21
Jan
2005

Charakterisieren

Charakterisieren, das bedeutet die Merkmale von etwas beschreiben. Das Charakterisieren gehört zu jenen Übungen, welche die Sehschärfe und die Trennschärfe des Denkens erhöhen helfen soll.

charakterisieren

Wie schwer uns das fällt, stellen wir spätestens dann fest, wenn wir eine Person oder einen Unfallhergang beschreiben sollen. Untersuchungen zeigen, dass da selbst Profis wie Polizisten in Schwierigkeiten geraten. Der Grund hierfür liegt vor allem in der unscharfen Aufnahme während des Wahrnehmens. Uns genügen in der Regel Anhaltspunkte, um uns orientieren zu können.

Charakterisieren nach Dreiplusneun bezieht sich vor allem auf die gleichzeitig ablaufenden Vorgänge im Kurzzeitgedächtnis. Sie können die Fähigkeit zu charakterisieren durch eine Art Überblendungstechnik trainieren.

Dazu folgender Vorschlag: Stellen Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz vor (wahrnehmen). Schauen Sie sich bei der Arbeit zu (betrachten). Mit welcher Aufgabe beschäftigen Sie sich gerade (beobachten)? Beurteilen Sie selbst Ihre eigene Arbeit (begreifen). Wie fällt Ihre Beurteilung aus (bewerten). Warum fällt Ihre Bewertung so aus (beurteilen)? Erhalten Sie spontan die gewünschten Auskünfte aus Ihrem Unterbewusstsein, dann ist für Sie selbstkritisches Handeln vertraut. Sie brauchen diese Übung nicht zu wiederholen.

Charakterisieren ist ein Bewusstseinsvorgang, der die typischen Eigenschaften eines bewussten Verhaltens mit diesem zusammen vergegenwärtigt und damit jederzeit die Möglichkeiten und Grenzen eines Tuns überprüft. Spontanes Handeln setzt das schnelle Vergegenwärtigen der Charakteristika eines Vorgehens voraus. Letztlich machen alle Module Charakteristika informationeller Vorgänge bewusst.

20
Jan
2005

Botenstoffe – Wertmaßstäbe

Während wir wahrnehmen vergleichen wir auch. Wir stellen ständig Gleichheit, Ähnlichkeit, Verschiedenheit oder Gegensätzlichkeit her. Die Qualität des Vergleichens hängt u. a. davon ab, in welchem Verhältnis zu Anderem uns etwas erscheint.

werten6

Verhalten bedeutet ja im wortwörtlichen Sinn Verhältnisse eingehen oder verändern. Sobald wir wahrnehmen, werten wir auch. Welche Maßstäbe wir dabei ansetzen, das hängt von unseren Erfahrungen und von unserer momentanen Situation ab.

Auf das Bewerten und Einschätzen haben wir keinen unmittelbaren Einfluss. Das Auffällige oder Ungewöhnliche der Erscheinung entscheidet darüber, ob sich sinnlich Vernehmbares wie Größe, Gewicht oder Geschwindigkeit oder geistig und allenfalls vielleicht intuitiv Vernehmbares wie Werte in den Vordergrund spielt.

Übung: Das situationsgerechte Herstellen von Verhältnissen ist ausschlaggebend für angemessenes Verhalten. Sie können das mittelbar beeinflussen, indem sie das Vergleichen trainieren.

Stellen Sie sich drei Personen vor. Wechseln Sie diese Personen nicht aus während Sie üben. Vergleichen Sie nun diese Personen zuerst nach Größe und stellen Sie diese entsprechend in einer Reihe vorstellungsmäßig auf.

Vergleichen Sie nun diese Personen nach der Bedeutung, die sie für Sie haben und korrigieren Sie gegebenenfalls die erste Aufstellung. Nur ein Zufall würde keine Korrektur erfordern.

Nach dieser eher rechtshemisphärischen Vorübung vergleichen Sie nun folgende Begriffe und finden Sie heraus, ob Sie die Unterschiede spontan erklären können. Es handelt sich insgesamt um Wertmaßstäbe: Werte und Normen, Gebote und Verbote, Regeln und Gesetze.

19
Jan
2005

Botenstoffe – Zoomen

Stellen Sie sich das Haus vor, in dem Sie wohnen. Wir wollen uns jetzt einmal an dieses Haus zoomen (Zoom in): Haus – Haustür – Haustürfenster – Haustürfensterglas – Haustürfensterglasscheibe – Haustürfensterglasscheibenrahmen.

Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass Sie so genau noch gar nicht hingesehen haben. Erfassen Sie durch Zoomen nun etwas, das Sie ständig ansehen. Nehmen Sie das Zoomen aber bitte zunächst rein vorstellungsmäßig vor. Nicht spicken!

bootenstoffe-zoomen

Uhr – Armbanduhr – Armbanduhrziffern – Armbanduhrziffernblatt – Armbanduhrziffernblattoberfläche – Armbanduhrziffernblattoberflächengestaltung.

Auch hier werden Sie feststellen, dass Sie das alles gar nicht so genau wissen. Das ist natürlich, weil Sie sich ja nicht für die Details Ihrer Uhr interessieren, wenn Sie die Uhrzeit ablesen. Das haben Sie vielleicht getan, als Sie sie kauften oder geschenkt bekamen.

Üben Sie einmal täglich das Zoomen vorstellungsmäßig mit irgendeinem Gegenstand. Kontrollieren Sie anschließend durch Vergleichen von Vorstellung und Wirklichkeit (Bild und Original), wie genau Ihnen das gelungen ist.

Sie trainieren auf diese Weise Ihr Bewusstsein, mehr auf Details bei für Sie wichtigen Dingen zu achten. Mit anderen Worten: Sie erhöhen die Trennschärfe Ihrer sinnlichen und geistigen Wahrnehmung. Das wirkt sich sehr rasch positiv auf den Umgang mit alltäglichen Dingen aus. Sie werden schlichtweg zukünftig genauer hinsehen.

Zoomen, also das Annähern an ein Objekt und das Entfernen von diesem, ist nur eine von vier Schärfeeinstellungen des Bewusstseins. Durch Training können Sie das Behalten von Fakten und Daten erheblich beschleunigen. Unser Gehirn behält das, was es sieht, hört, riecht, tastet, schmeckt, empfindet oder denkt, und zwar so genau, wie Sie sich das während der Aufnahme vergegenwärtigt haben.

18
Jan
2005

Botenstoffe – Zu denken geben

In der Neurowissenschaft gilt die Annahme, dass die grundlegenden Lernprozesse in früher Kindheit ablaufen als überholt. Das Gehirn lässt sich trainieren und so veranlassen, nicht nur alte neuronale Verbindungen zu erweitern, sondern auch ganz neue Verbindungen zu schaffen. Das lässt sich sowohl durch körperliche als auch durch geistige Bewegungen bewerkstelligen.

botenstoffe-zoomen

Was im körperlichen Bereich das Joggen und Wandern ist, das ist im geistigen Bereich das Denken. Denken in diesem Sinn findet aber erst dann und nur dann statt, wenn sich linke und rechte Hemisphäre synchronisieren.

Als interhemisphärische Synchronisation vollzieht sich Begreifen als Umgehen mit Handlungsbildern. Ein Handlungsbild, das ist eine ganz klare Vorstellung von dem, wie etwas gemacht wird. Begriffe, die eine solche Vorstellung nicht zum Inhalt haben, sind leer. Es sind bloße Begriffshülsen oder –attrappen.

Denken bedeutet, mir genaue Vorstellungen von dem zu verschaffen, was ich in die Tat umsetzen möchte. Das geschieht sowohl sprachlich als auch bildlich. Ich muss mir ein beschriebenes Verhalten wie einen Film im Kopf ansehen können. Begreifen ist Kopfkino.

Jedem Substantiv muss eine Person, ein Gegenstand, ein Ereignis oder eine Situation zugeordnet werden können. Jedem Verb muss ein Vorgehen oder ein Geschehen zugewiesen werden können. Ohne solche Wort-Verbindungen geschieht in unserem Kopf nichts. Worte ohne Bilder sind Schall und Rauch. Sie vernebeln unser Bewusstsein.

Mit Hilfe der Sprache adressiert unser Gehirn Erfahrungsbilder. Mit Hilfe von Sprache können sie erinnert und vorstellungsmäßig verändert werden. Worte und Sätze beeinflussen die Transmissionen (Übertragungen) in unserm Gehirn und verändern die sogenannten Transmitter (Botenstoffe). Während der Lektüre oder dem Sehen eines hoch spannenden Krimis lässt sich das sogar spüren.

