4
Mrz
2005

Scheinbegriff - Der tollste Trick aller Zeiten

Sokrates ist wahrscheinlich der größte Fehlschluss der gesamten Geschichte des Abendlandes unterlaufen. Zumindest hat er den von Platon und Aristoteles weitergeführten Trugschluss vorbereitet. Sokrates hat etwas erfunden, das es nicht gibt. Er hat eine Attrappe entworfen, die niemand als Blendwerk durchschaute.

begriff-attrappe

Sokrates selbst hat das natürlich am allerwenigsten bemerkt. Dazu war er von seiner Entdeckung viel zu überzeugt und auch beeindruckt.

Seit der Entdeckung des Sokrates spaltet sich unser Bemühen um das Erfassen der Wirklichkeit in den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Diesen Zwiespalt erzeugt Sokrates durch die Erfindung des Begriffs, also durch den Anspruch, etwas unabhängig von der Erfahrung definieren zu können.

Alle nach Sokrates fallen mit ihm bis zum heutigen Tag auf diesen philosophischen Trick herein. Das wäre ja nicht schlimm, wenn durch diesen Kniff nicht wichtige Aktivitäten des Gehirns ausgetrickst würden.

Mit Sokrates' Erfindung haben wir den Beweis, dass Informationen wirklich gefährlich, vielleicht sogar lebensgefährlich sein können. Mit der Erziehung und Bildung nach Sokrates beginnt das Gehirn, seine Aktivitäten weitgehend auf bloße Gedächtnisfunktionen zu reduzieren. Damit einher geht eine tiefgreifende Minderung der Bereitstellung vorhandener Ressourcen.

Pädagogisch bedeutet das eine erhebliche Verlängerung der Lernzeiten bei radikaler Senkung des inhaltlichen Niveaus. Sokrates’ Erfindung des Begriffs ist der unmittelbare Grund eines zutiefst langweiligen Unterrichts.

3
Mrz
2005

Ordnen - Lernen heißt ordnen

Ordnen gehört zu jenen Vorgängen, welche in jedem Augenblick unseres Lebens ablaufen, gleichgültig, ob wir wachen oder schlafen. Unser Immunsystem bleibt nur stark, wenn die Zellen trainiert sind, ständig achtfach zu ordnen. Sie können nicht einmal einen Löffel zum Mund bewegen, ohne auf diese Weise zu ordnen.

ordnung1

Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags sind gewöhnlich eine Folge unzureichenden Ordnens. Es lohnt sich also offensichtlich, sich das klar zu machen und wieder sorgfältiger zu handhaben.

Übung: Sehen Sie sich in Ihrem Alltag um. Hatten Sie eine gute Kinderstube? Haben Ihnen Ihre Eltern das Ordnen von Dingen und Gedanken beigebracht? Wie sieht es in Ihrer Wohnung oder an Ihrem Arbeitsplatz aus? Ist da alles wohlgeordnet? Falls nicht, üben Sie lieber, statt sich Vorwürfe zu machen - mäßig, aber regelmäßig. Beginnen Sie damit, alle Angelegenheiten sofort zu regeln oder wenigstens in eine To-do-Liste einzutragen. Setzen Sie Prioritäten! Fassen Sie alle Dinge nur einmal an und räumen Sie diese sofort weg. Die Welt entsteht im Kopf, auch die Ordnung! Problem: die Entstehung von Welt setzt - wie die Entstehung des Universums auch – Chaos voraus.

Übung: Belegen Sie die nachfolgenden Vorgänge des Ordnens mit Beispielen aus Ihrem Alltag:

zuordnen - einordnen - anordnen, beiordnen, unterordnen, überordnen, vorordnen, nachordnen.

Anmerkung: Fall Sie den Eindruck haben, bei manchen Ordnungen nur zwei zugleich vornehmen zu können, bedenken Sie bitte, dass immer eine "Richtung" dominiert. Auch unser Bewusstsein vermag nicht, beide Richtungen zugleich einzuschlagen! Sie können nicht zugleich hinein- und herausgehen, vor- und zurückgehen, hinauf- und herunter tersteigen, sich innerhalb und außerhalb bewegen. Wenn Sie das alles unentschieden sein lassen wollen, müssen Sie stehen bleiben.

2
Mrz
2005

Natürliche Zeit – Der rechte Augenblick

Neben der künstlichen oder organisierten Zeit (= Uhr-zeit) beeinflußt die natürliche Zeit unseren Alltag. Die organisierte Zeit wird mit Hilfe von Terminen definiert. Die natürliche Zeit dagegen entweder nach persönlicher Dringlichkeit oder Sachdienlichkeit, etwa unter dem Motto "Alles hat seine Zeit!". Der professionell geführte Terminkalender berücksichtigt beide Zeiten und sortiert die Termine nach der Wichtigkeit anstehender Aufgaben bzw. Vorhaben.

natuerliche-zeit1

Wer gelernt hat, Wichtiges von weniger Wichtigem oder gar Unwichtigen zu unterscheiden, wird erfahren, dass es für wichtige Vorhaben geeignete und weniger geeignete Stunden des Tages gibt. Mit dieser Erfahrung beginnt sich die künstliche Zeit mit der natürlichen zu synchronisieren. Er wird niemals einfach nur Aufgaben hintereinander weg erledigen.

