Frust, welcher der Lust folgt, verhindern."
Zeit: "Das ist keine Frage der Ausdauer, sondern eine Frage des Willens. Wer sich nicht selbst gegen sich selbst durchsetzen will, braucht nicht lange, um eine Entscheidung gegen eine Verhaltensänderung zu fällen."
Misserfolg: "Du kommst also nicht gegen mich an?"
Zeit: "Solange solche Leute nicht einsehen, dass sie Neuanfänge nicht verschieben dürfen, kann ich nichts ausrichten. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang. Aber man muss eben auch die Gelegenheit nutzen, wenn sie da ist. Chancen zeigen sich selten zweimal."
Misserfolg: "Du musst zugeben, dass meine Methode gut ist. So lasse ich Vorsätze fassen, die nicht einzuhalten sind, Ausreden erfinden, Verschiebungen vornehmen, oder ich sorge dafür, dass sich jemand überfordert."

26
Feb
2010

Die Zeit vor Gericht


- Zweiter Verhandlungstag -
Nachdem einige Zeitexperten angehört wurden, wird die Verhandlung fortgesetzt. Die Zeitexperten sind sich darin einig, dass die Uhrzeit keinen Gegensatz zur Naturzeit darstellt, sondern als eine Art Parallele betrachtet werden muss. Die Einheiten der Uhr folgen den Zyklen der Natur und kennzeichnen diese eben in Form von Zahlen. Die Zeitexperten empfehlen daher dem Gericht die Einstellung des Verfahrens. Deren Begründung lautet: Die Zeit bzw. Naturzeit vermag die Uhrzeit prinzipiell nicht zu gefährden. Die Uhrzeit ahme schließlich nur nach, was ihr die Natur vormache. Das gelte erst recht für eine der genauesten Uhren der Welt, die sogenannte Atomuhr. Sie ist auf die Schwingungsfrequenz zwischen zwei Energiezuständen bestimmter Atome oder Moleküle eingestellt. Diese Schwingungen werden nicht durch äußere Kräfte beeinflusst. Der Betrieb einer Cäsium-Atomuhr beruht auf der Frequenzmessung der Energiedifferenz, die ein Cäsiumatom beim Übergang von einem niedrigeren Energieniveau auf ein höheres aufnimmt. Mit diesem Modell definiert man die Grundeinheit der Zeit im Internationalen Einheitensystem.
Nach Anhörung der Zeitexperten beschließt das Gericht, das Verfahren gegen die Zeit wegen Geringfügigkeit einzustellen.
Rechtsanwältin: "Wie beurteilst du den Ausgang des Verfahrens?"
Zeit: "Das Problem ist zwar damit nicht beseitigt, aber ich werde über eine andere Strategie nachdenken. Es bringt ja nichts, wenn die Uhrzeit und ich uns streiten. Das hilft den Menschen nicht!"
Rechtsanwältin: "Und was hast du vor?"
Zeit: "Ich werde auch eine Messmethode einführen, aber eben eine natürliche!"