17
Jan
2005

Blödheit ist eine Krankheit

Wir unterscheiden zwar zwischen Seele, Körper und Geist, aber kaum jemand redet von der geistigen Gesundheit. Es wird geradezu tabuisiert, dass es sich bei dem, was wir mit Blödheit meinen um eine geistige Erkrankung handelt, vergleichbar mit Sehschwäche.

Der Verstand leidet unter erheblicher Unschärfe des Denkens und zeigt sich so nicht mehr in der Lage, klare Gedanken zu fassen bzw. eindeutige Entscheidungen zu treffen.

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Im Gegensatz zur Dummheit hat Blödheit weder etwas mit mangelnder Intelligenz noch mit fehlender Begabung zu tun. Blödheit ist eine Eintrübung des Geistes, die nach außen hin unter Umständen überhaupt nie auffällig wird. Bei der Blödheit versagt die Regelung der Vorstellungskraft. Man kann sich plötzlich Dinge vorstellen, die man früher für undenkbar gehalten hätte.

Die Schwächung der Vorstellungskraft bewirkt eine Veränderung der Einstellung den eigenen Werten und Normen gegenüber. Man fängt unversehens an, gegen sich selbst zu handeln und findet sogar noch gute Gründe dafür.

Typisch für die Verblödung ist das Jammern, wenn ein Fehlverhalten plötzlich ganz offensichtlich wird. "Ach hätte ich doch nicht ..." oder "Wie konnte ich nur ..." sind Teile fast standardisierter Klagesätze. Die Verstellung ist groß, denn wäre man nicht aufgefallen, man hätte alles so weiter gemacht wie bisher.

Blödheit kann sich gewöhnlich erst dann entwickeln, wenn sich die Bedürfnispyramide gleichsam auf den Kopf stellt, d.h. wenn elementare körperliche Bedürfnisse dominieren. In diesem Fall kommen dann übereilte Entscheidungen beispielsweise wegen Übermüdung zustande oder es kommt gar zu grenzüberschreitendem Verhalten, ausgelöst durch einem sexuellen Impuls. Letzteres tritt zwar seltener auf, aber manche Frauen sagen Männern nach, dass dies unterschwellig ständig eine Rolle spiele.

Blödheit lässt sich nicht durch Vernunft verhindern, sondern durch persönliche Stabilität.

16
Jan
2005

Bilderleben

Das Gehirn entwickelt während der Kindheit alle für das spätere Leben erforderlichen Strategien. Durch Versuch und Irrtum findet es heraus, welche Verhaltensweisen sich als erfolgreich erweisen und welche nicht. Alle erfolgreichen Verhaltensweisen sind immer noch vorhanden und stehen Ihnen zur Verfügung. Viele davon nutzen Sie unbewusst. Aber auch nicht wenige der erfolgreichen Verhaltensweisen liegen brach. Dreiplusneun hilft durch geeignete Übungen, diese wieder zu reaktivieren.

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Das lässt sich mit Hilfe Ihrer Fantasie bewerkstelligen. Mittels Fantasie gelangen Sie in jene Zeit zurück, in welcher Ihr Gehirn damit beschäftigt war, erfolgreiche Verhaltensweisen zu entwickeln. Machen Sie also eine Zeitreise zurück in Ihre Kindheit, indem Sie Situationen und Ereignisse wieder bildhaft lebendig werden lassen. Das hat übrigens mit Meditation nichts zu tun. Es handelt sich um eine einfache natürliche Gedächtnisübung. Das Gehirn vergisst nichts. Wir vermögen oft nur nicht, uns auf geeignete Weise zu erinnern.

Übung: Unbewusstes Bilder-Leben wird zum bewussten Bild-Erleben.

Vergegenwärtigen Sie jenes Haus, in welchem Sie kurz vor Beginn Ihrer Grundschulzeit aufgewachsen sind. Zeichnen Sie einen Grundriss des Hauses oder der Wohnung. Versuchen Sie sich bildhaft vorzustellen, wie die einzelnen Räume aussahen. Es macht gar nichts, wenn Sie im Augenblick nicht alles klar oder auch gar nicht erkennen können. Wenn Sie alle Übungen dieses Buches durchgeführt haben, werden sich solche "Erinnerungslücken" zu Ihrer großen Überraschung ganz natürlich geschlossen haben. Zurück zur Übung. Sie sind dabei, sich im Alter zwischen fünf und sechs Jahren jene Wohnräume zu vergegenwärtigen, in welchen Sie sich als Kind aufgehalten und gespielt haben. Welche Personen in welchen Situationen begegnen Ihnen während dieser Übung?