Wer also seine Termine seinen persönlichen Ressourcen gemäß setzt und nicht mehr nur danach schaut, wo gerade im Terminkalender etwas frei ist, wird Zeit gewinnen. Er wird in weniger Zeit mehr schaffen.

"Zur richtigen Zeit das Richtige tun!" Diese Forderung steht für die Harmonisierung von natürlicher und künstlicher Zeit.

Warum aber vermehrt sich dadurch die persönliche Ressource "Zeit"? Egal um welche Zeitart es sich handelt, es geht immer um die individuell verfügbare Zeit. Und diese ist eben nicht objektiv, sondern höchst subjektiv. Die eigenen Zeitressourcen werden vom Gehirn organisiert. Stimmen Uhrzeit und Naturzeit überein, stellt unser Gehirn zur Bewältigung von Aufgaben mehr Energien zur Verfügung als sonst. Informationen werden schneller und zugleich besser verarbeitet.

So etwas leistet unser Gehirn aber auch unter positivem Streß. Ein erfahrener Journalist hat keine Mühe, in größter Eile eben noch einen guten Artikel zu schreiben. Zeitgewinn ist keine Frage der Planung, sondern eine Folge von Professionalität im Umgang mit der Zeit.

1
Mrz
2005

Besuch in einem Museum oder Innenansicht des Bewusstseins

Wir haben uns unmittelbar vor dem Museum verabredet. Es ist ein schöner Tag. Das Museum wird gleich geöffnet werden. Wir sind sehr neugierig auf das, was da wohl auf uns zukommen wird....

museum

Jetzt werden wir eingelassen. Wir betreten die Eingangshalle. Wir brauchen nichts zu bezahlen, weil wir eingeladen worden sind. Wir durchqueren den Raum und gehen auf den Eingang der ersten Eingangshalle zu. Über dem Eingang ist auf einem Schild in schönen Buchstaben zu lesen: Halle des Lebenssinns...

Wir betreten diese Halle und finden darin lauter Kunstwerke, die sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigen. Da werden die körperlichen Bedürfnisse wie Schlaf, Hunger, Durst, Sexualtrieb dargestellt und ebenso die seelischen Bedürfnisse wie Freundschaft, Liebe, Glück, Erfolg oder die geistigen Bedürfnisse wie Ideale, Ideenreichtum, Werte...

Wir verlassen nun die Halle des Lebenssinns. Durch einen kurzen schmalen Gang gelangen wir in den Raum des Ichs. Der Raum des Ichs ist zu unserer großen Überraschung eine Art Spiegelkabinett. Aber wir werden nicht etwa verzerrt, sondern mit recht unterschiedlichem mimischen bzw. gestischen Ausdruck dargestellt.

Wir sehen uns ebenso erfreut oder überrascht wie verärgert oder erwartungsvoll. Zwischen diesen Spiegelungen (Reflexionen) hängen künstlerische Darstellungen von Szenen aus unserem Leben. An einem kleinen Tisch in einer Ecke des Raumes bietet eine freundliche Frau Videos an. Die Kassettenhüllen haben unterschiedliche Farben, aber keine Beschriftung. Wir fragen die Museumsangestellte, was auf den Videokassetten enthalten sei. Sie erklärt uns, dass es sich genau um jene Szenen aus unserem Leben handle, welche wir nie erzählen oder gar selbst nicht mehr wahrhaben wollen. Wir erkundigen uns, wer diese Aufnahmen gemacht hat. Die Frau lächelt und zuckt mit den Schultern um anzudeuten, dass sie das nicht weiss. Manche von uns überlegen kurz, ob sie eine dieser Kassetten oder gar alle mitnehmen sollen. Aber niemand getraut sich.

Im Verlauf unseres Museumsbesuchs kann ich allerdings beobachten, dass sich alle nach und nach möglichst unauffällig zu diesem kleinen Tisch begeben haben, um doch noch ein Video über einen bestimmten Ausschnitt aus ihrem Leben mitzunehmen. Schließlich gebe auch ich meiner Neugierde nach und gehe zu dem Videostand zurück. Ich werde gefragt, welcher Abschnitt in meinem Leben wohl der wichtigste sei.

Natürlich war es für mich zunächst einmal die eigene frühe Kindheit, weil ich über die kaum etwas weiss. Ich erkundige mich, ob es hier im Museum so etwas wie einen Videoraum gibt. Die Museumsangestellte bejaht das und erklärt mir den Weg dorthin. Ich bedanke mich, will aber zunächst mit den anderen den Museumsbesuch fortsetzen.