25
Feb
2010

Die Zeit vor Gericht


- Erster Verhandlungstag -
Die Zeit hat eine Vorladung für die Gerichtsverhandlung "Uhr gegen Zeit" erhalten. Ihr wird vorgeworfen, mit der Uhrzeit grob fahrlässig umzugehen. Die Zeit sieht der Verhandlung gelassen entgegen. Sie hat die beste Rechtsanwältin für sich gewonnen, nämlich die Sonnenuhr. Die Staatsanwältin heißt Atomuhr.
Staatsanwältin: "Angeklagte, Ihnen wird vorgeworfen, unser Gesellschaftssystem zu unterlaufen und unser Wirtschaftssystem zu gefährden, indem Sie ganz gezielt Wachstum zu verhindern versuchen.
Sie agieren gegen unser Beschleunigungsprinzip, indem Sie die Uhrzeit durch Naturzeit zu ersetzen versuchen. Aufgrund Ihres Verhaltens sehe ich mich gezwungen, lebenslänglichen Freiheitsentzug zu beantragen."
Rechtsanwältin: "Hohes Gericht, ich werde jetzt die mir vorliegende Anklageschrift Schritt für Schritt widerlegen. Der Zeit wird vorgeworfen, mit der Uhr grob fahrlässig umzugehen. Das ist absurd.
In der Geschichte erfolgte die Angabe von Zeit vorwiegend aufgrund der Bewegung der Erde im Verhältnis zur Sonne und zu den Sternen. Die Schattenuhr oder Gnomon zählte zu den ersten Uhren, die schon um 3500 v. Chr. verwendet wurden. Es handelte sich dabei um einen senkrechten Stab oder Obelisken, der einen Schatten warf. Eine ägyptische Schattenuhr aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. ist bis heute erhalten. Die erste halbkugelförmige Sonnenuhr wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. von dem chaldeischen Astronomen Berossus beschrieben. Alle diese Arten von Zeitmessung orientieren sich an natürlichen Ereignissen, folglich an Geschehnissen, für welche sich die Zeit geradezu nachdrücklich einsetzt."
Staatsanwältin: "Einspruch! Darum geht es genau nicht. Es geht um Uhren, welche die Zeit unabhängig von irgendwelchen ungenauen, weil veränderlichen Naturereignissen anzeigen!"
Richter: "Erklären Sie sich bitte genauer!"
Staatsanwältin: "Bereits im alten China benutzte man für die Zeitmessung ohne Sonnenlicht ein Seil mit Knoten. Man zündete das Seil an einem Ende an. Die Zeit, die das Feuer benötigte, um von einem Knoten zum nächsten zu kommen, galt als Zeitmaß. Bei der Wasseruhr oder Klepshydra zeigt eine fließende Wassermenge an, wie die Zeit vergeht. Wasseruhren wurden verbessert und erhielten um 270 v. Chr. durch den griechischen Erfinder Ktesibios von Alexandria sogar ein Räderwerk. Bei Sanduhren benutzt man einen Sandstrom, um Zeitabschnitte zu messen. Und gegen diese von Naturverläufen unabhängigen Zeitmesser treibt die Zeit ihr Unwesen!"
Richter: "Die Verhandlung wird vertagt!"

24
Feb
2010

Die Eltern der 12 Geschwister

Kosmos (Ordnung) und Chaos (Unordnung) sind die Eltern jener 12 Geschwister, welche wir auch unter dem Namn "Kategorien" kennen.

23
Feb
2010

Geschwister der Zeit

Die Zeit und ihre Geschwister sind insgesamt 12. Diese Geschwister haben die Namen:
Eigenschaft(en)
Wesen
Art und Weise
Ursache
Wirkung
Grund
Zweck
Maß
Mittel
Wert
Raum
Zeit

22
Feb
2010

Zeit und Sein


Das Sein wundert sich darüber, dass es der Zeit zwar schon öfters begegnet, aber höchst selten einem ihrer vielen Geschwister. Neugierig geworden, erkundigt sich das Sein bei der Zeit, warum das so ist.
Die Zeit Wiederum wundert sich über das Sein, da doch das Sein der Name für die Gemeinschaft aller ihrer Geschwister ist.

21
Feb
2010

Die Zeit unterhält sich mit einem Zeitsponsor


Zeit: "Viele Menschen glauben, dass sie auf die Zeit keinen Einfluss haben. Sie nehmen an, dass alle Menschen gleich viel Zeit haben und es nur darauf ankäme, wie sie mit ihren Zeitressourcen umgehen."
Sponsor: "Dieser Irrglaube ergibt sich aus dem Umgang mit der Uhrzeit. Wenn man sich allein daran hält, dann ist selbstverständlich eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat, ein Jahr für alle gleich lang. Leute, die ihr Leben eingrenzen bzw. mit Terminen ausfüllen, werden aber von mir nicht gesponsert. Das wäre vertane Zeit, weil sich solche Menschen eben nicht auf den rechten Umgang mit der Zeit verstehen."
Zeit: "Und wen sponserst du?"
Sponsor: "Alle Leute, die zu dir eine gute Beziehung pflegen und sich an ihrer inneren Uhr orientieren! Die innere Uhr, die vom Gehirn angetrieben wird, ist für jeden Menschen persönlicher Zeitgeber und Zeitnehmer. Es lässt uns eine Situation als kurzweilig oder langweilig erfahren. Langeweile signalisiert das Gehirn dann, wenn es zu wenig zu tun hat. Das Gehirn ernährt sich von Information, das können Sinnesreize oder Gedankenimpulse sein. Es ist sehr geschmacksempfindlich. Bekömmliche Nahrung sind Informationen, die Bilder im Kopf entstehen lassen, die etwas in Gang setzen, oder Informationen, die Erfahrungen bestätigen oder zum Widerspruch reizen. Sobald das Gehirn Information ausgesetzt ist, mit der es nichts anzufangen vermag, erzeugt es das Gefühl von Langeweile, verführt zum Tagträumen oder senkt den Wachheitsgrad, indem es zum Beispiel einen Zuhörer während eines Vortrages mehrfach in Sekunden- oder gar Minutenschlaf versetzt.
Wer vor der Bewältigung einer öden Aufgabe steht, fängt an, sich zu langweilen, tagzuträumen, müde zu werden oder sich durch angenehmere Tätigkeiten abzulenken.
Wie Menschen Zeit empfinden, das sagt etwas darüber aus, welche Nahrungsmittel sie dem Gehirn zuführen.
Wer häufig über Langeweile klagt, verliert ständig Zeit. Zeit wächst oder verkümmert vor allem durch Menschen und Ereignisse, mit denen wir es zu tun haben. Jeder ist, was er ‚isst', also körperlich oder geistig zu sich nimmt und sich dabei seelisch zumutet. Oder: ‚Sage mir, mit welcher Information du umgehst oder mit wem oder was du kommunizierst, und ich sage dir, wie viel Zeit du hast!'"
Zeit: "Und wie sieht dein Sponsoring aus?"
Sponsor: "Ich gewähre mehr Energie als gewöhnlich zur Verfügung steht. Dadurch dehnt sich die Zeit, weil zum Beispiel in einer Stunde so viel geschaffen werden kann wie normalerweise in zwei oder gar drei Stunden."
Zeit: "Wer von dir gesponsert wird, muss folglich in etwas weniger Zeit investieren als andere!"
Sponsor: "Weniger ist auch hier mehr!"
Nachtrag: Auf ausdrücklichen Wunsch der Zeit wird der Name des Sponsors erst nach ihrem Gespräch mit ihm genannt. Der Sponsor, das ist das Gehirn.