15
Jan
2005

...

Bewusstwerden
– Was wir alles nicht mitbekommen

Bewusstsein ist nur ein sehr geringer Teil von dem, was im Gehirn geschieht oder unterbewusst längst an Entscheidungen vorbereitet worden ist.

bewusstwerden1

Was ist der Unterschied zwischen "Unbewusstsein" und "Unterbewusstsein". Unbewusst geschieht, was ohne unser Hinzutun ausgefiltert wird. So beachten wir gewöhnlich alles das nicht, was nichts mit unserer augenblicklichen Beschäftigung zu tun hat, zum Beispiel Geräusche oder Stimmen um uns herum. Unterbewusst geschieht, was ohne unsere unmittelbare Einflussnahme an Verarbeitung von Informationen geschieht, zum Beispiel das Entwickeln von Einfällen bzw. Ideen, Wünsche und Bedürfnisse, die wir haben.

Bewusst werden ungewöhnliche, auffällige oder störende Ereignisse in meiner Umgebung oder außergewöhnliche, aufdringliche oder unerledigte Dinge aus meinem Gedächtnis, damit ich entsprechend reagieren kann.

Die Erfahrung solchen Bewusstwerdens erleben wir als "Ich". Unsere gefühlsmäßige Stellungnahme empfinden wir als SelbstBewusstsein.

Die Ich-Erfahrung vermittelt uns den Eindruck von unmittelbarer Selbstbestimmung. Aber das Empfinden, Bewusstgewordenes steuern zu können, täuscht. Wir Menschen sind geschichtliche Lebewesen. Wir bestimmen unser Ich über unsere eigene Lebensgeschichte. Bewusst wird immer nur ein Teil dieser Geschichte. Diese Geschichte ist eine Lern und Erfahrungsgeschichte. Aus diesem Grund können wir bewusstgewordenes Verhalten gewöhnlich auch nicht spontan ändern. Alles was wir gelernt haben, das müssen wir erst einmal wieder verlernen.

Als kleiner Ausschnitt unserer Lebensgeschichte gewährt uns das Bewusstsein nur jeweils sehr begrenzt Veränderungsmöglichkeiten. Wir haben bisweilen den Eindruck, etwas zu verdrängen. Das ist dann das, was uns das Unterbewusstsein aus bestimmten Gründen vorenthält.

14
Jan
2005

Bewusstsein - Zoomen

Um Perspektiven des Wahrnehmens und Aspekte des Denkens möglichst trennscharf einstellen zu können, verfügt unser Bewusstsein über besondere Fähigkeiten. Das lässt sich am ehesten mit einer Kamera oder mit einem Mikroskop vergleichen. Wir können Gegenstände aus großer Ferne oder Nähe abbilden.

zoomen

Im einzelnen vermag das Bewusstsein folgende Einstellungen vorzunehmen, wobei die Übergänge fließend sind: entfernen bzw. verkleinern (1), annähern bzw. vergrößern (2), Unschärfe bzw. angleichen (3), Schärfe bzw. unterscheiden (4), Weite bzw. hinzufügen (5), Enge bzw. weglassen (6), Situation oder Ereignis bzw. verdichten (7) und Geschehen bzw. auflösen (8).

Schauen wir uns diese Fähigkeiten einmal genauer an: Ferne (1): ein Wohnhaus aus der Vogelperspektive, Nähe (2): Vorderansicht eines Wohnhauses, Unschärfe (3): irgendein Gebäude, Schärfe (4): mein Elternhaus, Weite (5): Umgebung meines Elternhauses, Enge (6): Eingang meines Elternhauses, Ereignis oder Situation (7): mein Elternhaus mit Baugerüst, Geschehen (8): mein Elternhaus wird gebaut (Film).
Wir haben uns diese Fähigkeiten unseres Bewusstseins am Beispiel von erinnerten Wahrnehmungen angesehen. Können Sie das auf einen Gedankengang übertragen, beispielsweise auf das Planen eines Vorhabens bzw. Projekts?
Ferne (1): Verfassen eines Beitrags, Nähe (2): Gedanken zur Leserschaft, Unschärfe (3): noch vage Überlegungen zum Thema, Schärfe (4): Titel des Beitrags, Weite (5): vorhandene Literatur zum Thema, Enge (6): eigene Gedanken, (7): Gliederung, Geschehen (8): Planen und Festlegen der einzelnen Schritte.

