30
Okt
2012

Wahrheit ist ein Blitz

 

ἀλήθεια





„Die Wahrheit blitzt im Augenblick auf“ , sagt Platon in seinem berühmten siebten Brief (datiert um das Jahr 353 v.Chr. ). Wahrheit erfährt man als merkwürdige Energie, die wie ein Blitz erscheint, der das Dunkel unklar Gedachten urplötzlich erhellt. Ein solcher Augenblick ist vergleichbar mit einer Situation, in der man sich urplötzlich vollkommen überraschend in einen Menschen verliebt. Wahrheit befreit spontan aus der eigenen bunten, schönen, abwechslungsreichen, aber gefälschten Welt und befreit in die sich dem Ich als eine im Angesichts des Todes selbst offenbarende existentielle Welt. Das Ich kündigt dem gewohnten Selbst und verändert radikal seine Sichtweise. Ein prachtvoll, schöner Herbstabend schenkt in spontaner Ergriffenheit eine Ahnung von Ewigkeit.

Echte Kunst ist nicht künstlich, sondern wahr und ereignet sich ebenso existentiell, z.B. wenn sie uns aus dem Alltagstrott herausreißt und den Blick wieder auf Wesentliches lenkt.

Die Wahrheit im Sinne der Unverborgenheit (ἀλήθεια) ist immer der einfache Anfang alles Wesentlichen.

„ΑLÉTHEIA – der einfache Anfang alles Wesenden,“ sagt Heidegger (1982: 199) in seiner Schrift Parmenides.

29
Okt
2012

Augenblick der Intuition

 

Καιρός





Intuitionen brauchen keinen Weg. Intuitionen vergegenwärtigen sich unmittelbar im Augenblick. Intuitionen zeigen Werden beispielsweise so:

In einer dunklen wort- und gedankenlosen Welt beginnt es zu dämmern. Der erste Anschein eines Ideenlichts zeigt sich in der Finsternis des Aufscheinenden. Dämmerung vertreibt die Nacht des spielenden Chaos neuronaler Unverbundenheiten. Ein greller, nahezu unerträglich heller Blitz durchzuckt das Gehirn, als die Hand eines vernunftbegabten Wesens zum ersten Mal zu einem der herumliegenden Äste greift und eine der bislang unerreichten Früchte von einem der Bäume schlägt. Indem Wahrnehmung die erste Idee nützlicher Wiederholbarkeit gebärt, verliert das vernunftbegabte Lebewesen das Gefühl der Ohnmacht von der Natur und gewinnt das Staunen über deren Beherrschbarkeit. Das vernunftbegabte Lebewesen aber verliert dadurch die Unschuld des Werdens und gewinnt dadurch gleichzeitig Bewusstwerden von Welt.

Der Mythos beschreibt die Befreiung des Ichs aus seiner unbewussten, chaotischen Selbstverstrickung als Vertreibung aus dem Paradies. Der Gewinn eines sich seiner selbst bewusst werdenden Ichs kostet den Verlust absoluten Losgelöstseins von starken Trieben und kaum beherrschbaren Bedürfnissen. Das Gehirn aber bewahrt die ursprüngliche Freiheit absoluter Trieb- und Bedürfnislosigkeit als höchstes Glück in den Tiefen des Unbewussten. Erinnerungen an gleichsam göttliche Glückseligkeit wecken die Sehnsucht einer Rückkehr in diesen trieb- und bedürfnisfreien Himmel völligen Losgelassenseins. Im Buddhismus wird wahrscheinlich diese Sehnsucht als das Loslassen allen Leidens durch Leidenschaft am klarsten beschrieben.
Die Welt des Glaubens erscheint nunmehr als Wiedererinnerung in der Welt des Wissens, kein Gegensatz also, sondern vielmehr natürliches Komplement. Das vernunftbegabte Lebewesen vollzieht in seiner Welt des Glaubens die Urgeschichte der Welt des Wissens nach.

28
Okt
2012

Die Novizin

 

Mona





Den Ruf der Utopie verspürt die Seele zwar als inneren Antrieb, aber Hemmungen oder Blockaden hindern sie oft, ihrer inneren Berufung zu folgen.

Im Film „Die Novizin“ von Anno Saul (2002) wird der Konflikt zwischen dem Drängen der Seele und dem Verharren des Verstandes überzeugend dargestellt.

Durch Zufall lernt die junge Jurastudentin Mona (Kathrin Kühnelt) die religiöse Welt der Benedektinerinnen kennen und fühlt sich davon angezogen, obgleich sie mit „Gott“ kaum etwas anzufangen weiß. Trotz starker innerer Kämpfe folgt sie ihrem Ruf, verlässt Freund, Familie und tritt dem Orden der Benediktinerinnen bei.

Gegen die Missgunst einiger Schwestern entscheidet sie sich nach innerlich heftig durchkämpftem Postulat für das Noviziat.