Wir streben allmählich dem Ausgang dieses Raumes zu, um nun in einem anderen Ausstellungsraum unseren Gang durch dieses ungewöhnliche Museum fortzusetzen. Kurz vor dem Ausgang wird auf einer Videowand mit dem Titel "Sprachlos" der nächste Kurzfilm angekündigt. Wir bleiben stehen, weil das erste Bild einen herrlichen Sonnenaufgang zeigt. Dann schwenkt die Kamera auf das Geländer eines Balkons, auf dem zwei Spatzen sitzen.

Frau Sperling: "Sie frühstücken wieder!"
Herr Sperling schaut seine Frau freudestrahlend an: "Sie machen wieder viele Krümel!"
Sie: "Hoffentlich gibt es keine spannenden Nachrichten!"
Er: "Warum?"
Sie schaut ihren Gatten etwas vorwurfsvoll an und erklärt ihm dann, dass doch das Tischtuch nur auf dem Balkon ausgeschüttelt wird, wenn sie während ihrer Zeitungslektüre nicht zu viel Kaffee verschütten.
Er: "Warum unterhalten sich die beiden nicht?"
Sie: "Sie brauchen sich nicht zu unterhalten. Sie haben abonnierte Worte. Da brauchen sie keine eigenen zu machen."
Er: "Ist Zeitunglesen schöner als ein gemeinsames Gespräch?"
Sie: "Spatzi, sie haben so früh morgens noch keine Worte füreinander!"
Er: "Aber abends reden sie auch nicht miteinander!"
Sie: "Da finden sie keine Worte mehr, weil sie zu müde sind. Sie sind so kaputt von ihrer Arbeit, dass sie nicht einmal mehr gekaufte Worte schaffen. Deshalb gucken sie nur noch Bilder."
Er: "Und wann unterhalten sie sich?"
Frau Sperling überlegt sehr lange und antwortet schließlich: "Oma Merle erzählte mir einmal, dass Menschen erst richtig miteinander reden, wenn einer von ihnen tot ist!"
Er: "Ist das, was sie Vernunft nennen?"
Sie: "Oma Merle jedenfalls erklärte mir das so: 'Lebewesen mit Vernunft können viel mehr sehen als wir mit unseren Augen; sie sehen Dinge, die überhaupt gar nicht da sind, jedenfalls für uns nicht. Nur für das Allerwichtigste sind sie vollkommen blind.' Oma Merle schwieg eine Weile und fügte dann hinzu: 'Sie können ihren Schöpfer nicht sehen'".
Herr Sperling: "Spatzmaus, guck', sie sind fertig mit Frühstücken... Achtung!... ....Sie kommt mit der Tischdecke!"...

Der Kurzfilm endet mit folgendem Nachspann: "Menschen können Sperlinge nicht verstehen, weil sie ihren Geist verloren haben und nur mit ihrer armseligen Vernunft zurecht kommen müssen. Weil der Empfang für sie zu schwach ist, vernehmen sie nur ein Gezwitscher."

Es folgt noch ein Nachtrag: "Meisen haben ihn London vor Jahren entdeckt, wie sich Milchflaschen ganz leicht öffnen lassen. Das haben sie den anderen mitgeteilt und innerhalb weniger Tage wussten alle Meisen in England, wie sie morgens ganz schnell an Milch kommen können. Heutzutage weiss jede Meise in jedem Land, das solche Milchflaschen noch hat, wie sich diese ganz schnell öffnen lassen."

Nun aber gehen wir auf die Ausgangstür zu, gelangen in einen schmalen Flur, der nach einer Weile im rechten Winkel nach links abbiegt.

Wir fragen einen Museumswärter, der auf uns zukommt, warum das Museum so eigenartig gebaut sei, was denn eigentlich diese schmalen Verbindungsflure für einen Sinn machen. Er erklärt uns, dass es sich um jene Ausstellungsräume handle, welche die Besucher selbst gestalten dürfen. Als er bemerkt, dass wir ihn nicht verstehen, lächelt er und flüstert uns zu, dass es sich um unsere Alltage handle, Zeiten, in denen wir uns gewöhnlich keine Gedanken über uns selbst machen. Wir schauen uns ebenso überrascht wie nachdenklich an. Etwas betroffen gehen wir auf den Eingang zum nächsten Raum zu. Wir lesen den Titel. Er lautet: Aufgaben.

Wir sind nicht wenig überrascht, als wir jene Aufgaben künstlerisch ins Werk gesetzt sehen, welche uns besonders wichtig erscheinen. Wir können sehen, dass wir Menschen und Dingen, die uns sehr viel bedeuten, viel zu wenig Beachtung schenken.