Übung: Machen Sie sich die beschriebenen Fähigkeiten des Bewusstseins an einem eigenen Beispiel klar. Das kann ein Projekt, die Vorbereitung eines Festes, eine Reise oder schlichtweg Ihr Berufsalltag sein.

13
Jan
2005

Belohnungsschleifen - Ashram im Supermarkt

Der Begriff "Belohnungsschleife" wurde von dem Hirnforscher Detlef Linke geprägt. Bei der Belohnungsschleife handelt es sich um ein Grundmuster menschlichen Verhaltens. Ein Grundmuster ist ein Verhalten, das trotz unterschiedlicher Situationen von Natur her immer gleich abläuft.

belohnungschleife2

Die Belohnungsschleife braucht zunächst einen Reiz (1), der eine Reaktion des Durchsetzens bis hin zum Angriff auslösen könnte. Jemand steht in der Warteschlange vor einer Kasse.
Das Durchsetzungsvermögen oder die Angriffslust wird durch eine Norm bzw. Regel (2) gebremst, beispielsweise durch die Auffassung "Das gehört sich nicht!" oder "Das ist unhöflich!".
Es wird die Verhaltensmaßnahme (3) abgeleitet "Nimm dich jetzt zusammen!" Der gefasste Vorsatz (4) wird an der Wirklichkeit geprüft. Die sieht jetzt inzwischen so aus, dass jemand recht umständlich in seinen Taschen kramt, um das passende Kleingeld zu finden.
Die Interpretation der das Verhalten bestimmenden Regel wird verändert (5), der Vorsatz wird aufgegeben. Gefühlsmäßig wird das vielleicht so interpretiert: "Das ist ja nicht auszuhalten!"
Eine emotionale Reaktion (6) baut sich auf: "Können Sie sich denn nicht beeilen? Sehen Sie nicht, dass Sie hier alle aufhalten!"
Diese Emotion wird durch eine höherwertige, weil persönlich wichtigere Ich-Steuerung (7) aufgehalten und daher sprachlich nicht umgesetzt. Diese Ich-Steuerung könnte beispielsweise in der selbsterzieherischen Aufforderung zur Geduld oder Gelassenheit bestehen "Ganz ruhig!" oder "Ich rege mich jetzt nicht auf!"
Das Selbstwertgefühl (8) wird gesteigert. Die eigene gefühlsmäßige Situation verbessert sich. Dieser Belohnungseffekt löst zugleich den aufgebauten Stress wieder ab.

12
Jan
2005

Begriff - Eine einfache Intelligenzprüfung

Begriffe sind wiederholbare Verhaltensmuster oder Handlungsentwürfe. Alltägliche Begriffe dulden Abweichungen oder Abwandlungen. Wissenschaftliche oder handwerkliche Begriffe dagegen beinhalten strenge Ablaufvorschriften.
Im Begreifen steckt das Greifen. Der Begriff ist erst dann und nur dann echt, wenn er den praktischen Zugriff auf etwas ermöglicht.

begriff2

Der Begriff ist wesentlich praktischer Natur. Er dient dem Experiment, der Organisation, der Konstruktion oder auch Berechnung von Gegenständen oder Ereignissen und erlaubt damit Diagnosen und Prognosen.

Das Definieren, das Herstellen von Begriffen also, ist die linkshemisphärische Art zu gestalten. Es ist die Zuspitzung linkshemisphärischer Leistung.
Im beruflichen Alltag benötigen wir Definitionen, um Sicherheit in den unterschiedlichen Verkehrsnetzen zu gewährleisten, um komplizierte Operationen, Tests oder Simulationen durchzuführen oder technische Geräte zu bauen.
Der Begriff ist die zugespitzteste Gestalt der Information, d.i. die allgemeine Form eines Vorgehens, eine Formel also.
Die allgemeine Vorstellung einer Handlung, beispielsweise das Konstruieren eines Kreises ist aber wiederum zugleich auch ein Bild, folglich eine rechtshemisphärische Angelegenheit. Sobald die linke Hemisphäre zur Höchstform aufläuft, tut sie sich mit der rechten zusammen.