Noviziat (von lateinisch noviter, neu) bezeichnet die Zeit der Ausbildung eines Novizen oder einer Novizin. In dieser Zeit wird der Novize durch den Orden geprüft, ob er dazu berufen ist, die Ordensgelübde (in der Regel die drei evangelischen Räte Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam) zu halten und die Fähigkeit und Neigung hat, im Orden und der konkreten Gemeinschaft zu leben.

Umgekehrt soll der Novize sich selbst prüfen und den Orden möglichst gut kennenlernen, um eine vor Gott, vor dem eigenen Gewissen und vor den Oberen verantwortete Entscheidung für oder auch gegen die Profess, d.i. das öffentliche Ablegen des Ordensgelübdes, zu treffen.

Trotz starker Widerstände der Eltern, ihres Freundes und trotz der Affäre von Pfarrer Martin mit ihrer Adoptivschwester ist Mona nicht davon abzuhalten, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, und das obwohl sie gleichzeitig erkennt, dass auch ein Kloster keine Insel des Glücks ist.

„Novizin“, das ist das spannende Porträt eines Menschen auf der Suche nach innerer Orientierung seiner Seele.
Allzu oft sind es aber auch spießbürgerliche Verklemmungen, Ängstlichkeiten oder ganz einfach Bequemlichkeiten, die der Wahl eines solchen Weges entgegen stehen.
Aber einem inneren Ruf nicht zu folgen, das bedeutet oft, die eigene tragische Komödie zu inszenieren, denn Ausreden und Ausflüchte gestalten dann eine Biografie seelischer Trägheit und Mutlosigkeit.

Da die Seele lebenslang ihre gefühlte Aufgabe nicht aufgibt, werden Gründe fälschlicherweise in Erziehung, Schule und Ausbildung gesucht, um fadenscheinig zu erklären, warum man diese Herausforderung beim besten Willen nicht annehmen konnte.
So entgeht man mit selbstlügnerischem Jammern inneren Forderungen und tapst von einer Falle in die nächste.

Es ist aber nie zu früh und selten zu spät, der Mitwirkung bei einer selbstinszenierten Tragödie eine Absage zu erteilen, um sich endlich mit den noch verbliebenen Möglichkeiten auf den Weg zu machen.

Der Film


27
Okt
2012

In der Nähe des Totenmonats November

 

Zwiegespräch mit einem Toten


Das letzte Mal habe ich als Kind mit Toten geredet. Obwohl die Erwachsenen behaupteten, dass sie verstorben sind, lebten sie in mir weiter. Abends vor dem Einschlafen konnte ich sie sogar genau vor mir sehen und mit ihnen in Gedanken sprechen. Niemand konnte uns dabei hören. So konnte ich ihnen wenigstens die Gedanken mitteilen, die ich untertags niemandem sagen konnte. So konnte ich wenigstens einmal die schulischen Dinge aussprechen und meine Ängste und Sorgen mitteilen.
 

Auf die Idee, mit Toten zu reden, kam ich bei der Erstkommunion. Das war logisch, denn wenn ich Christus mit der Hostie empfange, wo sollte er denn auch sonst bleiben als in mir. Jedenfalls war das ein tröstliches Gefühl, ihn bei sich haben und abends mit ihm sprechen zu können. Aber es ging nicht, ihn einfach anzusprechen. Ich musste mich schon auf einen langen Weg hoch hinauf ins Gebirge machen, um ihn dort treffen zu können. Das klappte nicht immer, weil ich oft vor der Begegnung einschlief. Natürlich war mir das sehr peinlich. Aber er schien es zu verstehen und schien es auch völlig in Ordnung zu finden. Auch waren die Dinge, die ich untertags anstellte, nie ein Thema.
 

Interessant war die Schule. Er versprach mir, zu helfen, obwohl ich ein sehr fauler Schüler war. In der Schule hätte ich oft einschlafen können, so langweilig war es dort. Bei den Hausaufgaben schlief ich dann tatsächlich öfters am Tisch ein, den Kopf auf den Arm gelegt. Meine Schwester, die mit mir zusammen ihre Hausaufgaben machte, störte das nicht. Ganz im Gegenteil, sie schlief dann immer gleich mit. Unser blinder Vater, der uns Pfeife rauchend, im Sessel sitzend überwachte, bemerkte das nie, denn da war er immer selbst bereits eingeschlafen. Die längst erloschene Pfeife fiel dann herunter, ohne Schaden anzurichten.
 

Ich hatte auch nie ein schlechtes Gewissen dabei, unterrichtliche Angelegenheiten zu verschlafen. Und abends war das auch nie erwähnenswert. Merkwürdigerweise fiel mir als Kind niemals auf, dass er eigentlich bis auf ganz wenige Worte schwieg. Ich hatte immer das Gefühl eines intensiven, helfenden Gesprächs. Es war jedes Mal ein tief verstehendes Zwiegespräch im Schweigen angesichts des wunderschönen Lichts, das ihn umgab.