20
Feb
2010

Die Zeit trifft Sciurus und Willibald


Sciurus ist ein Eichhörnchen, das seit einigen Jahren in einem Wald lebt, der unmittelbar an die Stadt grenzt. Dort bewohnt es eine verlassene Baumhöhle. Sein Nest hat es sich mit abgenagten Zweigen, Moos und Gras gemütlich eingerichtet.
Zeit: "Hallo Sciurus! So früh unterwegs?"
Eichhörnchen: "Ja, ich will heute in die Stadt!"
Zeit: "Was hast du denn in der Stadt zu tun?"
Eichhörnchen: "Ich besuche Willibald. Er wohnt im Stadtpark."
Zeit: "Ach den alten Raben, der sich mit Arbeitsorganisation beschäftigt. Und was willst du von Willibald?"
Eichhörnchen: "Er hat für uns Eichhörnchen einen Stundenplan zusammengestellt."
Zeit: "Darf ich mit?"
Das Eichhörnchen freut sich sehr über die Begleitung der Zeit. Als sie im Stadtpark ankommen, werden sie von Willibald sehr herzlich begrüßt. Er hat sich sehr gründlich auf seinen Vortrag vorbereitet. Sogleich beginnt er damit.
Willibald: "Jedes Lebewesen hat sein eigenes Zeitbudget. Zeit ist eine Frage des Arbeitsflusses. Hast du deine Arbeit so organisiert, dass du die einzelnen Aufgaben zügig hintereinander ohne Stress erledigen kannst? Bist du diszipliniert genug, eine Aufgabe erst einmal zu Ende zu führen, bevor du eine andere beginnst? Eine gute Arbeitsorganisation spart Zeit, weil dir unnötiges, lästiges Suchen und Nachfragen weitgehend erspart bleibt.
Musst du deine Arbeitszeit oft überziehen, dann spätestens, solltest du deine Arbeitsorganisation einer Überprüfung unterziehen.
Die häufigsten Fehler sind hierbei: Prioritäten werden nicht gesetzt, zu viele Termine werden vereinbart, Fristen werden nicht eingehalten, Zeitdiebe werden zugelassen, Pufferzeiten fehlen, die Wohnung und die Nahrungsbeschaffung sind schlecht organisiert. Du lässt dich zu leicht ablenken."
Sciurus unterbricht Willibald: "Und wo bleibt mein Stundenplan?"
Willibald: "Dein Stundenplan richtet sich nach der Natur und deiner inneren Uhr. Etwa eine Stunde, nachdem dich die Amsel Oma Merle geweckt hat, solltest du mit dem beginnen, was für dich das Wichtigste ist. Dabei solltest du die geistige Arbeit der körperlichen vorziehen."
Eichhörnchen: "Also nicht erst Samen, Bucheckern, Eicheln oder Nüsse sammeln, sondern über die Verbesserung von Schutzmaßnahmen gegen Marder und Greifvögel, über die Wintervorsorge oder über die Erziehung meiner Kinder nachdenken."
Willibald: "Richtig! Es gibt ein paar Regeln, nach denen du dich richten kannst. Willst du sie hören?"
Eichhörnchen: "Natürlich, Willibald"
Willibald: "1. Vom Wichtigsten zum wenig Wichtigen. 2. Vom Schwierigeren zum Leichteren. 3. Von geistiger Arbeit zur körperlichen. 4. Vor(aus)sicht ist besser als Nachsicht oder wie ihr Eichhörnchen sagt: Spare zur rechten Zeit, dann hast du in der Not!"