Sie haben hier die Gelegenheit, Ihre Intelligenz zu prüfen. Nennen Sie einfach aus Ihrem beruflichen Bereich zwölf Begriffe. Denken Sie dabei aber bitte daran, dass sich das, was Ihre Begriffe beinhalten, sehen lassen können oder mathematisch nachweisbar sein muss. Begriffe, die das nicht leisten, heißen Schlagwörter. Sogenannte Unterhaltungswissenschaftler, die sich in den sogenannten allgemeinen Erziehungswissenschaften, aber auch in der Philosophie besonders häufig tummeln, spielen mit Wortblümchen.

11
Jan
2005

Begabung

Begabung ist das Spielvermögen der rechten Hemisphäre. Intelligenz dagegen ist das Ordnungsvermögen der linken Gehirnhälfte. Beide Fähigkeiten gehören zusammen.

begabung

Eine Musikkomposition entsteht aus dem Spiel der Intuition mit Tönen und Tonfolgen oder auch aus dem Zufall, indem der Komponierende Klangbilder versucht und so lange verändert, bis ihm eines davon gefällt. Um aber dieses Klangbild festhalten zukönnen, bedarf er der Fähigkeit der linken Hemisphäre, welche die Klänge in einem wohlgeordneten Notenbild festzuhalten vermag.

Umgekehrt wird die Komposition künstlerisch nicht dadurch zu Gehör gebracht, dass der Musiker die Notenfolgen auf seinem Instrument zu Gehör bringt. Der künstlerische Ausdruck entsteht erst durch das Spiel mit den Noten auf dem Instrument beispielsweise durch Variation des Anschlags, Geschwindigkeit oder Druck der Tasten oder Saiten. Das trifft auf jede Art von produktiver Tätigkeit zu, gleichgültig, ob ich einen Artikel schreibe oder eine Vorlesung halte. Nicht einmal ein Nachrichten- oder Sachartikel entsteht allein mit Hilfe der linken Hemisphäre.

Der professionelle Schreiber macht sich Gedanken über die Leser und überlegt, welche Art und Weise zu schreiben gerade bei dieser Nachricht oder Sache angebracht ist. Gerade die Artikel von Wissenschaftsjournalisten demonstrieren oft die hohe Kunst, schwierige Dinge ganz einfach zu vermitteln. Dreiplusneun versucht, das Gleichgewicht von Begabung und Intelligenz wieder herzustellen. In der Praxis bedeutet das in der Regel die Schwächung der einseitigen Bevorzugung von Intelligenz. Bei der sogenannten Hochbegabung hat das die Natur immer schon selbst geregelt, also gegen alle Erziehung das Ungleichgewicht zwischen linker und rechter Hemisphäre verhindert. Dreiplusneun überwindet das Ungleichgewicht zwischen „links“ und „rechts“ durch gezieltes Fördern der rechten Hemisphäre, und zwar durch Fordern der linken Hemisphäre.

10
Jan
2005

Bedürfnisse - Frustrationen sind Krankmacher

10. von 365 Begriffen, die Sie brauchen koennen

Werden die körperlichen Bedürfnisse nicht befriedigt, dann fühlen wir uns krank, können nicht schlafen, sind nervös und reagieren gereizt.
Wir suchen dem mit allen Mitteln abzuhelfen. Gelingt das nicht reagiert der Körper tatsächlich mit Krankheit. Den meisten Menschen wird dieser Zusammenhang erst bei schweren Krankheiten bewusst. Sie nehmen diese dann oft als Chance an, ihr Leben radikal zu ändern.

frust

Vergleichbares spielt sich im geistigen Bereich ab. Hier sind die Antriebe in der Regel Angst bzw. Furcht, etwas zu versäumen oder wieder zu verlieren, was man erreicht hat. Bedrohungen von außen treiben uns dazu an, uns vor Gefahren zu schützen und für unsere Zukunft Vorsorge zu betreiben. Das durchaus berechtigte Gefühl, nicht alles in der Hand zu haben, führt viele Menschen zur Überschreitung der sinnlich vernehmbaren Grenzen, führt sie ins übersinnlich Religiöse zum Glauben an Gott.
Dieser Glaube aus Not verwirklicht sich aus persönlichen Gründen. Theologische Lehren beziehen sich nicht darauf, sondern auf Offenbarungen. Wie steht es mit esoterischen Bemühungen? Sie versetzen das Gehirn durch gewisse Zeremonien in die Lage, bestimmte anspruchsvolle bewusstseinsorganisatorische Maßnahmen zu Gunsten einer gezielten Konzentration einzustellen, um in einer Art Unschärfe bis hin zur Trance angekündigte Heilungen oder Visionen unkontrolliert anzunehmen. Wegen des sogenannten Placebo-Effekts können dann in der Folge manchmal tatsächlich Heilungen auftreten.
Ähnliches bewirken ja auch so genannte Wunder. Berichte über Heilungen in Kirchen von Wallfahrtsorten wie Altötting in Bayern zeugen davon. Dreiplusneun lässt sich in dieser Richtung nicht einsetzen. Es würde das Gegenteil bewirken. Da es bei Dreiplusneun wesentlich darum geht, natürlich vorhandene Ressourcen zu reaktivieren, würde das geheimnisvollen Kräften nur schaden.