26
Okt
2012

aufmerksam

 

Wer aufmerksam ist, verschafft sich ein klares Bild von seiner Situation. Wer aufmerksam ist, achtet genau auf das, was er gerade tut.
Bereitschaft beinhaltet Geduld, das Wahrgenomme in Ruhe zu betrachten.
Wer bereit ist, lässt sich auf etwas ein.
Charakteristik ist die Vergegenwärtigung relevanter Merkmale von etwas. Wer charakterisiert, kennzeichnet vorweg etwas, dessen Definition noch nicht möglich oder erforderlich ist.
Definition ist eine allgemeine (wissenschaftlich) oder verallgemeinerte (sozial) Aussage über etwas, das sich von allem Anderen unterscheidet. Wer etwas definiert, bringt etwas auf den Punkt.

A + B + C = D

Aufmerken + Besinnen + Charakterisieren = Denken
 

25
Okt
2012

Wahrnehmen und wahr nehmen

 

Wahrnehmen und wahr nehmen


Wahrnehmen meint im Gegensatz zu Wahr Nehmen das Erfassen durch die Sinne. Das auf diese Weise Wahrgenommene wird mit Hilfe der Gedächtnisse vom Verstand digital verarbeitet, gemerkt und auch wieder erinnert.

Wahr Nehmen meint im Gegensatz zu Wahrnehmen das Erfassen durch den Körpersinn. Das auf diese Weise Wahrgenommene wird mit Hilfe des limbischen Systems von der Vernunft analog verarbeitet, gemerkt und auch wieder erinnert.

Der Verstand digitalisiert Sinnesdaten, d.h. er überführt kontinuierliche Größen in abgestufte (diskrete) Werte. Der Wahrnehmungsprozess wird als Folge von Wahrnehmungsmomenten abgetastet und quantisiert.

Die Vernunft analogisiert körpersinnliche Eindrücke, d.h., sie gleicht Wahrnehmungen an Grundbedürfnisse oder Triebe an. Der Wahrnehmungsprozess wird in Empfindungen überführt.

Der Verstand erkennt eine Blume als Blüte einer Trichterwinde.




Die Vernunft freut sich, diese Blüte zu sehen und empfindet Lust, sie zu betrachten.
 


24
Okt
2012

Welches Bild haben Sie zu "Wahrnehmen" ?

 

Wahrnehmen steht für das sinnliche Erfassen wie Sehen, Hören, Schmecken, Riechen oder Tasten von etwas. Wenn ich beispielsweise sage: „Ich sehe ein Auto!“, stellen Sie sich dann ein ganz bestimmtes Auto vor? In der Regel müsste es sich so verhalten, dass mit dem Lesen eines Wortes auch ein entsprechendes Bild in Ihrer Vorstellung auftaucht, also mit dem Wort „Wahrnehmen“ eine ganz konkrete Wahrnehmungssituation. Wird Ihnen mit dem Lesen eines Wortes nicht zugleich auch eine konkrete Vorstellung (Innenbild) dazu bewusst, dann lesen Sie entweder nicht aufmerksam bzw. konzentriert genug oder Ihnen ist das Wort unvertraut. Sie sollten grundsätzlich mit dem Lesen pausieren, sobald konkrete Bilder ausbleiben. Prüfen Sie dann sorgfältig, ob Sie zu müde sind oder ob der Text nichts taugt, weil er das Überführen in die Anschauuung hemmt oder gar blockiert.

Das durchgängige Lesen von Worten in Bildern gehört zu den wichtigsten vorgängigen Grundübungen, wenn es später um tieferes inneres Wahrnehmen gehen soll.
 


23
Okt
2012

Stille

 

Stille


In sich selbst hinein lauschen!
Das Selbst schweigt, und das Ich beruhigt sich. 
Still werden, damit die Seele die überdrehte Existenz heilen kann.

In drei Minuten rieselt der Sand durch das Glas der Uhr.
Viele kostbare Augenblicke inneren Lichts erlischen.
Du betrachtest drei lange Minuten den rieselnden feinen Sand.
Dann drehst Du die kleine Sanduhr, als ob Zeit wiederholbar sei.
An dem fein fallenden, sich auftürmenden, in sich wieder zusammenfallenden Staub kannst Du beobachten, dass dem nicht so ist.
 


22
Okt
2012

Paradoxon

 

Paradoxon


Der kirchliche Gott ist als solcher ein Paradox. In der Kunstwelt des Glaubens wird er nach den Gesetzen einer Kunstwelt des Wissens definiert.
Wie soll er da noch existieren können.

Aber bei Gott geht es der Kirche nicht um Göttliches, sondern um den Willen zur Macht mit allen Mitteln. Natürlich bleibt das Göttliche von der Kirche vollkommen unberührt.

