9
Jul
2011

Fantasie (PS 2)

 
Fantasie = Einbildungskraft der Seele

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8
Jul
2011

PS "postscriptum" = Nachtrag zu pädagogischen Begriffen

 
„Postscriptum“ ist als System pädagogischer Begriffe ein Netz von Mindmaps. Jede Mindmap repräsentiert einen Begriff, dessen 2 Konstituenten als Zweige dargestellt werden. Das Ende jeden Zweiges ("Knospe") erzeugt als Begriff eine weitere Mindmap.

Ein Begriff ist erst dann und nur dann zulässig, wenn er nach den o.a. Regeln mit einem komplementären Begriff verbunden ist.

postsciptum

Bei den Knospen kann es sich um "Schlafende" Augen handeln.

"Schlafende Augen", das ist ein Begriff aus der Biologie. Knospen, die sich nicht entwickeln, nennt man Schlafende Augen oder Ruhende Knospen.

Schlafende Augen sind viele Jahre nicht aktiv und nur als kleine Höcker an den Trieben erkennbar. Sie stellen gewissermaßen eine Art "Unfallversicherung" der Pflanzen dar, denn sie werden etwa nach Verletzungen aktiv und ermöglichen der Pflanze das Überleben nach katastrophalen Ereignissen wie einem Blitzschlag oder starken Veränderungen der Umweltbedingungen. Das Vorhandensein zahlreicher dieser Schlafenden Augen bedingt außerdem, dass sich manche Sträucher oder Bäume, aber auch z.B. Rosen gut zurecht schneiden oder zu Hecken formen lassen.

Beim Menschen sind die Schlafenden Augen die Augen des Geistes. Sie öffnen sich zumeist erst, wenn widrige Umstände oder gar Notsituationen uns an die Grenzen unserer Existenz treiben. Bei großem Leid oder Katastrophen wachsen Menschen oft über sich hinaus und mobilisieren ungeahnte Kräfte.

Aber bei vielen Menschen sind die Inneren Augen nicht geschlossen, sondern weit geöffnet. Und im Traum öffnen sich die Schlafenden Augen bei fast allen Menschen, um das Innere Sehen nicht zu verlernen.

Bei allen Kindern im Vorschulalter aber sind die Inneren Augen noch offen und lassen sie eine Spielwelt sehen, in der sie sich daheim fühlen können. Erst im Verlauf der ersten Schuljahre schließen sich bei vielen die Inneren Augen, weil sie durch langweiligen Unterricht und übertriebenes Fernsehen nicht mehr gefordert werden. Das Studium an einer Universität sollte nichts anderes als das Bemühen sein, die Inneren Augen des Geistes wieder zu öffnen.

Studierende aus dem Schlaf der Vernunft zu wecken, das ist die vornehmliche Aufgabe von Lehrenden an einer Universität oder Kunsthochschule.

Wahre Wissenschaft ist wie die Kunst ein spannendes Abenteuer des Geistes. Wer das Studium nicht als Entdeckungsreise erfährt, sollte sich schleunigst nach Lehrenden erkundigen, die geeignet sind, so etwas in Gang zu setzen. Sie gibt es an jeder Hochschule, wenn auch nicht unbedingt gerade im eigenen Fach.

Wer seine Schlafenden Augen öffnen will, fängt vielleicht am besten damit an, sie überhaupt erst einmal wahrzunehmen und zu betrachten. Das Innere Auge des Geistes ist ein sehr empfindliches neuronales Hypersystem des Menschen, gebildet aus neuronalen Knoten, sprachlich vermittelt durch sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Begriffe.

Die Inneren Augen der einzelnen Menschen befinden sich in sehr unterschiedlichen Zuständen. Das Spektrum reicht von einfachen Strukturen, die nur zwischen schwarz und weiß unterscheiden können, bis hin zu den kompliziert ausgebildeten Inneren Augen des schöpferischen Menschen, die sehr geringfügige Abweichungen von Denkformen, Farben und Helligkeit innerer Bilder und deren sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten erkennen.

Der eigentliche Sehvorgang läuft ab als Austausch von Informationen zwischen linker und rechter Hemisphäre (Interhemisphärische Kommunikation). Die Inneren Augen haben wie die äußeren Augen die Aufgabe, innere Wahrnehmungen zu sehr differenzierten Mustern von Nervenimpulsen auszugestalten.

knospe



Ergänzung in Wikipedia (Beispiel: Schlafende Rosenknospen):
Schlafende Rosenknospen

Sobald sich "Schlafende Augen" öffnen, erzeugen sie mehr als 2 Triebe (Komplemente)

Links zu Schlafenden Augen
 

7
Jul
2011

Denken (PS 1)

 
Denken = Bilderleben

denken1
 

6
Jul
2011

System (PS 0)

 
Das griechische Wort "σύστημα" (System) bezeichnet ein Ganzes von Elementen, die so aufeinander bezogen sind und in einer Weise wechselwirken. Aus dem Zusammenhang dieser Wechselwirkungen entsteht ein Modell zur Erklärung eines natürlichen Phänomens.
Die klare Definition eines Systems ist Grundvoraussetzung für jede Wissenschaft. Erstaunlicherweise verfügt die Pädagogik bis heute über kein System. Deshalb gilt die Pädagogik nicht als Wissenschaft. Aus diesem Grund existieren in der Pädagogik auch keine einheitlichen Begriffe.