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Gesendet mit dem BlackBerry Handheld von T-Mobile

9
Jan
2005

Begriffe sind Tat-sachen

9. von 365 Begriffen, die Sie brauchen können

Das Begreifen von Welt hängt von der Anzahl verfügbarer Begriffe ab. Begriffe sind Informationen, die im Bewusstsein eine klare Vorstellung über den Ablauf von Handlungen erzeugen und unser bewusstes Verhalten regeln.

begriff

Ein Begriff ist erst dann und nur dann vollständig, wenn er unser Bewusstsein ganzheitlich anspricht. Was bedeutet das?

Ein Begriff regelt 1. unser Wahrnehmen, d.h. er beinhaltet das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Er macht uns achtsam für bestimmte Ereignisse oder Situationen. Unser Gehirn reagiert auf die Vergegenwärtigung eines Begriffs und spiegelt diese Reaktion in unserem Bewusstsein als Stimmung. Weil Begriffe Orientierunswert für das Gehirn haben, verbessert sich unsere Stimmung um so mehr, je klarer der Begriff ist, den wir gerade vergegenwärtigen. Schlecht gestimmte Menschen sind sehr oft begriffslos.

Ein Begriff regelt 2. unser Betrachten, d.h. er beeinflusst die Dauer unserer Auseinandersetzung mit einem Wahrnehmungs- bzw. Bewusstseinsinhalt. Er sagt uns, wie intensiv wir uns auf Ereignisse oder Situationen einlassen sollen. Das Gehirn reagiert auf diesen begrifflich geregelten Hinweis, indem es uns Gelassenheit schenkt und eine angemessene Nähe zulässt oder einen hilfreichen Abstand bestimmt. Gestresste Menschen haben sehr oft das Gefühl für den Augenblick (= Gelassenheit) verloren.

Ein Begriff regelt 3. unser Beobachten, d.h. er lässt uns offen werden für das Entdecken von Zusammenhängen. Das Gehirn reagiert darauf emotional, fördert also das Suchen nach entsprechenden Eigenschaften, indem es neugierig macht. Neugier ist die Kraft des Suchens. Menschen, die nicht schöpferisch tätig sind, fehlen Begriffe.

Ein Begriff regelt 4. unser Begreifen, d.h. er lässt uns spüren und aufspüren, was sich, in dem, was wir gerade vergegenwärtigen, Neues zeigt. Begreifen und das Entdecken von Neuem ist ein und dasselbe. Ein Begriff zeigt das, was er beinhaltet, immer wieder anders. Weil das schöpferische Gehirn Wiederholungen meidet, zeigt es uns auch längst Erkanntes immer wieder unter einer neuen Perspektive und unter einem anderen Aspekt. Das Gehirn belohnt das Begreifen, indem es neben der Stimmung auch die Einstellung zu einem Ereignis oder einer Situation sehr positiv bestimmt. Negative Einstellungen zeugen von fehlenden Begriffen.

Ein Begriff regelt 5. unser Tun, d.h. er bewegt uns dazu, das anders Wahrgenommene, das unterschiedlich Betrachtete, das abweichend Beobachtete und das neu Begriffene auch auszuprobieren, indem es in die Tat umgesetzt wird. Das Gehirn spiegelt diesen Tatendrang gefühlsmäßig im Bewusstsein wieder. Engagierte Menschen sind reich an Begriffen.