Ob auch ungerührt, das werden wir nicht erfahren!
 


21
Okt
2012

Wahrheit

 

Wahrheit


Wahrheit ist hoch sensibel und hoch wahrscheinlich unmoralisch und gewissenlos. Wahrheit entzieht sich jeglichem Ordnen. Die Freiheit der Wahrheit lässt sich nicht binden.

Wer vorgibt, Wahrheit zu lehren oder zu verkünden, ist ihr nie begegnet.
 


20
Okt
2012

Ankündigung

 


April 2013 wird

"Ein Augenblick der Angst"

im Kindle-Verlag erscheinen


Ab morgen wird wieder mit Begriffen fortgesetzt.
 


19
Okt
2012

7.4 (34) Kunstwelten






Der Tod ist für jeden angesichts der vollkommenen Unklarheit des Geschehens nur ein Augenblick der Angst. Gewöhnlich bleibt die Frage nach dem Danach unentschieden.

Der Versuch des Verstandes, mit Hilfe der Vernunft die Existenz eines Gottes zu beweisen, gelingt nicht überzeugend. Die Duplizität von Verstand und Vernunft ist ein wesentliche Hemmnis.
Eine Vermittlung zwischen Verstand und Vernunft scheint wegen der Unvereinbarkeit von Wissen und Glauben nicht zu gelingen.
In Wahrheit gründet dieser Konflikt lediglich auf dem Anspruchsdenken von Wissenschaft. Im Gegensatz zum Glauben beanspruchen Naturwissenschaften, objektiv zu sein. Mathematik als gewaltiges System eines axiomatischen Glaubens wird streng tabuisiert. Ansonsten müssten Beweise als Belege untersubjektiven Wahr Nehmens von Schein ausgelegt werden.

In Wahrheit ist Physik axiomatisch, metaphysisch grundgelegt. Eigenschaften des Universums als berechenbarer Schein der Physik werden ebenso geglaubt wie Eigenschaften der Natur des Schöpfers.

Wer Schein zu Sein hin durchdringen will, muss glauben, was ihm Innenbilder zeigen. Damit Verstand und Vernunft als Seele eins werden können, müssen sich Wissen und Glauben vereinigen und Wahr Nehmen als Wahrnehmen hervorscheinen lassen.

"Ein Augenblick der Angst" spiegelt hier Momente der Uneinigkeit, also Augenblicke des Streits zwischen Vernunft und Verstand. Diese Konflikte scheinen nicht zu lösen sein. Das vernunftbegabte Lebewesen scheint aus der Schein- oder Schattenwelt nicht ausbrechen zu können.
Auch der Verstand scheint sich mit seinen Kunstwelten abfinden zu müssen. Die Wahrheit, die sich aus dem Wechselspiel zwischen Vernunft und Verstand gestaltet, sind Phänomene als Abschattungen von etwas wahrhaft Existierenden.

Im verstandesmäßigen Gestalten von Kunstwelten liegt der tiefere Grund warum der Mensch von Beginn an als vernunftbegabtes Lebewesen und nicht als Verstandeswesen bestimmt wurde.

Existenz besteht nämlich wesentlich in der Überwindung des Verstandes durch die Vernunft. Um diese Überwindung zu gewährleisten, hat die Natur den Augenblick der Angst geschaffen: den Tod, der gleich dem Winter bereits die Geheimnisse des Erwachens durch das Licht in sich birgt.



Ende des Vorabdrucks

 

18
Okt
2012

7.3 (33) Innovare




Die neuronale Innovation, also die Erneuerung von Nervenzellen (Neuronen) bleibt bei vielen folgenlos, da sie wider besseres Wissen handeln. Sie sind letztlich nicht überzeugt von der Wirksamkeit eines Weges der kleinen Schritte. Bei der Selbstheilung oder neuronalen Selbstreparatur ist aber der Weg das Ziel.

Wer z.B. weiß, dass das Sensibelchen zwar zur für die innere Heilung erforderlichen Erweiterung des Bewusstseins verhilft, aber diese Heilpflanze nicht täglich anwendet, kann natürlicherweise keine Fortschritte bei sich erwarten.

Der Spruch "Gegen Dummheit und Faulheit ist kein Kraut gewachsen" (auch kein Heilkraut!) verweist vielleicht auf das Grundübel, warum vielen der Erfolg innerer Heilung versagt bleibt.

Um diesem Grundübel begegnen zu können, hilft es vielleicht, sich eine innere Uhr (Neurochronometer) einzurichten.

Die intakte innere Uhr lebt wie alles in der Natur von der Wiederholung des immer Gleichen. Die innere Uhr braucht einen vom Ich selbst abgestimmten Rhythmus. An die selbst festgelegte Folge von Aufgaben eines Tages (= neuronale Zeiten) sollte man sich unbedingt halten.

