24
Dez
2005

Natur

natur-vorbild

Natur ist das einzig wahre Vor-Bild

Natur erleben dürfen heißt auch, sich im eigenen Schaffen erfahren können. Natürliches Unterrichten bedeutet Fördern durch Fordern. Im natürlichen Unterricht arbeiten die Lernenden und nicht die Lehrenden. (Lehren = selbständiges Lernen organisieren)

Regel N

Natürliches Lehren vollzieht sich als wahrnehmen, betrachten, beobachten, begreifen und ausprobieren lassen. Im natürlichen Unterricht hört der Lehrende mehr zu als dass er redet.

23
Dez
2005

Mitteilen

mitteilen2

Mitteilen bedeutet miteinander teilen

Mitteilen ist eine gemeinsame Angelegenheit. Wer sich hinter eine Sache zurückzieht, versteckt sich nicht nur, sondern offenbart damit auch zugleich, dass er nichts versteht.

Regel M

Mitteilen ist ein zutiefst sozialer Vorgang.

22
Dez
2005

Logik

logik

Logik ist die Kunst, Bild-er-leben zu inszenieren.

Logik bedeutet ursprünglich die Kunst, Bilder zu einer Geschichte des Verstehens binden.

Regel L

Mathematik, die nicht erzählt, verdient ihren Namen nicht: Kunst des Lernens.

21
Dez
2005

Konzentration

konzentration2

(von der Apperzeption zur Reflexion)

Konzentration bedeutet nach Innen sehen; Meditation ist vielleicht die schöpferischste Form der Konzentration.

Konzentration unterscheidet sich wesentlich vom Erinnern. Erinnern bedeutet Daten abrufen. Konzentration dagegen bedeutet Fakten unter verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen.

Regel K

Konzentrieren Sie sich ab und zu während des Tages, indem Sie Ihren inneren Ort aufsuchen. Er liegt in jener Gegend, welche Ihre Wünsche und Träume beherbergt.

20
Dez
2005

Ja

ja

Das Ja sei ein Ja, und das Nein ein Nein

Das Ja und Nein Sagen ist eine Frage des inneren Gleichgewichts. Das schließt die Bereitschaft zum Kompromiss mit ein.

Regel J

Die Feindin eines klaren Ja oder Nein ist die Ausrede. Sie ist zugleich die Freundin des nicht wollenden Willens.

19
Dez
2005

Die Schneeflocke

schneeflocke

Klein und rund,
weiß, nicht bunt,
kalt und frostig,
tänzelt lustig
um mich'rum,
aber stumm,
ruht dann sacht
auf dem Dach,
wo sie sich bindet
und verschwindet.

Gedicht: Nina Meyer
Bild: Anna Meyer

18
Dez
2005

Intelligenz

intelligenz2

Intelligenz ist das Vermögen, Phänomene zu orden.
Intelligenz gelangt durch die Geschwindigkeit zum Vorschein, mit der Gedanken geordnet ausgesprochen werden.

Der Intelligente braucht weniger Zeit, eigene originelle Gedanken zu formulieren als nach anderen, bereits formulierten Gedanken zu suchen.
Intelligenz lässt sich im gewissen Umfang trainieren.

Regel I

Intelligenz ist die Fähigkeit zu Ordnen. Begabung ist das Vermögen, Ordnungen zu verändern oder zu schaffen. Fragen Sie sich abends ruhig, ob Sie den Tag über wenigstens eine Kleinigkeit geschaffen (nicht geschafft!) haben.

17
Dez
2005

Hemmungen

hemmung

Hemmungen entstehen durch Lehrfehler und nicht etwa durch Lernschwierigkeiten!

Regel H
Die Fehler der Lernenden sind immer die Fehler der Lehrenden!

16
Dez
2005

Geheimer Lehrplan

geheimer-lehrplan
  • Geheimer Lehrplan, das ist das, was der Lehrer mitteilt, ohne es eigens auszusprechen.
  • Wir können nicht nur zwischen den Zeilen lesen, sondern auch zwischen den Worten hören.
Regel G

Der körpersprachliche Ausdruck begleitet jede Information. Diese Begleitinformation enthält Mitteilungen, die Sie nicht aussprechen.

15
Dez
2005

Fantasie

fantasie2

Fantasie (Spielen des Gehirns)

Fantasie ist Ausdruck der Spielfreude des Gehirns

Information, die mehr als Möglichkeiten etwas zu erfahren vorgibt, ist nicht nur fantasielos, sondern auch Pseudoinformation!

Regel F

Fantasie im Unterricht bedeutet, dass die Lernenden und nicht die Lehrenden vorgeben!

14
Dez
2005

Erfahrung

erfahrung2

Erfahrung ist das Ergebnis von Information

Erfahrungen ermöglichen und Informieren ist ein und dasselbe!

Regel E

Eine Information gilt erst dann und nur dann als vermittelt, wenn sie aufgrund von Erfahrung bestätigt wird!

13
Dez
2005

Denken

denken-bilderleben

= Bild-er-leben

Denken Sie mal öfters:

Diese Aufforderung ist eher humorvoll gemeint. Gedanken sind Kurzgeschichten (Videoclips im Kopf). Ein vollständiger Gedanke enthält ein Bild zu einem Begriff. Wenn Ihnen zu einem Begriff oder zu einer Formel bzw. Funktion keine Geschichte einfällt, dann haben Sie das, was Sie für einen Gedanken halten, in Wahrheit noch nicht zu Ende gedacht.
Trainieren Sie Ihr Gehirn, indem Sie Geschichten und Gedichte schreiben.

Regel D

Vermitteln Sie Gedanken, wenn Sie unterrichten.
Achten Sie sorgfältig darauf, dass Sie den Lernenden Erfahrungen ermöglichen. Informieren hat mit in Form bringen zu tun. Informationen sind neuronale Fittmacher für das Gehirn.

12
Dez
2005

Codierung

codierung

= Sprachzeichen sind neuronale Codes
Codes, die nicht decodiert werden können, irritieren das Gehirn

Benutzen Sie in Ihrem Unterricht nur Sprachzeichen jenes Sprachrepertoires, das Lehrenden und Lernenden gemeinsam ist.

Regel C
Worte ohne Bilder sind als Worthülsen keine Hirnnahrung!

11
Dez
2005

Bewusstsein

bewusstsein2


(Für uns erfahrbare Aktivität des Gehirns)

Bewusstsein schaffen:

Bewusstsein vollzieht sich als gefühltes Wahrnehmen, Betrachten, Beobachten, Begreifen und Tun. Wir brauchen, wenn wir uns auf etwas einlassen sollen, eine lernfreundliche Athmosphäre. Wenn Sie kein gutes Verhältnis zu Lernenden haben, können Sie nicht lehren. Ein lernfreundliches Klima zu schaffen, das ist eine Frage der Professionalität.

Wer mit anderen arbeitet, muss zuerst an sich selbst arbeiten.

Regel B

Weil der Bewusstseinsgrad von der Qualität Ihrer Bewältigungsstrategien abhängt, sollten Sie sich wenigstens einmal täglich Ihre Schwachpunkte vergegenwärtigen (Abendrückblick auf den Tag)!

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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