Auch in diesem Raum gibt es einen kleinen Tisch, auf dem CD-Roms zum Mitnehmen ausliegen. Als jemand eine CD einstecken will, kommt eine Mitarbeiterin des Museums auf uns zu, um uns darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesem Tisch um ein Kunstwerk handle. Peinlich. Tatsächlich hängt an der Wand unmittelbar hinter dem Tischchen ein kleines Schild mit der Aufschrift: "Versäumte Strategien - Installation aus Deiner wichtigsten Schaffensperiode" Unwillkürlich machen wir uns zwar über unsere Versäumnisse Gedanken, aber uns fallen auch sofort gute Ausreden ein. Und die meisten finden die sehr provokante Installation auch gar nicht sonderlich gut gelungen.

Wir sind alle sichtlich erleichtert, als wir das Hinweisschild zum nächsten Raum lesen. Da steht nur ein erlösendes Wort: "Bistro". "Vorsicht, Vorsicht!" sagt da jemand und fügt noch hinzu: "Es könnte sich ja auch um ein Kunstwerk handeln!" Wir gehen gespannt weiter. Der schmale Flur, der wiederum nach ein paar Schritten scharf im rechten Winkel nach links abbiegt, mündet aber tatsächlich in ein sehr nettes Café.

Dort treffen wir zu unserer großen Überraschung einen Menschen, den wir schon viele Jahre nicht mehr gesehen haben. Wir begrüßen uns herzlich. Wir erfahren, dass sich noch zwei weitere Leute, die wir von früher her kennen, im Museum aufhalten.

Wir fragen uns, warum wir gerade diese drei Menschen hier antreffen. Ist es Zufall oder haben sie auf besondere Weise mit unserem Leben zu tun?

Während wir noch diesen Gedanken nachhängen, betreten nun auch die beiden anderen das Bistro. Wir wollen unser Wiedersehen feiern und gemeinsam etwas unternehmen. Es ist eine für uns ungewöhnliche Unternehmung, und wir fragen uns, warum wir wohl gerade darauf gekommen sind und welcher Sinn dahintersteckt.

Nun, wir jedenfalls freuen uns darauf, bezahlen unsere Getränke, um das Bistro zu verlassen. Der Weg zum Ausgang des Museums führt durch den letzten Ausstellungsraum, der den Titel trägt "Deine Zukunft". Auch diesen Raum erreichen wir über einen schmalen Gang, der ebenfalls nach einigen Schritten im rechten Winkel nach links abbiegt.

Den letzten Ausstellungsraum finden wir alle sehr beeindruckend, weil wir uns dargestellt finden, wie wir in zehn, zwanzig, dreissig Jahren sein werden. Als wir nach einer Weile diesen Raum verlassen wollen, stellen wir fest, dass unsere Freunde von früher bereits vorausgegangen sind, vermutlich weil sie diese Ausstellungsräume schon kennen. Wir wollen sie nicht warten lassen und beeilen uns, um schnell über den schmalen Verbindungsflur in den Raum des Ichs zu gelangen. Diesen durchqueren wir, um über den Raum des Lebenssinns das Museum zu verlassen.

Völlig überrascht sind wir, als auch vor dem Museum niemand auf uns wartet. Statt dessen werden Prospekte verteilt. Darauf können wir lesen: "Gib auf dich acht, damit du nicht eines Tages traurig den Menschen grüssen musst, der du hättest sein können!"

28
Feb
2005

Kultur - Raum zum Atmen

Im Gegensatz zu allen anderen Lebewesen ist der Mensch ein Kulturwesen. Die verschiedenen Generationen erfahren sich nicht in einer instinkthaften Wiederholung des immer Gleichen, sondern begegnen sich in der Weitergabe erworbener Fähigkeiten und in der kritischen Auseinandersetzung damit.

kultur

Diese Vermittlungsgeschichte spiegelt sich in unsern Köpfen wider. Die Geburt eines Menschen ist kein Neuanfang, sondern Fortsetzung. Als Fortsetzungsgeschichte übertragen sich kulturelle Inhalte durch Sprache und prägen im Gehirn der Nachfahren Verhaltensmuster der Vorfahren aus.

Die verschiedenen Ausprägungen haben unterschiedliche Namen wie Werte und Normen, Regeln und Gesetze, Gebote und Verbote. Sie alle regeln das Miteinander und leider auch das Gegeneinander der Menschen.

Es ist wichtig, um diese Zusammenhänge zu wissen, also ein Geschichtsbewusstsein zu haben, weil wir sonst keine Ahnung haben, wo es für uns selbst lang geht. Ohne historisches Bewusstsein verlieren wir die Orientierung und kommen nicht einmal mit den einfachsten Dingen des Alltags zurecht.

Viele halten die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte für Umstandskrämerei. Sie ahnen nicht, dass sie sich mit solchem Unfug schaden. Sie werden extrem kurzsichtig und verlieren damit viele zukünftige Möglichkeiten aus den Augen. Sie büßen die Fähigkeit ein, umsichtig zu handeln.