Die Festlegung regelmäßiger Zeiten für Ruhe, schöpferisches Arbeiten, Beruf, Hausarbeiten, Besorgungen, Bewegungen, Pausen usf. sowohl täglich als auch wöchentlich stabilisiert das innere Gleichgewicht.

ICH-VERTRAG

Der Ich-Vertrag ist keine Autosuggestion. Da er den Glauben an sich selbst voraussetzt, hat es zwar zunächst den Anschein von Selbstsuggestion, aber das ist nicht verwunderlich, da die vom Gehirn formulierten Ich-Zusagen allesamt Initiationscharakter haben.

Das Ich entsagt allen Einflüssen der Selbstentfremdung. "Ich bin ich!". Es ist daher gleichgültig, ob ich positiver oder negativer Erziehung ausgesetzt war. "Ich habe mich selbst!" Es ist daher gleichgültig, welche Bildung ich genossen habe. "Deshalb tue ich nur das, was ich (von mir aus) selbst kann!" Es ist daher gleichgültig, ob mir mein Können durch andere bestätigt und dokumentiert wurde. "Deshalb wähle ich die Kunst, die sich durch das, was sie ins Werk setzt, selbst bestätigt. "Der künstlerische Beruf ist durch das Ich gewährte Selbst-Berufung!" Dieser Beruf ernährt sich nicht durch Wissen, sondern ausschließlich durch den Glauben (emotionale Intelligenz). "Meine einzige anerkannte Lehrmeisterin ist die Intuition!" Deshalb vertraue ich ihr allein.
 

17
Okt
2012

7.2 (32) Selbstheilung






VIRTUELLE BRENNNESSEL

Die "virtuelle Brennnessel" hat ihren Namen wie die gewöhnliche Brennnessel der Tatsache zu verdanken, dass sie auf der Haut brennt, sobald sie berührt wird. Die Haut oder die Oberfläche der Seele ist sehr berührungsempfindlich; sie besteht aus Gefühlen, die Erfahrungen widerspiegeln. Die "virtuelle Brennnessel" wird bei inneren Verwachsungen eingesetzt.

ZUBEREITUNG:

Damit diese Heilpflanze wirken kann, indem sie die natürliche Fähigkeit zur Selbstheilung bzw. Selbstreperatur nutzt, muss sie vor allem dem Gehirn mit Hilfe einer vorwärtsgerichteten Vorstellungskraft initiieren, dass die gefürchtete körperliche und/oder seelische Verwachsung durch Reversion zunächst aufgehalten und dann umgekehrt werden kann. Es ist sehr wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass alles Behandeln, das nicht mit Loslassen einhergeht, vergebliche Liebesmühe bleibt.

Die Übungen der Konzentration auf die völlige Reduktion störender körperlicher, seelischer, geistiger Phänomene sind sehr wichtige Übungen des Loslassens. Neben der Abwehr durch Minimieren (kleiner werden lassen) existiert die Abwehr durch fortwährendes Aufteilen. Die Natur bietet diese Möglichkeit der Abwehr vor allem bei Störungen, die durch Erstarren, Hemmen oder Blockieren organischer, psychischer oder kognitiver Prozesse auftreten. Vorgänge sollen wieder verflüssigt oder dynamisiert werden.

Die Abwehr durch Aufteilen ist natürlicherweise wesentlich aggressiver als die Abwehr durch Kleiner-werden-lassen. Erstarrungen oder Verfestigungen haben gewöhnlich auch eine längere Entstehungsgeschichte als Verunsicherungen oder Hemmungen.

Ist das körperliche, seelische, geistige Gleichgewicht erst einmal gestört, dann sind Versuche, die Stabilität auf chemischem Wege wieder herzustellen in der Regel symptomatische Behandlungen. Häufig werden nicht die Ursachen aufgelöst, sondern deren Wirkungen. Das Abwehren durch Selbstheilen dagegen greift das gesamte Wirkungsgefüge an und geschieht dementsprechend umfassender. Natur und Chemie können sich jedoch wechselseitig stützen und unterstützen.

Die natürlichen Kräfte, die im inneren Heilgarten entdeckt werden können, sind Nehmen und Geben, Teilen und Mehren. Alle diese Kräfte können sowohl negativ als auch positiv wirken.

So kann sich Nehmen zu Habsucht oder krankhaftem Ehrgeiz entwickeln, wenn Körper, Seele und Geist aus dem Gleichgewicht geraten. Befinden sich dagegen Körper, Seele und Geist im inneren Gleichgewicht, dann wandelt sich Nehmen zur inneren Bereitschaft des Annehmens dessen, was uns die äußere und innere Natur schickt, ohne das natürliche Geschick gleich zu einem übermächtigen Schicksal erklären zu wollen. Gemeint ist die leidenschaftlose und damit leidlose Annahme der täglichen Aufgaben und alltäglichen Verpflichtungen. Die positive Kraft des Nehmens und Annehmens gewährt die Kunst eines Lebens aus dem Augenblick.