Wir wollen uns unter dem Kürzel PS bemühen, Zugang zu einem solchen System zu finden.

PS = Kürzel für "System, ein Nachtrag zur Geschichte der Pädagogik"
 

5
Jul
2011

Begriffe = Teile eines wissenschaftlichen Systems

 
Begriffe sind Teile eines wissenschaftlichen Systems. Die Inhalte eines Begriffs enthalten Verweise auf andere Begriffe. Diese anderen Begriffe sind wichtige Ergänzungen.
Der Begriff "Unterricht" ist ein Beispiel:
"Unterricht" = Bildung und Erziehung durch Information.
"Information" = Vermittlung eines Handlungsmusters.
"Erziehung" = Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein Begriff muss mit Hilfe von höchstens zwei Verweisen verstanden werden können: "Unterricht = Bildung und Erziehung durch Information". Die Konjunktion "und" ist als Explikation zu verstehen - "Bildung, und das heißt Erziehung"!
"Bildung" und "Erziehung" sind also Synonyme. Viele Leute sprechen von Bildung und meinen "Erziehung".

Begriffe, die aufeinander verweisen, dürfen keinen Zirkel bilden.
 

4
Jul
2011

Topographie des Bewusstseins

 
Dreiplusneun der Bewusstseinsorganisation

Folgende Vorgänge spielen während des Wahrnehmens zusammen:

1. Körper
2. Seele
3. Geist
----------------------------------
1. Empfinden
2. Gefühl
3. Neugier
4. Interesse
5. Aspekt
6. Perspektive
7. Aufmerksamkeit
8. Wahrnehmung
9. Wertung --> Auswertung
 

3
Jul
2011

Pädagogik = Hilfe zur Selbsthilfe

 

Pädagogik ist die Methode, anderen zu helfen, sich selbst zu helfen. Um das zu können, muss man vor allem begabt sein und folgende Voraussetzungen erfüllen:
- zuhören können,
- entdecken können,
- Ideen mit anderen entwickeln und verwirklichen können,
- tolerant sein können.

In dem ehrgeizigen Bestreben, aus dieser Kunst eine Wissenschaft zu machen, verkommt die Pädagogik auf dem Markt der Eitelkeiten zur Börse für leere Begriffe.
 

2
Jul
2011

Dreiplusneun der Bewusstseinsorganisation

 
Mikrowelt
 

1. Reizaufnahme (körperlich)
2. Suchen (geistig)
3. Neugier (seelisch)
----------------------------------
1. wahrnehmen
2. Affektion
3. Emotion
4. erkennen
5. Aufmerksamkeit
6. Konzentration
7. Perspektive
8. Aspekt
9. Wertung
 

1
Jul
2011

1 = 2



Wenn Sie täglich ein Fragen-Paar aktivieren, dann wird auch Ihre Begabung natürlicherweise reaktiviert. Sie dürfen nur nicht in Ihrem Training nachlassen. Führen Sie es unter dem Motto „1 = 2" weiterhin durch, also täglich "1 Einheit = 2 Fragen", und zwar immer in Verbindung mit einem Beispiel!
 
Da Fragen für Suchstrategien stehen und Begabung u.a. "schöpferisch suchen dürfen" bedeutet, ist die neurologische Wirkung von Fragen nicht verwunderlich. Gezielt fragen (forschen) dürfen ist eine Gabe (Talent). Aber ohne tägliche Pflege geht dieses natürliche Geschenk unter und sinkt tief ins Unbewusste zurück. Das Bewusstsein verliert den Kontakt zur Quelle schöpferischen Bewusstwerdens. Dieser Kontakt lässt sich durch das systematische 1 = 2-Training wahrscheinlich wieder zurückgewinnen.
 
Zunächst allerdings muss auch ein Gefühl für diesen Kontakt entwickelt werden. Das Gespür für das schöpferische Treiben des Unbewussten (Intuition) muss erst wieder empfunden werden können.