Ohne historisches Bewusstsein werden ganz bestimmte historisch bedingte Suchstrategien im Gehirn nicht ausgeprägt. Menschen geben ihre Erfahrungen tiefgefroren in Form von Begriffen weiter. Es kostet sehr viel Mühe, Begriffe aufzutauen, um daraus wieder Begreifen werden zu lassen. Der Vertrieb tiefgekühlter Gedanken erfolgt durch Theorien. Diese haben einen sehr schlechten Ruf. Sie gelten als schwerfällig und ihre Vertriebswege werden für recht umständlich gehalten.

27
Feb
2005

Konzentration – Besuch im Archiv

Konzentration bedeutet, dass ich versuche, mir Gedächtnisinhalte zu vergegenwärtigen. Das können Ereignisse, Situationen oder Erfahrungen sein.

konzentration

Ein unbekanntes Wort, ein Name, der mir nicht einfällt, ein Traum, die Begegnung mit einem Menschen bewirken Konzentration. Konzentration ist wie der Besuch in einem Archiv. In diesem Fall ist das Archiv mein Gedächtnis, in dem ich nach Daten suche. Der Erfolg, etwas zu finden hängt davon ab, ob ich ein klares Suchbild habe.

Fragen sind Suchformulare. Fragefürwörter sind Suchanstöße. Testen Sie Ihr Fähigkeit, nach etwas systematisch zu suchen.

Es gibt insgesamt zehn Fragefürwörter. Können Sie diese aufzählen? Achtung: Manche Fragefürwörter sind gleich, beispielsweise "Warum?" und "Wieso?"

Wir konzentrieren uns um so besser, je größer das Anliegen ist, durch gezielte Überlegungen etwas herauszubringen.

Wie aber wird nun archiviert? Unter welchen Voraussetzungen gelangen Inhalte ins Archiv? Viele klagen darüber, dass sie nichts behalten können. Sie behaupten, unter einem schlechten Gedächtnis zu leiden.

Jedoch, das schlechte Gedächtnis, das gibt es nicht. Die Unfähigkeit, etwas zu behalten, geht auf Unschärfen während des Wahrnehmens zurück.

Was wir mit äußerster Sorgfalt aufnehmen, das wird auch vom Gedächtnis behalten. Aus diesem Grund arbeiten viele Gedächtnistrainingstechniken konsequenterweise an der Schulung der Wahrnehmung.

26
Feb
2005

Journalisten

Journalisten – ich rede von den professionellen – verstehen sich auf den Umgang mit Information. Viele des Schreibens nicht sehr kundige Wissenschaftler rümpfen über diese Berufsgruppe die Nase, viele Politiker natürlich auch, aber aus völlig anderen Gründen.

journalismus2

Gute Journalisten verstehen sich auf das Geschäft des Schreibens. Das gilt natürlich auch für Schriftsteller. Aber Journalisten verstehen sich vor allem darauf, komplizierte Zusammenhänge zu ermitteln und einfach darzustellen.

Sie tun das, was Wissenschaftler auch tun, aber sie vereinfachen, ohne sich in Abstraktionen zu versteigen. Gute Journalisten und Schriftsteller denken in Bildern und schreiben auch so. Schauen Sie sich die Wochendausgabe Ihrer Tageszeitung einmal daraufhin an.

Nehmen Sie sich einen Artikel vor, den Sie besonders gut finden, und schreiben Sie sich drei Regeln heraus, die Ihrer Auffassung nach während der Abfassung eine Rolle spielten. Und vor allem, versuchen Sie, diesen Artikel wie ein Lehrer zu korrigieren. Nehmen Sie ruhig einen Rotstift.

Diese Übung dient dem Training des bewussten Lesens und dient damit auch der Verschärfung im Umgang mit eigenen Gedanken und mit der eigenen Sprache.

Texte werden nicht perfekt geboren. Sie wollen fortwährend bearbeitet und überarbeitet werden. Irgendwann aber müssen wir sie loslassen und zur Diskussion stellen.

Das Versprachlichen eigener Gedanken lässt sich nicht durch Gespräche ersetzen. Es ist immer noch einer der besten Wege, das Gehirn zu trainieren.

Gerade dann, wenn Sie irrtümlichweise der Meinung sind, keine schreibenswerten Gedanken zu haben, ist es Zeit, damit anzufangen.