Ich komme auf das Beispiel von gestern zurück. Angesichts dessen, wie da eben die Leistung des Begriffs beschrieben worden ist, erscheint der Begriff des Rechtecks geradezu banal. Das aber genau trifft nicht zu. Der schöpferisch spielende Mensch weiß damit sehr wohl etwas anzufangen. Blitzartig, spontan spielt sein Gehirn mit diesem Begriff, indem es beispielsweise das geometrische Konstruieren oder das künstlerische Gestalten eines Rechtecks ganz anschaulich wie in einem Kurzfilm ins Bewusstsein projiziert. Das Ich kann - wie das in einer Zuschrift geschildert wurde - sich im Kopfkino auch eine Art Trickfilm anschauen. Da gestaltet sich ein Raum, in dem sich das Rechteck bewegt und die wenigen Eigenschaften besonders in Szene setzt, wie z.B. seine Diagonalen. Damit zeigt sich aber das Gehirn nicht zufrieden. Zum Begreifen gehört nicht nur der Kopf (Geist) und Herz (Gefühl), sondern auch die Hand (Initiative). Bei wem das in den Zusammenhang mit Bild-er-leben gesetzte Rechteck schöpferisches Handeln in Gang setzt, der ergreift auch die Initiative. Das Rechteck könnte so beispielsweise der Anlaß zu einem Gedicht, zu einer Kurzgeschichte, zu einer Skizze oder zu sonst irgendeinem schöpferischen Tun gewesen sein. Die Initiative selbst muss gar nicht mehr in einem unmittelbaren Zusammenhang zum Anlaß stehen. Naheliegend war jedoch dies: die Initiative zu ergreifen und mir über das "Innenleben des Rechtecks" zu berichten. Allein schon die Initiative beweist, das man sich auf den Umgang mit Begriffen versteht. Und hier gilt die Tat nicht der Vorsatz.

Das habe ich natürlich gestern nicht verraten!

8
Jan
2005

Bild-er-leben

8. Begriff von 365 Begriffen, die Sie brauchen können



Begriffe inszenieren im Bewusstsein genaue Vorstellungen über den Ablauf von Handlungen. Das Problem ist nur, dass mit Begriffen oft so unsachgemäß umgegangen wird, dass es erst gar keine Bilder im Kopf entstehen können.

Der angemessene Umgang mit Begriffen wird in der Regel nicht gelehrt. Die Folge ist, dass das Gehirn Begriffe mit Bezeichnungen bzw. bloßen Benennungen verwechselt und diese dann identifiziert oder allenfalls noch interpretiert, statt sie als Bilderleben lebendig werden zu lassen.

Jeder kann leicht und schnell prüfen, ob er sich im Umgang mit Begriffen auskennt. Um diesen Test so eindrucksvoll wie möglich durchführen zu können, soll einer der einfachsten Begriffe ausgewählt werden.

Dieser Begriff lautet: Rechteck.

Jeder weiß, was ein Rechteck ist. Sobald beim Lesen des Wortes "Rechteck" die Vorstellung von einer Rechteckfläche entsteht, verarbeitet das Gehirn dieses Wort auf der Grundlage des Wiedererkennens (Identifikation). Das lässt sich leicht daran erkennen, dass das Wort "Rechteck" eine Art Standbild - vergleichbar mit einem Dia - ins Bewusstsein projiziert, aber eben keine Folge von Bildern eines Ablaufes, Momentaufnamen einer Handlung also.

Sollten Sie jetzt nichts mit dieser Erklärung anzufangen
wissen, dann verfügen Sie noch über keine Erfahrungen im Umgang mit Begriffen. Falls Sie das Rechteck in Bewegung gesehen haben, vielleicht, indem dieses seine Größe oder auch Farbe wechselte, haben Sie mit dem projizierten Standbild gespielt, aber eben immer noch keine typisch begriffsbedingte Projektion erfahren.

Am besten, Sie überlegen jetzt erst einmal, was damit gemeint sein könnte. Teilen Sie mir Ihre Überlegungen mit, insofern das noch heute geschehen kann. Benutzen Sie bitte die Adresse dringend@wolfgang-schmid.de

Nun zum heutigen Begriff. Wenn ich die Lösung, die Sie ja selbst herausfinden wollen, nicht vorwegnehmen soll, dann beschränke ich mich auf eine Erscheinung, die mit dem, was das Wort Begriff meint, zusammenhängt. Bei dieser Erscheinung handelt es sich um den Begriff "Bilderleben", der a eine zweifache Bedeutung hat:

1. Bild-Erleben, das ist vorwiegend die Arbeit der linken Gehirnhälfte und
2. Bilder-Leben, das ist überwiegend die Arbeit der rechten Gehirnhälfte.

Ein Begriff wird erst dann und nur dann verstanden, wenn es zum Bilderleben kommt.

Fortsetzung folgt morgen!

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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