Bedenken Sie dabei, dass Ihr Alltag u.a. von Ihrer biologischen Uhr bestimmt wird. Es existiert eine Art Empfindlichkeits- oder Sensibilitätskurve in Bezug auf schöpferische Prozesse, eine Art Analogie zum biochronologischen Rhythmus, wenngleich sehr viel variabler. Die normale (durchschnittliche) Tagesleistungskurve/Zeit hat in etwa folgende Verteilung:

04 AM Tief
10 AM Hoch
02 PM Mittagstief
08 PM Nachthoch

Die einzelnen Punkte fixieren in etwa einen zeitlichen Radius von 1 bis 2 Stunden.   

Bei "Nachteulen" verschiebt sich die kreative Tagesleistungskurve um +12 Stunden. Bei Frühaufstehern dagegen um -6 Stunden.

"Unsere Körpertemperatur steigt im Laufe des Tages an und erreicht am späten Nachmittag ihren höchsten Wert. Danach sinkt sie wieder und fällt in der zweiten Nachthälfte zwischen drei und vier Uhr auf den tiefsten Punkt. Bei niedrigen Körpertemperaturen ist die Schlafqualität besonders gut, während hohe Werte die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit begünstigen. 

Ein erstes Leistungshoch stellt sich in der Regel am Vormittag zwischen 10 und 11 Uhr ein. Zwischen 13 und 14 Uhr haben wir meist ein deutliches Tief. Am späteren Nachmittag bringt uns ein zweites Hoch in der Regel noch einmal richtig in Schwung. Mit dem vor- und nachmittäglichen Hoch gehen ein erhöhter Blutdruck, eine deutlich höhere Schmerzschwelle und häufig auch eine bessere Stimmungslage einher als zu anderen Tageszeiten. 

Etwa alle vier Stunden erleben wir dagegen ein Minitief. Wenn wir es nicht unterdrücken, sondern für eine kurze Entspannungspause, im Idealfall sogar (zusätzlich zur Siesta) für ein Nickerchen nutzen, sind wir danach leistungsfähiger als nach dem Genuss von Kaffee oder Tee, von Nikotin, Schokoriegeln oder anderen anregenden Substanzen." (Unser täglicher Rhythmus)

"Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein kurzer Mittagschlaf auch die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit deutlich erhöht. Wer sich um die Mittagzeit eine maximal 30-minütige Siesta gönnt, erwacht nicht nur frisch und ausgeruht, sondern ist zudem noch leistungsfähiger und kreativer als die entschlossenen Durchhalter, die ihre natürliche Schläfrigkeit mit Koffein bekämpfen. Neueren Umfragen zufolge hielte jeder dritte Deutsche gern am Arbeitsplatz einen Mittagschlaf. In Österreich gibt es keine entsprechenden Erhebungen. Tatsächlich aber erlauben sich nur 6 Prozent der Deutschen das belebende Nickerchen. Denn wer die Mittagszeit für einen kurzen Schlaf nutzt, gilt hierzulande immer noch als faul.

Bei uns stehen überzeugte Mittagschläfer noch weitgehend auf verlorenem Posten. Wer ohne Rücksicht auf den eigenen Biorhythmus durcharbeitet, wird immer noch zum Vorbild stilisiert. Die Erkenntnis, dass nur ein ausgeruhter Mitarbeiter ein leistungsfähiger Mitarbeiter ist, dass man Qualität nicht durch Quantität ersetzen kann, setzt sich erst sehr langsam durch.

Unsere Leistung wird aber nicht davon bestimmt, wie viel Zeit wir am Arbeitsplatz verbringen, sondern ob wir effizient arbeiten. Doch das können wir nur, wenn wir unseren Arbeitsablauf entsprechend unseren biologischen Rhythmen strukturieren: Indem wir uns zum Beispiel komplizierten Aufgaben zwischen 10 und 11 Uhr vormittags oder am späteren Nachmittag zuwenden statt am frühen Morgen oder mittags zwischen 13 und 14 Uhr.

Kurz: Wer in seinen biologischen Hochphasen arbeitet und sich zum richtigen Zeitpunkt eine Pause gönnt, ist deutlich leistungsfähiger als die vielen gestressten, angespannten „Durcharbeiter“. Wer einmal angefangen hat, regelmäßig eine kurze Siesta zu halten, will Umfragen zufolge nie mehr darauf verzichten." (Der Büroschlaf für mehr Leistungsfähigkeit)

30
Jun
2011

N9. Tag



siehe Beitrag unter naturalgebra.com:

N9. Tag

29
Jun
2011

N8. Tag



siehe Beitrag unter naturalgebra.com:

1 Fall 12 Fragen

N8. Tag

28
Jun
2011

N7. Tag



siehe Beitrag unter naturalgebra.com:

N7. Tag

27
Jun
2011

N6. Tag



siehe Beitrag unter naturalgebra.com:

N6. Tag

26
Jun
2011

N5. Tag



siehe Beitrag unter naturalgebra.com:

N5. Tag

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

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