25
Feb
2005

Innere Uhr

Wenn Menschen über Wochen in Räumen wohnen, in denen es weder eine Uhr noch sonst einen Hinweis auf die Tageszeit gibt wie den Stand der Sonne, dann neigen sie zu einem 25-Stunden-Rhythmus. Wie funktioniert unsere körpereigene Uhr?

innere-uhr

Eines der wichtigsten Elemente des Zeitmeßsystems unseres Gehirns ist ein kleiner Hirnteil, die Zirbeldrüse oder Epiphyse. Sie liegt unter den beiden Großhirnhälften und produziert abhängig von der Helligkeit das Hormon Melatonin. Bei Dunkelheit wird viel Melatonin produziert, bei Licht dagegen wenig. Der Melatoninausstoß wird vom Hypothalamus reguliert. Diese Hirnregion ist für die Steuerung vieler lebenswichtiger Funktionen des Körpers verantwortlich, zum Beispiel für Essen, Trinken und die Kontrolle der in Tagesrhythmen verlaufenden Körpertemperatur. Der Hypothalamus darf wohl als Sitz der inneren Uhr betrachtet werden. Durch die Produktion von Melatonin werden wir schläfrig und legen uns infolgedessen auch zum Schlafen hin.

Der Wach-Schlaf-Rhythmus als der offensichtlichste Hinweis auf eine innere Uhr beruht allerdings auf einer Reihe biologischer Funktionen, die einem rhythmischen Muster folgen. Der Wechsel von Helligkeit und Dunkelheit wirkt sich beispielsweise auf die Aktivität der Nebennieren aus. Diese Drüsen erzeugen Steroidhormone, die bei Stress- und Verteidigungsreaktionen und bei der Aufrechterhaltung des Blutdrucks eine Rolle spielen.

Menschen sind mit den unterschiedlichsten Temperamenten ausgestattet, die physiologische Unterschiede widerspiegeln. So sagt man von Menschen mit dominantem sympathischem Nervensystem, sie seien Morgenmenschen und hätten tagsüber eine bessere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Abendmenschen haben beispielsweise morgens eher einen niedrigen Blutdruck und ihre Körpertemperatur erreicht ihren höchsten Punkt gut eine Stunde später als bei Morgenmenschen.

24
Feb
2005

Informationsverarbeitung - Interhemisphärischer Rhythmus

Sinne: wahrnehmen - Bedürfnis: sich Zeit nehmen, um zu betrachten - Vernunft: beobachten, sich einen Überblick verschaffen - Verstand: begreifen, sich ein Bild machen - Gefühl: entscheiden, was sich damit anfangen lässt. Das sieht als interhemisphärischer Rhythmus so aus:

{(L-R), (R), (L-R)), (L), (L-R)}

informationsverarbeitung

Es besteht weitgehend Einigung darüber, dass in unserer Gesellschaft zu viele Menschen zu linkslastig sind.

Wenn das aber der Fall ist, dann verkürzt sich aufgrund der Nichtbeteiligung der rechten Hemisphäre das Wahrnehmen auf bereits vorhandene Muster (Schubladen), dann fallen Betrachtungen sehr oft ganz aus, dann werden Beobachtungen eingeschränkt und durch Vorurteile beschleunigt, dann orientiert sich der Verstand nur noch an Vorhandenem, statt dieses zu verbessern oder gar Neues zu schaffen, dann verkümmert bewusstes Verhalten zu bloßen Reaktionen auf Aktionen von außen.

Zwischen dem Rhythmus interhemisphärischer Kommunikation und den unterschiedlichen Denkweisen besteht ein enger Zusammenhang.

So verkürzen streng lineares oder tabellarisches Denken den idealen 5/4-Takt bis auf den 2/4 Takt des Marschierens.

Zyklisches oder systemisches Denken dagegen folgt dem natürlichen idealen Takt, während modulares Denken den Rhythmus ständig wechselt.

Sobald es Lernende mit ‚Zwei-Wort-Gleichungen’, also mit tabellarischem Denken zu tun haben, erhöht sich die Anzahl der Wiederholungen drastisch. Ein Unterricht ohne Experimente oder Werkstattcharakter kann man sich unter dem Gesichtspunkt des Behaltens von Inhalten sparen.

23
Feb
2005

Initiieren – "In die Gänge kommen"

Initiieren, in Gang setzen, sich in Bewegung setzen, motivieren, das sind einige Bezeichnungen für den Widerstand gegen Bequemlichkeit.

initiieren

Es gibt einen ebenso gemeinen wie einfachen Weg zur Selbstmotivation. Dieser Weg beruht auf einer Bewusstmachung der sonst unbewusst ablaufenden Selbstkontrolle. Wegen der Einfachheit und dem hohen selbstinduktiven Wert stößt das Verfahren in der Regel zunächst auf Skepsis.

Gewöhnlich begnügen wir uns damit, Zeit, die wir in Dinge investieren, die uns sehr wichtig sind, einfach nur zu schätzen. Ebenso gehen wir mit Werten um, die eigentlich wichtig wären, wenn wir etwas für unsere Gesundheit tun wollen.