19
Feb
2010

Die Zeit trifft die Leistung


Leistung: "Hallo Zeit, ich muss dich unbedingt sprechen!"
Zeit: "Was ist so dringend?"
Leistung: "Du musst mir auf jeden Fall helfen!"
Zeit: "Was ist geschehen?"
Leistung: "Die Gesellschaft hat es auf mich abgesehen... ...Sie will mich umbringen!"
Zeit: "Wer hat dir denn so etwas eingeredet?"
Leistung: "Das hat mir niemand eingeredet. Ich werde bereits verfolgt! Sie jagen mich aus Schulen und Hochschulen. Und bald werde ich arbeitslos sein!"
Zeit: "Und wen meinst du mit "sie'?"
Leistung herzzerreißend jammernd: "Na alle, die mit Bildung zu tun haben! Sie reden alles schlecht und sorgen gleichzeitig dafür, dass alles und alle immer schlechter werden. Schlechtreden ist in!"
Zeit: "Das kann nicht sein!"
Leistung: "Und warum nicht?"
Zeit: "Die Bildung will nichts mit jenen Leuten zu schaffen haben, welche behaupten, sich auf Bildung zu verstehen."
Leistung: "Und woher willst du das wissen?"
Zeit: "Von der Bildung selbst!"
Leistung: "Wann hast du denn die Bildung getroffen?"
Zeit: "Das ist nicht nötig. Die Bildung wohnt seit fast einem Jahrhundert bei mir."
Leistung: "Warum denn das?"
Zeit: "Die Bildung ist vor der Reformpädagogik geflüchtet."
Leistung: "Wie kannst du nur der Bildung Unterschlupf gewähren? Du liebst die Kinder, und die Reformpädagogik hat doch immerhin dieses Jahrhundert zum Jahrhundert des Kindes erklärt."
Zeit: "Die Reformpädagogik bevorzugt die Erziehung. Mit Bildung will sie nichts zu tun haben. Bildung fängt schließlich erst dort an, wo die 'Hilfe zur Selbsthilfe' erfolgreich geleistet worden ist!"
Leistung: "Oh, du hast recht. Ein Mensch ist erst dann und nur dann gebildet, wenn er Schöpferisches leistet. Da zählt nicht Quantität, sondern Qualität... "
Zeit: "...Und nicht die Uhrzeit, sondern ich, die Zeit!"
Leistung: "Könnten wir nicht zusammenarbeiten, du, die Bildung und ich?"
Zeit: "Das werden die meisten Bildungspolitiker und Bildungspolitikerinnen zu verhindern wissen!"
Leistung: "Und wie schaffen sie das?"
Zeit: "Indem sie zum Beispiel den Hochschullehrern die Zeit stehlen und die Uhrzeit schenken. Sie wollen sie an den Universitäten festhalten, damit sie sich nicht mehr in Ruhe auf ihre Seminare und Vorlesungen vorbereiten können. Das sollen sie zukünftig in den Semesterferien tun, damit sie nicht mehr forschen können!"
Leistung: "Vielleicht sollten sie die Vorlesungen einstellen, denn schließlich dauert ja die Vorbereitung einer einzigen Vorlesungsstunde in den Geisteswissenschaften mindestens 24 Stunden, die Lektüre noch nicht einmal mitgerechnet."
Zeit: "Das gesamte Bildungssystem ist ohne jede Rücksichtnahme auf mich organisiert. Da wird nach Uhrzeit gearbeitet und nicht nach der natürlichen Zeit der persönlichen Ressourcen! Der gebildete Mensch tut das Richtige zur rechten Zeit!"

