Wege nach innen brauchen das Gedächtnis
Der einfachste und deshalb auch der meistgenutzte Weg nach innen besteht aus dem Vergegenwärtigen von Erinnerungen. Dabei werden zunächst die Erinnerungen geweckt, die noch unmittelbar zur Verfügung stehen. Memotechnische Maßnahmen können im Festhalten früher Ereignisse in Zeichnungen, Notizen oder im Anschauen von Fotografien bestehen, wobei Bilder oder Symbole am ehesten hilfreich sind, weil sie der Fantasie den größten Spielraum bieten. Die Vorstellungskraft schmückt die frühen Erinnerungen so konkret aus, dass sie einem wieder lebendig vor Augen stehen. Die Erfahrungen mit Gedächtnistraining zeigen, dass frühe Erinnerungen noch weiter zurückliegende Erinnerungen um so eher wecken, je genauer sie vergegenwärtigt werden. Viele fasziniert dabei, dass spontan Dinge aus dem Gedächnis auftauchen, die sie gar nicht mehr wussten.
wfschmid - 6. Juli, 03:00
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