Auch das Nutzen katathymer Heilkräuter verlangt die Bereitschaft des Annehmens, und zwar das etwas von sich selbst annehmen können (auch eine Art des Selbst Belohnens).

Das Zubereiten eines inneren Heilkrauts verlangt eine konzentrierte Fantasie. Was die virtuelle Brennnessel angeht, so gibt es durchaus im Vorfeld brauchbare Verträglichkeitstests.

BRENNESSEL-TEST: RAUM UND ZEIT LOSLASSEN:

Steige am besten vor dem Einschlafen in ein Raumschiff Deiner Wahl und fliege mit zunehmender Geschwindigkeit in die Unendlichkeit des Universums!
Wiederhole diese Übung, bis sich der konzentrierten Fantasie die Leere (von Raum und Zeit) zeigt.
Nehme dann Deine Sorgen und Ängste mit, bis sich diese in der Leere auflösen!


LÖWENZAHN
 
Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) gehört zu jenen Heilpflanzen, welche in keinem Kräutergarten fehlen dürfen. Diese radikale Heilpflanze gewährt Energien, die gegen hartnäckige Widerstände eingesetzt werden müssen, damit Heilungen eingeleitet werden können.

Aber der Gewöhnliche Löwenzahn wird vor allem auch zur Prophylaxe eingesetzt.

ZUBREITUNG:

Krankheiten wirken meistens wie körperliche Warnungen vor einer krankmachenden Existenz. Insofern werden sie auch als Chancen zu einer radikalen Verhaltensänderung gesehen. Aber man sollte es nicht darauf ankommen lassen, sondern sich lieber an die Zehn Gebote der Seele zur Gesundheitserhaltung des Körpers halten.

ZEHN GEBOTE DER PROPHYLAXE:
1. Du sollst Dich selbst als "Ich bin Ich" annehmen und lieben lernen.
2. Ohne körperliche Bewegung vermag Deine Seele nicht voran zu kommen.
3. Ohne schöpferisches Tun vermögen sich Körper, Seele, Geist nicht zu erhalten.
4. Du sollst keine erzieherischen Schandtaten an Dir ehren.
5. Du sollst durch Loslassen im Augenblick verbleiben.
6. Du sollst Deine Gefühle achten und durch Belohnungen ehren.
7. Du sollst Dich körperlich, seelisch und geistig gesund ernähren.
8. Um Dich selbst zu heilen, musst Du antizipieren können.
9. Tiere sind Lebewesen wie Du und wie Du kein Nahrungsmittel.
10. Erforsche regelmäßig Dein Gewissen, damit Du Dir nicht verloren gehst.

Der Gewöhnliche Löwenzahn entfaltet seine Widerstandskraft um so eher, je mehr eingehaltene Gebote ihm Nahrung liefern.

KATATHYMER GARTEN
 
Es ist nicht ganz leicht, in den katathymen Garten zu gelangen, um ihn zu besichtigen. Es braucht dazu Ruhe und Muße. Am besten für einen Besuch ist die Zeit vor dem Einschlafen geeignet. Jeder erreicht diesen Heilgarten auf dem Weg, den ihn seine Fantasie führt. Jahreszeit und jeweiliger Zustand des Gartens werden ebenfalls von der Vorstellungskraft und der momentanen inneren Stimmung gestaltet.

Die innere Jahreszeit richtet sich in der Regel innerhalb gewisser Grenzen nach der äußeren Jahreszeit. Natürlich existieren Ausnahmen. Eine hoch künstlerische kräftige Fantasie vermag einen sehr strengen äußeren Winter sogar mit einem heißen inneren Sommer auszugleichen.
Das Wetter wird ebenfalls von der Stimmung des Augenblicks bestimmt, wobei unter Umständen keinerlei Scheu davor bestehen sollte, das Wetter bis hin zum Unwetter sich austoben zu lassen.

Das jeweilige Aussehen des katathymen Gartens zur Besuchszeit wird vor allem durch die augenblickliche Selbst-Einstellung des Ichs geregelt. Vielleicht zeigt sich der katathyme Garten gerade als eine Art schöne Wiese mit Bäumen, an denen sich die Trichterenden wie Efeu empor schlängeln oder gar als streng geordneter Park, auf dessen Rasen einige Brennnesseln "protestieren". Wichtig ist es, die Fantasie den katathymen Garten ganz nach den gegenwärtigen Bedürfnissen hervor scheinen zu lassen.

In gewisser Weise ist das Erscheinungsbild des katathymen Gartens ein aktuelles Spiegelbild der Seele. Vielleicht hilft da manches Mal ein kleines Gespräch mit der inneren Landschaftspflege. Meditativ lässt er oder sie sich leicht herbeirufen.