18
Feb
2010

Einladung ins Atelier


Die Kunst hat die Zeit in ihr Atelier eingeladen, um sie zu malen.
Kunst: "Es kann sofort losgehen. Ich habe schon alles bereitgelegt."
Zeit: "Wie soll ich mich zeigen? Als Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft?"
Kunst: "Ich werde dich als Augenblick malen."
Zeit: "Das schaffst du nicht. Als Augenblick kannst du mich nicht festhalten!"
Kunst: "Bei einem Kunstwerk darfst du nicht wahrnehmen, was es sinnlich vernehmbar zeigt.... ...Du musst vielmehr sehen können, was es nicht zeigt."
Die Kunst skizziert eine zweiseitig offene Spirale, die sich sowohl nach außen als auch nach innen hin öffnet.
Zeit: "Ich sehe entgegengesetzte Bewegung. Du willst also ausdrücken, dass Zeit immer nach zwei Seiten fließt. Indem ich auf die Zukunft hin fließe, entsteht zugleich Vergangenheit.
Dennoch: irgendwie fühle ich mich durch diese Bewegung nicht getroffen. Mir fehlt das Zyklische, das mich prägt."
Kunst: "Schau genau hin!"
Zeit: "Oh, das sieht ja doch eher wie eine Helix aus, als Entwicklung durch Wiederholung des immer Gleichen. Doch, damit kann ich mich identifizieren!"
Die Zeit zögert, um dann die Kunst zu fragen: "Meinst du, dass dein Kunstwerk überhaupt verstanden wird?"
Kunst: "Ehrlich gesagt, ich glaube nicht!"
Zeit: "Vielleicht sollten wir die Leinwand gegen ein anderes Medium austauschen. Allein, mir fällt keines ein. Ich lasse mich ja weder fotografieren noch filmen. Vielleicht taugt ein Gedicht oder eine Geschichte!"
Kunst: "Vielleicht lässt du dich gar nicht beschreiben!"
Zeit: "Ich bin einzig im Wechsel. Solange sich etwas ständig verändert, bin ich anwesend. Insofern helfe ich denen, welche ein Kunstwerk betrachten und immer wieder Neues entdecken. Kunstwerke zeigen Fließendes. Wer das nicht sieht, bei dem ist die Kunst aus dem Werk geflohen, und zurück bleibt lediglich ein bloßes Bild."
Kunst: "Also gelangen Menschen in den Augenblick, sobald sie schöpferisch werden."
Zeit: "Ich will dich nicht ärgern. Aber das braucht nicht Kunst zu sein. Jeder, der sich im Schaffen oder Spielen verliert, ist im Augenblick und somit in seiner eigenen Zeit."

17
Feb
2010

Die Zeit trifft einen ihrer Brüder


Zeit: "Du siehst bedrückt aus, lieber Raum!"
Raum: "Dazu habe ich auch allen Grund!"
Zeit: "Was ist denn los?"
Raum: "Ich habe ein Verhältnis."
Zeit: "Was hast du?"
Raum: "Ein Verhältnis!"
Zeit: "Das ist doch nicht neu."
Raum: "Aber dieses Mal ist es Inzucht!"
Zeit: "Was?"
Raum: "Ich habe mich in 'km/h' verliebt!
Zeit: "Du hast schon immer eine Schwäche für Geschwindigkeiten gehabt... ...Mit Inzest jedoch hat das überhaupt nichts zu tun. Du hast dich mit der Uhrzeit eingelassen und nicht mit mir! Wenn du dich von ihr aushalten und ausmessen lassen willst, ist das deine Sache."
Raum: "Ich fühle mich endlich ernst genommen. Sogar Naturwissenschaftler rechnen jetzt mit mir; sie sprechen sogar von unendlicher Ausdehnung. So groß war ich noch nie!"
Zeit: "Mein Bruder auf Abwegen. Wer hätte das gedacht!"
Raum: "Wieso auf Abwegen?"
Zeit: "Die Menschen können jetzt Zeiträume verplanen und alle Arten von Projekten definieren. Sie werden dafür sogar Zeitmanager brauchen!"
Raum: "Und was ist schlimm daran?"
Zeit: "Die Menschen verlieren den Augenblick. Sie werden aus der Gegenwart fallen, um entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu verweilen."
Raum: "Und was bedeutet das?"
Zeit: "Wenn sie morgens aufwachen, denken sie schon ans Frühstücken. Während sie frühstücken, lesen sie Zeitung. Während sie Zeitung lesen, denken sie bereits an den Arbeitstag. Während sie arbeiten, freuen sie sich schon auf den Feierabend. Und statt den Feierabend zu genießen, beschäftigen sie sich längst mit dem nächsten Tag. Sie sind nicht im Augenblick, nicht wirklich bei dem, was sie gerade tun."
Raum: "Dann darf ich ja km/h gar nicht mehr treffen!"
Zeit: "Mein lieber Bruder, dazu ist es bereits zu spät. Km/h erwartet Zwillinge von dir!"
Raum: "Wieso Zwillinge?"
Zeit: "Wenn sich Raum und Uhrzeit zur Geschwindigkeit vereinen, werden sie Verlangsamung und Beschleunigung, Langeweile und Kurzweil zeugen. Die Menschen werden ihr Leben danach bewerten, ob es langweilig oder kurzweilig verläuft."