Reden Sie sich z.B. ein, dass Sie genug schlafen, für eine bestimmte Sache ausreichend arbeiten oder sich genügend Bewegung durch Joggen, Gymnastik oder Spazieren-gehen verschaffen, dann tragen Sie das, was Ihnen sehr wichtig ist, doch ganz einfach einmal in eine Wertetabelle ein und verbinden die Werte der einzelnen Tage miteinander. Sie erhalten eine graphische Abbildung, die Ihnen wie in einem Spiegel zeigt, wie es tatsächlich aussieht.

Das hat natürlich überhaupt nichts mit Masochismus zu tun. Nein, Sie werden die auf diese Weise unübersehbaren schlechten Werte nicht akzeptieren und dafür sorgen, dass sich das Bild verbessert. Vor allem werden Sie feststellen, wie falsch wir etwas beurteilen, wenn wir es nur vage so zwischendurch einmal bewerten.

Diese Art der Kurvenführung sollten Sie natürlich schon mindestens zwei Wochen konsequent durchhalten. Sie werden dann die selbstinduktiven Impulse ganz leicht bei sich feststellen. Wer steht schon gern vor sich selbst schlecht da! Wenn Sie natürlich jede Art von Kontrolle dieser Art hassen und auch die leichteste Form von Selbstmanagement ablehnen, sollten Sie sich auch nicht dazu zwingen. Sie werden eh so lange dagegen argumentieren, bis Sie das begründet wieder sein lassen können.

22
Feb
2005

Hirnvirus - Infektion

Die linke Hirnhälfte ist vor allem auf jene Informationen angewiesen, welche Bewusstseinsinhalte zu strukturieren und systematisieren helfen. Helfende Informationen dieser Art bieten vor allem Mathematik und in eingeschränkter Weise die sogenannten Alten Sprachen.

verbloedung2

Die rechte Hirnhälfte ist vor allem auf jene Informationen angewiesen, welche helfen, mit Bewusstseinsinhalten zu spielen und diese dadurch auch zu verändern.

Aber das ist noch nicht alles. Soll das Gehirn optimal arbeiten, dann müssen beide Hirnhälften zusammenarbeiten (interhemisphärische Kommunikation). Entweder arbeiten beide Hirnhälften zusammen oder gar nicht!

Alle naturwissenschaftlichen, sprachlichen, künstlerischen, handwerklichen, technischen Fächer und der Sport sind besonders geeignet, die Entwicklung des Gehirns zu fördern. Aber die Inhalte müssen sorgfältig, trennscharf und sogar engagiert vermittelt werden. Lehrende, die von dem, was sie lehren, nicht überzeugt sind, sollten die Hände vom Unterricht lassen.

Wird nun das Gehirn durch den Hirnvirus infiziert, dann fallen während des Bewusstwerdens von etwas wichtige Kontrollfunktionen aus. Die Aufnahme von Nachrichten wird gestört, die Verarbeitung von Information gehemmt und die Überführung in ein Verhaltensmoment blockiert. Lernen ist nicht mehr möglich.

Werden Verhaltensregeln, Konstruktionsvorschriften, Experimente... wegen mangelnder Kurzeitspeicherressourcen als Daten statt als Programme gespeichert, dann wird das Organisieren von informationellem Verhalten wie Denken und sprachliche Umsetzung zumindest stark gestört.

Das Gehirn reproduziert verfügbare neuronale Verbindungen statt neue zu produzieren. Man kann diese fortwährende Einschränkung auch einfach "Verblödung" nennen.

21
Feb
2005

Hirnvirus – Mitteilung, die keine Informationen erzeugt

Das Gehirn benutzt erworbene Sprachen, um Inhalte neuronal zu vernetzen. Wer während eines Lehrprozesses schlampig spricht oder schreibt, irritiert das Gehirn so, dass es den Lernprozess fehlerhaft organisiert. Der Hacker verschickt einen Computervirus. Der Lehrer dagegen überträgt einen Informationsvirus.

hirnvirus3

Informationsviren machen sich in der Regel bei acht- bis neunjährigen Kindern durch plötzlich auftretende tiefe Unlust, zur Schule zu gehen, bemerkbar. Gleichzeitig tritt ein starker Leistungsabfall auf und die Bereitschaft zu aggressiven Handlungen nimmt zu. Diese Symptome scheinen ziemlich unabhängig von der Intelligenz- und Begabungslage der Kinder aufzutreten.

Verantwortlich für das Strukturieren jenes Teils des Gehirns, welchen wir Kurzzeitgedächtnis oder Bewusstsein nennen, ist vor allem die Sprache. Je besser die mündliche und schriftliche Sprachbildung ist, desto trennschärfer geschieht auch die Organisation des Bewusstseins. Umgekehrt lassen sich durch schlechten Sprachgebrauch bestimmte Gehirnfunktionen hemmen oder gar blockieren.

Wie funktioniert das? Um etwas sinnlich und geistig einigermaßen brauchbar erfassen zu können, müssen im Gehirn kurzzeitig mindestens vier ineinander übergehende Prozesse pro Wahrnehmungsmoment ablaufen.