Das Zwiegespräch, das sich hierbei entwickelt, ist ein innerer Dialog zwischen dem seelischen Ich und dem geistigen Ich, dem Selbst. Es handelt sich letztlich um einen Dialog zwischen eher strategisch vorgehendem Bewusstsein und spielerischem Unbewussten. Es liegt demnach auch nahe, dass das Ich dem Selbst die Fragen stellt und das Selbst dem Ich intuitiv antwortet.

Das Ich vermag innerhalb der vom Selbst vorgebenen Grenzen Jahreszeit und Wetter der inneren Landschaft zu gestalten. Je größer dabei der Gegensatz zwischen äußeren (realen) und inneren (katathymen) Jahreszeiten und/oder Wetter wird, um so stärker ist die Widerstandskraft, über welche das Ich gegenwärtig verfügt. Stürmt und schneit es draußen heftig und ist drinnen das schönste sommerliche Wetter, dann verfügt das Immunsystem des Ichs über hinreichende Reserven, um gegebenenfalls zusätzliche Heilkräfte konzentrieren zu können. Bei diesem Beispiel wird natürlich vorausgesetzt, dass der Sommer als sehr viel erfreulicher empfunden wird als der Winter. Die regionalen realen Unterschiede sind also unbedingt zu berücksichtigen. So empfinden mehr Norddeutsche Novemberstürme als etwas Angenehmes als Süddeutsche. Und auch katathymes Regenwetter kann bei realer Hitze draußen als sehr angenehm empfunden werden.

Das Ich muss folglich erst Erfahrunen mit den Wetter-Innenbildern des Selbst sammeln und sie deuten lernen. Allgemein gilt jedoch, dass als positiv empfundenes Wetter mit der Immunstärke korreliert. Und es ist immer ein aufforderndes Zeichen einer notwendigen Selbstheilungsmaßnahme, wenn das katathyme Wetter des Selbst gegen den Willen des Ichs längerfristig schlecht bleibt.

SENSIBELCHEN

Das Sensibelchen (flosculus mollis) erinnert von seiner morphologischen Struktur an das Gänseblümchen (bellis perennis), kommt jedoch nur in höheren Gebirgslagen vor. Es ist eine äußerst wertvolle Heilpflanze.

Das Sensibelchen spricht vor allem sensible Punkte des neuronalen Systems an und dient der Sensibilisierung von Schwachstellen in der Transmitterproduktion und bei Schwächung von Botenstoffen. Wegen seiner starken Wirkung sollte diese Heilpflanze selten und nicht in Verbindung mit anderen benutzt werden. Das Sensibelchen gehört zu den am schnellsten wirkenden und wirksamsten Heilpflanzen. Einmal eingenommen bewirkt sie eine Art Blitzaufladung des gesamten neuronalen Systems.

ZUBEREITUNG:

Die Einnahme dieser Heilpflanze setzt eine erweiterte Organisation des Bewusstseins und ein gut trainiertes Kurzzeitgedächtnis voraus. Der Zustand des eigenen Kurzeitgedächtnisses lässt sich beispielsweise mit folgendem komplexen Satz, der alle Perspektiven bzw. Aspekte umfasst, testen:

Glaubens- und Wissenssatz

Ich erfasse etwas dann, wenn ich über dessen Grund und Zweck in Hinsicht auf seine Ursache und Wirkung verfüge, und zwar nach Art/Weise und Umstand der auffälligen Eigenschaften seines Wesens unter Berücksichtigung des Mittels und Ausmaßes in Raum und Zeit seines Vorscheinens.

Ergänzung: die 12 Perspektiven und Aspekte des Bewusstseins (Kategorien):

Grund und Zweck
Ursache und Wirkung
Eigenschaften und Wesen
Art/Weise und Umstand
Mittel und Maß
Raum und Zeit

Beispiel:
• Auf der Party habe ich zu viel geraucht und getrunken, um allen Stress einmal zu vergessen. (Grund und Zweck)
• Nikotin- und Alkoholmissbrauch verursachten Kopfschmerzen und einen vernebelten Kopf. (Ursache und Wirkung)
• Aspirin soll mich von den Kopfschmerzen befreien und mir wieder einen klaren Kopf verschaffen. (Mittel und Maß)
• Ich möchte wieder aufmerksam sein und mich konzentrieren können. (Art/Weise und Umstand)
• Das schöpferische Arbeiten soll nicht darunter leiden. (Eigenschaften und Wesen)
• Vormittags, nachmittags und abends werde ich an der Uni sein. (Raum und Zeit)

Zubereitung und Einnahme der Heilpflanze:

Diese Heilpflanze wird eingenommen durch Bildung eines eigenen Fallbeispiels zu den 12 Kategorien.