16
Feb
2010

Die Zeit trifft einen Kommissar


Kommissar: "Ich bin beauftragt, dem Treiben der Zeitdiebe ein Ende zu machen! Und ich bin der Ansicht, dass du mir dabei helfen könntest."
Zeit: "Schildere mir zuerst deinen Fall!"
Kommissar: "Verschiedene Unternehmen, deren Namen nichts zur Sache beitragen, haben mich beauftragt, nach Zeitdieben zu fahnden. Trotz verschärfter Zeitkontrollen wurde in diesen Unternehmen festgestellt, dass immer weniger Zeit eingeplant werden kann. Nahezu alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leiden unter chronischem Zeitmangel. Deren Überstundenberge wachsen weit über das gesetzlich zulässige Maß hinaus. Aber bislang ist es mir nicht gelungen, auch nur einen Zeitdieb auf frischer Tat zu ertappen."
Zeit: "Das kann ja auch nicht gelingen! Zeitdiebe sind nämlich für dich noch unsichtbar."
Kommissar: "Dann kann ich sie auch nicht festnehmen!"
Zeit: "Doch, doch. Es gibt spezielle Filter für die Augen, die Zeitdiebe sichtbar werden lassen."
Kommissar: "Besitzt du solche Filter?"
Die Zeit schenkt dem Kommissar einige Filter. Die beiden begeben sich damit sofort in eines der Unternehmen.
Kommissar: "Aber das gibt es doch gar nicht!"
Zeit: "Was kannst du beobachten?"
Kommissar: "Nein, das darf doch nicht wahr sein! Die beklauen sich alle selbst. Schau' mal dort drüben. Sieh' mal, was der Abteilungsleiter treibt. Der sitzt doch tatsächlich vor seinem Schreibtisch und stiehlt sich Zeit! Normalerweise fällt das gar nicht auf, denn er arbeitet fleißig und führt längere Telefonate. Aber jedes Mal, wenn er den Hörer aufgelegt hat, kann er mit seiner Arbeit fast von vorn anfangen. Tatsächlich, ich kann feststellen, wie ihm jedes Telefonat Zeit stiehlt. Zudem lässt er sich wiederholt durch Leute unterbrechen, die bei ihm einfach mal so hereinschauen."
Zeit: "Diese Art von Zeitklau nenne ich Sägezahneffekt, weil die Konzentration auf die Arbeit wegen der Unterbrechungen ständig rauf und runter geht. Schließlich ist die Konzentrationsfähigkeit erschöpft, und die Arbeit bleibt liegen."
Kommissar: "Da entdecke ich noch etwas. Ich habe bis jetzt die Leute bewundert, weil sie so intensiv nachdenken. Nun aber muss ich sehen, dass sie lediglich tagträumen. Eine Sachbearbeiterin hat doch tatsächlich allein während einer einzigen Stunde mehr als vierzig Minuten einfach so vor sich hin geträumt. Das gibt's doch nicht! Und andere verschwatzen ihre Zeit leichtsinnig oder spielen gar mit irgendwelchen Gegenständen auf ihrem Schreibtisch. Ich habe sogar Leute entdeckt, die sich mit Computerspielen beschäftigen, statt zu arbeiten."
Zeit: "Willst du die jetzt alle festnehmen?"
Kommissar erschrocken: "Ich gebe diesen Fall sofort ab!"