Das Ineinanderfließen von Identifizieren, Interpretieren, Folgern und Beschließen läuft innerhalb eines Augenblicks ab, also innerhalb von etwa drei Sekunden. Jeden Augenblick geschieht das erneut. Alle Bewusstseinsinhalte werden mindestens zweifach festgehalten: sprachlich und bildlich. Worte sind gleichsam neuronale Adressen von Bildern im Langzeitgedächtnis. Jeder erzeugt zu dem Wort „Frühling" Bilder. Diese persönlichen Bilder lassen sich auch wieder zur Sprache bringen. Unser Bewusstsein ist ein Bilderleben, sowohl Bilder-Leben als auch Bild-Erleben, das sind Geschichten, die wir sprachlich fassen.

20
Feb
2005

Hirnvirus

Information, das ist die praktische Konsequenz aus einer Nachricht. Nachrichten werden vorwiegend schrift- und bildsprachlich übermittelt. Je sorgfältiger Nachrichten aufbereitet werden, desto erfolgreicher sind auch mögliche Schlussfolgerungen.

hirnvirus1

Nachrichten können unter ungünstigen Umständen Hirnviren übertragen. Diese wirken im Bewusstsein, indem sie wichtige Hirnfunktionen stören oder gar blockieren. Es handelt sich hierbei um einen ganz bestimmten Nachrichtentypus.

Nachrichten, die in der Lage sind, das Hirn mit Viren zu infizieren, müssen das Bewusstsein fehlsteuern können, bevor es eine Nachricht in eine Information umzuwandeln vermag. Diese Manipulation gelingt, wenn vor allem zwei Maßnahmen getroffen werden:

1.
Die Nachricht muss eine Folge von Teilnachrichten enthalten, welche das Bewusstsein als Lernschritte deutet.
2.
Der erwartete Lernprozess darf nicht in Gang gesetzt werden.

Virenverseuchte Nachrichten wirken wie Aprilscherze. Sie führen den Betroffenen in die falsche Richtung. Durch fehlerhafte Unterrichtung zieht das Gehirn des Kindes falsche Schlüsse. Mit anderen Worten: Lehrer sorgen durch ihren Unterricht für Fehlinformationen und hemmen so wichtige
Hirnfunktionen für viele Jahre.

Wichtige Funktionen des Kurzzeitgedächtnisses lassen sich schon durch den schlampigen Umgang mit der Sprache stören. Wie ein Hacker durch geschickte programmtechnische Manipulation Hard- und Software stören oder gar zerstören kann, so vermag der Lehrer durch sprachlich schlecht vorgetragene Sachverhalte bestimmte Funktionen im Gehirn einfach zu destabilisieren.

19
Feb
2005

Hemmungen – Warum aller Anfang schwer ist

Es gibt vor allem folgende Möglichkeiten, sich selbst an etwas zu hindern:

hemmungen

1.
Selbsthemmung: Man identifiziert sich nicht mit der Sache, an der man arbeiten sollte. Es gibt also keinen persönlichen Beweggrund (Motiv), sich damit zu beschäftigen.
2.
Darstellungskonflikt: Die Sache mit der man sich beschäftigt, dient der Selbstdarstellung. Das zeigt sich häufig, wenn jemand übertrieben ehrgeizig ist und für sich den Anspruch erhebt, alle und alles zu überbieten.
3.
Tätigkeitskonflikt (Profilneurose): Jemand ist in einem Bereich tätig, in dem er nicht zu Hause ist. Er wird die Tatsache, sich nicht auszukennen, durch wohlklingende Attrappen-Begriffe zu vertuschen versuchen. Solche Leute wirken in der Regel aufgeblasen, eingebildet.
4.
(Di-) Stress: Wer kein geistiges Zuhause hat, wird sich durch den Alltag hetzen, weil ihm Wegmarken und Orientierungspunkte fehlen. Er wird sich für nichts genügend Zeit lassen.
5.
Mangelnde Neugier und damit fehlende Bereitschaft zu suchen und zu finden bzw. zu entdecken. Die Neugier äußert sich durch eine unbändige Lust zu fragen.
6.
Wer taub für seine innere Stimme (~ Selbstkontrolle) geworden ist, dem fällt nichts mehr ein. Die Intuition ist wahrscheinlich durch fortschreitende Desensibilisierung ausgefallen.
7.
Wer sich nicht ständig inhaltlich fordert, fördert seine Entwicklung nicht mehr. Wer sich vorwiegend passiv verhält, darf nicht von sich erwarten, plötzlich aktiv werden zu können, wenn es dann darauf ankommt.
8.
Wer sich auf falschem Weg zum Ziel bemüht, kennt sich mit seinen eigenen Gepflogenheiten nicht recht aus. Es fehlt ihm an Übung im Umgang mit sich selbst.

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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