Wirkung:

Die beste Wirkung wird durch tägliche Einnahme (1x) ohne Benutzung von Papier erzielt!
 
SCHACHBLUME
 
Für alle inneren Maßnahmen gilt, dass damit auf keinen Fall übertrieben werden darf. Die größte Gefahr besteht in der Kurzatmigkeit. Etwas begeistert, wird auf übertriebene Weise angenommen und dann doch wieder vergessen. Psycho-Asthma könnte vor allem eine Folge mangelnden Trainings des Gehirns sein. Vor allem die regelmäßige Anwendung des Sensibelchen könnte da wirksame Abhilfe schaffen. Zur Unterstützung kann auch die Schachbrettblume wertvolle Hilfe leisten.

Diese Schachblume (Fritillaria meleagris) wächst nur an sehr wenigen vulkansteinernen Berghängen in feuchten Mulden wie am Nord-Hang des Hohentwiels. Diese Heilpflanze dient vor allem der Förderung und Erhaltung des Langzeitgedächtnisses.

ZUBEREITUNG UND ANWENDUNG:

Das positive Journal wird mit Hilfe eines sehr einprägsamen Bildes pro positivem Tagesereignis (7 pro Woche) eingeprägt. Ist eine Woche vollständig, dann sollte aus den sieben Ereignissen eine kleine Fantasiegeschichte gestaltet werden. Je zwei Wochen sollten gegenwärtig gehalten werden.

Mindestens 1x pro Tag sollten die jeweils verfügbaren Ereignisse vor Augen geführt (vergegenwärtigt) werden.
 
HIRTENTÄSCHELKRAUT
 
Das Gewöhnliche Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris), auch Hirtentäschelkraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Der wissenschaftliche Name Capsella bursa-pastoris kommt von lat. capsa = Kapsel, bursa = Tasche und pastor = Hirt, da die Kapseln der Pflanze wie die Taschen von Hirten geformt sein sollen.

Als katathyme Heilpflanze unterstützt das Hirtentäschelkraut:
Brennnessel, Trichterwinde, Löwenzahn, Hibiskus, Sensibelchen und Schachblume.

ZUBEREITUNG UND ANWENDUNG:

Beantworte folgende Checkfragen:

1. Wie steht es mit der Reinigung von Erziehungsschlacken?
2. Denkst Du positiv über die Selbstheilung?
3. Stimmt Deine Prophylaxe?
4. Betrachtest Du wiederholt das Heilbild?
5. Trainierst Du die Bewusstseinserweiterung?
6. Führst Du das Journal+?
7. Was tust Du für Dein Grundmotiv?
 
BIRKE
 
Die Birke (betula alba) ist ein ehemals sehr geschätztes Heilmittel. Schon in den Kräuterbüchern des Mittelalters wird die Birke als ausgezeichnetes Mittel zur Behandlung von Gicht, Rheuma, Wassereinlagerungen und Hautflecken beschrieben.

Die Birke (Betula alba) - findet man in der nördlichen Hemisphäre. Birke bezeichnet eine Gattung, die ca. 50 Arten umfasst. Allen Birken gemein sind der Aufbau der Blüten und Früchte. Bei den meisten Birken ist die Rinde auffällig hell bis weiß. Die meist genutzte Weißbirke, auch warzige Birke oder Rauhbirke genannt, ist ein schlanker, bis zu 25 Meter hoher Baum aus der Familie der Birkengewächse. Die Rinde der Birke ist schneeweiß mit schwarzrissiger Borke. Die jungen, biegsamen Zweige der Birke sind dicht mit Drüsenwarzen besetzt. Die Blätter der Birke sind dreieckig, zugespitzt, doppeltgesägt, klebrig und kahl. Die Fruchtkätzchen sind hängend, walzlich, ziemlich dick und braun. Die Birke blüht von April bis Mai.

Die virtuelle Birke ist vor allem eine Heilvorstellung zur neuronalen Selbsterneuerung und unterstützt damit verjüngendes Altern. Unter verjüngendem Altern wird vor allem das seelisch geistige Erstarken und zugleich Hemmen der körperlichen Schwächung verstanden. Die Heilkraft der virtuellen Birke hängt vor allem von einer starken Fantasie ab. Die Schwierigkeiten des Alterns entstehen vor allem durch eine unangemessene Zeitvorstellung. So trifft es zwar zu, dass auf Grund der Verlangsamung aller alltäglichen Vorgänge die Zeitressourcen schwinden, aber dieser Schwund kann nicht nur durch ein optimiertes Zeitmanagement, sondern auch durch Straffen schöpferischer Prozesse abgefangen werden.

Das Zubereiten der virtuellen Birke vollzieht sich demnach in Gedanken an die Vertreibung altersbedingter Zeitdiebe. In diesem Zusammenhang wird sowohl das Gedächtnistraining als auch das Wissen um die Selbstreperatur besonders wichtig.
 

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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