15
Feb
2010

Die Zeit trifft die Kunst


Kaum hatten sich die beiden begrüßt, da entdeckte die Zeit auch schon, dass die Kunst voller Traurigkeit war.
Zeit: "Sag mir, was dich so traurig macht!"
Künstler: "Ich habe meine Arbeit in der Welt verloren!!, sagt die Kunst."
Zeit: "Will die Welt denn keine Kunst mehr?"
Kunst: "Das weiß ich nicht. Sie wirft mir vor, dass ich das Philosophieren verderbe und das Denken verfälsche.
Aber ich möchte dir das von Anfang an schildern, in der Hoffnung, dass du mir vielleicht weiterhelfen kannst. Du weisst ja selbst, dass der Philosoph Nietzsche mir zuletzt meine wichtige Aufgabe in der Philosophie bestätigt hat. Jetzt aber will die Philosophie urplötzlich nichts mehr von mir wissen, weil sie mir vorwirft, dass ich ihr durch meinen Umgang mit dir Schaden zufüge."
Zeit: "Was hast du denn mit mir dem Denken angetan?", will die Zeit nun wissen.
Kunst: "Ich habe der Philosophie gelehrt, dass die Art und Weise des Denkens eine Frage des Umgangs mit der Zeit sei! Ich will dir erklären, wie ich das meine. Stelle dir also eine Sonnenblume vor. Und stelle dir auch vor, dass du in Eile bist. Dann kannst du doch gerade von der Sonnenblume die Gestalt dieser Blume erfassen und du weißt auf Grund der Eigenschaften ihrer Formen, dass du tatsächlich eine Sonnenblume siehst. Der Übergang vom Betrachten zum Beobachten ist eine Frage der Zeit, denn je länger du etwas anschaust, desto mehr Eigenschaften fallen dir auf. Und wenn du noch mehr Zeit aufwendest, kannst du sogar feststellen, dass die Sonnenblumenkerne in Form von Spiralen angeordnet sind. Und wenn du dann noch länger beobachtest, kannst du sogar sehen, dass deren Anzahl durch die Fibonacci-Folge gegeben ist!"
Zeit: "Du willst mir doch nicht zeigen, dass künstlerisches bzw. natürliches Treiben wesentlich mathematisch ist? Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass dir die Philosophie kündigt."
Kunst: "Liebe Zeit, da irrst du, denn die Philosophie hat die Mathematik doch selbst hervorgebracht!"
Zeit: "Dann musst du dir einfach grobe Fehler geleistet haben. U.a. vielleicht den, dass du mir zu wenig oder gar keinen Raum lässt. Oder vielleicht hat das Denken schlichtweg die Bilder und die Sprache somit ihre Sicht verloren?! Dann werden Kunst und Philosophie tatsächlich bedeutungslos."

14
Feb
2010

Die Zeit trifft die Uhr


Uhr: "Ich habe gehört: Du hast dich mit dem Uhrmacher getroffen."
Zeit: "Ja, er hat mich neulich besucht."
Uhr: "Und?"
Zeit: "Was und?"
Uhr: "Hat er dir von mir erzählt?"
Zeit: "Nein!"
Uhr: "Er hat dir nichts von meinen Depressionen erzählt?"
Zeit: "Warum sollte er?"
Uhr: "Kannst du mir vielleicht helfen?"
Zeit: "Ich habe schon dem Uhrmacher gesagt, dass ich mich mit Uhrzeiten überhaupt nicht auskenne und auch nichts von Uhren verstehe."
Uhr: "Das ist doch nur von Vorteil. Also, darf ich mit dir über mein Problem sprechen?"
Zeit: "Wir können es versuchen."
Uhr: "Vor kurzem klagte mir eine goldstrotzende Armbanduhr ihr Leid. Ihr protziger Besitzer hätte sie sich auch nur gekauft, um sein Image auszustellen. Aber im Grunde könne sie anzeigen, was sie wolle, er achte ohnehin nicht auf sie. Als Zeitgeberin ließe er sie völlig links liegen!"
Zeit: "Und was bedrückt dich da?"
Uhr: "Es geht allen Uhren so. Sobald sie ein bisschen was hermachen, scheinen sie keine Rolle mehr zu spielen. Die Leute, die sie tragen, holen sich die Zeitangabe von ihrer Sekretärin."
Zeit: "Da irrst du. Sie schauen sogar sehr oft auf ihre teure Uhr!"
Uhr: "Ja, aber sie gucken nicht richtig hin. Die können auf ihre Uhr gucken und anschlieflend jemanden fragen, wie viel Uhr es ist!"
Zeit: "Aber deswegen brauchst du doch nicht niedergeschlagen zu sein!"
Uhr: "Ich fühle mich völlig überflüssig. Ich langweile mich angesichts der Wiederholungen des immer Gleichen, die ich anzubieten habe, unendlich!"
Zeit: "Du hast doch viele, mit denen du dich unterhalten kannst!"
Uhr: "Da irrst du völlig. Frag` doch nur einmal eine der vielen Stunden, wie es ihr geht! Jede Stunde kennt nur eine Antwort: 'Nach sechzig Minuten bin ich weg!' überhaupt, alle Zeiteinheiten, mit denen ich zu tun habe, befinden sich ständig auf der Flucht. Ich kann mich nicht durchsetzen. Es gibt überhaupt keine Angriffsflächen. Sobald sich eine Stunde vollkommen entwickelt hat, löst sie sich auch in nichts auf! Alle Uhren zeigen ständig einzig und allein Schwund an. Unser Sekundenzeiger demonstriert das ja auch geradezu. Tick, tick, tick, weg, bevor er überhaupt eine Sekunde berührt hat."
Zeit: "Liebe Uhr, wenn du deinen Beruf so sehr hasst, dann solltest du ihn aufgeben!"
Uhr: "Und wer misst dann Zeit?"
Zeit: "Ihr braucht mich gar nicht zu messen!"
Uhr: "Du meinst wirklich, wir können alle stehen bleiben?"
Zeit: "Das werdet ihr nie schaffen. Klar, einige von euch können geschickt herunterfallen oder abhauen, indem sie sich klauen lassen. Die meisten Uhren werden bleiben müssen, um der Uhrzeit zur Verfügung zu stehen."
Uhr: "Aber die will ja von uns immer nur das eine: Kommen und gleich wieder gehen! Und dann fragen uns manche Uhrenbesitzer auch zu allem Überfluss, wo denn die Zeit geblieben sei. Was sollen wir da antworten? Wir wissen ja auch nicht, wohin die Zeit flieht!"
Zeit: "Laufe doch einfach mit! Als Uhr musst du Spitzensportlerin sein oder noch besser Marathonläuferin. Je gleichmäßiger du deine Schritte setzt, um so länger kannst du durchhalten. Also, bleibe nicht sitzen, um zu jammern, sondern laufe, um zu erfahren, wohin die Zeit entschwindet. Dann hörst du auf, dich zu langweilen, und die Gleichmäßigkeit deiner Bewegung wird für dich zum Abenteuer!"

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

Archiv

Mai 2021
April 2021
März 2021
Februar 2021
Januar 2021
Dezember 2020
November 2020
Oktober 2020
September 2020
Juni 2020
Mai 2020
April 2020
März 2020
Februar 2020
Januar 2020
Dezember 2019
November 2019
Oktober 2019
Juni 2019
Mai 2019
April 2019
März 2019
April 2018
März 2018
Februar 2018
Januar 2018
Dezember 2017
November 2017
Oktober 2017
September 2017
August 2017
Juli 2017
Juni 2017
Mai 2017
April 2017
März 2017
Februar 2017
Januar 2017
Dezember 2016
November 2016
Oktober 2016
September 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016
April 2016
März 2016
Februar 2016
Januar 2016
Dezember 2015
November 2015
Oktober 2015
September 2015
August 2015
Juli 2015
Juni 2015
Mai 2015
April 2015
März 2015
Februar 2015
Januar 2015
Dezember 2014
November 2014
Oktober 2014
September 2014
August 2014
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juli 2013
Juni 2013
Mai 2013
April 2013
März 2013
Februar 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
Oktober 2008
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004

Aktuelle Beiträge

. . .
Man muss alle Bewegungen der Natur genau beobachten,...
wfschmid - 25. Mai, 09:45
Unsichtbare Welt
Neuronale Dämmerung im Dunkel des Unbewussten. Der...
wfschmid - 24. Mai, 06:44
glaub' oder glaube nicht was...
glaub' oder glaube nicht was geschehen ist schuf dich ich...
wfschmid - 15. Mai, 04:07
Annähern
Loslassen können Es erinnern Leuchtende Bilder An diesen einzigartigen...
wfschmid - 14. Mai, 08:30
Magische Linien 1
Magische Linien 1 Geschützte Markierung Gefühle der...
wfschmid - 13. Mai, 09:26
Magische Linien 1
Geschützte Markierung Gefühle der Atem die Energie ein...
wfschmid - 13. Mai, 09:23
Sehr schön
Lieber Wolfgang, meine Emails kommen offenbar nicht...
snafu - 6. Mai, 10:55
. . .
So offenbart sich im Stillleben Vincent van Goghs „Ein...
wfschmid - 30. April, 10:52

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 7776 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Juli, 02:02

Suche (AND, OR erlaubt) - Nächste (leere) Zeile anklicken!

 

Credits

 

 

Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

 wfs


development