29
Jan
2010

Je leichter um so schwerer

Die vorwiegende Kunst des Lehrens und Lernens beginnt bei der Vereinfachung.

Ich wiederhole diesen Satz noch einmal: "Die Kunst des Lehrens und Lernens beginnt bei der Vereinfachung der Vermittlung und Aneignung." Ich könnte jetzt noch ebenso unnötig hinzufügen: "Also brauche ich Techniken der Vermittlung und der Aneignung!" Beim ersten Satz ergänzt das Gehirn alles in Gedanken. Bei den nachfolgenden Sätzen wird ihm alles vorgetragen. Unser Gehirn vernachlässigt aber Sätze, zu denen es keine eigenen Gedanken beitragen kann. Es behält sie letztlich nicht.
Für das Gehirn gilt der Spruch "In der Kürze liegt die Würze!"
Und warum hält sich unser Geirn nicht selbst daran und formuliert Sätze, die wir anschließend kürzen müssen?
Antwort: Es hat diese 'Umstandskrämerei' gelernt! (Übrigens meistens nicht in der Schule!)
LEICHT IST SCHWER! Überlegen Sie doch heute einmal, was Sie alles vereinfachen können!
Die Kunst des Vereinfachens besteht
1. im Zusammenfassen und/oder
2. im Auflösen und/oder
3. im Einschränken und/oder
4. im Vermehren.
Bilden Sie vier Beispiele des Vereinfachens!

...



totzeit3
Totzeit, Henn-Verlag Wuppertal-Ratingen 1968

basic instinct



basic_instinct1

Bei Amazon Antiquariat (s. Link in Linkliste rechts)

28
Jan
2010

27
Jan
2010

Wegmarke

Noch kreisen meine Gedanken um das neue Projekt. Und dazu noch einige Gedanken. Letztlich habe ich mich die letzten Jahre mit der Organisation des menschlichen Bewusstseins beschäftigt. Dadurch stellte sich für mich immer klarer und somit auch sehr viel deutlicher heraus, dass wir die Fähigkeiten und die damit verbundenen Angebote unseres Gehirns viel zu wenig nutzen. So existiert trotz aller philosophischen Anstrengungen keine Systematik für den Umgang mit diesen Fähigkeiten. Ich verwende hierfür den Begriff "Neurologik", um die Sache auf den Punkt zu bringen, und ich meine damit die Systemik der neuronalen Prozesse. Das Gehirn bietet uns per Introspektion an, sich das Zusammenwirken der neuronalen Prozesse anzuschauen, zu beobachten und zu begreifen, damit es für die eigene Existenz nutzbar wird. In diese Richtung konzentrieren sich meine Gedanken, und sie werden sich auch innerhalb eines solchen Konnexes versprachlichen....

25
Jan
2010

24
Jan
2010

Vernunft und Verstand = Interesse


Die Vernunft unterliegt den Gesetzen des Algorithmus. Das bedeutet, dass alle Aspekte der Betrachtung (Kategorien) nacheinander vergegenwärtigt werden müssen. Der Verstand aber kann alle Aspekte zugleich vergegenwärtigen.
Filter der Vernunft sind Triebe, Stimmungen und Gefühle. Die Vernunft entsscheidet eher nach 'Geschmack', während sich der Verstand eher an der Einstellung zu etwas orientiert.
Das Wesen der Vernunft ist die Abfolge. Aber das Wesen des Verstandes ist die Gleichzeitigkeit!
Filter des Verstandes sind Natur, Instinkt und Intuition. Verstand und Vernunft lassen sich zwar unterscheiden, aber nicht voneinander trennen. An dem, was wir Interesse nennen, sind beide geistigen Kräfte beteiligt. Trotz aller Gemeinsamkeiten ist es wichtig, sich die Unterschiede zu vergegenwärtigen, um beide Fähigkeiten hinreichend nutzen zu können. Vernunft und Verstand haben nach und nach zu der Gewohnheit verführt, sie verschiedenen Hirnhemisphären zuzuordnen. Aber in Wahheit existiert in unserem Gehirn diese saubere Trennung nicht.
Die Vernunft erkennt konkret. Der Verstand erkennt allgemein. Die Vernunft braucht die Erfahrung. Der Verstand braucht das Sein.
Der Unterschied zwischen Vernunft und Verstand schafft gleichsam zwei Welten: die Welt der Möglichkeiten (Theorie) und die Welt der verwirklichten Möglichkeiten oder die Wirklichkeit (Praxis).
Unter neuronalem Aspekt nutzt die Vernunft eher einen neuronalen Verbund während der Verstand eher ein neuronales Netz nutzt. Man kann vielleicht auch sagen: Die Vernunft arbeitet kompliziert. Der Verstand dagegen arbeitet komplex. Und somit ist klar, dass efolgreiche Komplexe nicht ohne komplizierte Verbindungen bestehen können.

23
Jan
2010

Wir sterben nur in einer Richtung


epubli_sterben    Wolfgang F. Schmid
Welche Möglichkeiten exitieren, um die Frage nach dem Sterben schlüssig zu beantworten?

Den Satz "Sobald Du geboren bist, bist Du auch alt genug, um zu sterben" habe ich zum ersten Mal in einem Vortrag von Jean-Paul Sartre in Bonn während meiner Studienzeit gehört. Dieser Satz faszinierte mich, weil er die Anwesenheit der Möglichkeit des Sterbens auf den Punkt bringt...

Wir sterben nur in einer Richtung



22
Jan
2010

Geistig jung...

.. ist man so lange wie man vorwärts geht, weil man durch eine Frage angetrieben wird. Der lateinische Ausdruck für eine bewegende Frage ist Emotion.

21
Jan
2010

Haltung

Es gibt Menschen, die kriechen, weil sie zu bequem zu gehen sind. So hinterlassen sie nichts als Schleimspuren, auf denen jene mit aufrechtem Gang ausrutschen sollen.

20
Jan
2010

Wir sterben nur in einer Richtung



Auf vielfachen Wunsch habe ich nun die Folgen, die in Religion heute unter dem Titel "Wir sterben nur in einer Richtung" erschienen sind als kleines Buch (76 Seiten) veröffentlicht!

19
Jan
2010

Punkt, Komma, Strich

Punkt, Komma, Strich.... Dazwischen tummmeln sich Wörter, die sich im Glücksfall zu Worten vereinen. Manches Mal gelingt ihnen ein Ausdruck, und dann wird aus dem Strich ein Ausrufezeichen.

18
Jan
2010

Ein Wort ist wie eine Spirale

Ein Wort ist wie eine Spirale. Seine Inhalte können sich ausweiten oder verdichten, verringern oder vermindern. Ein Wort ist wie ein Herzschlag. Manches Wort ist sogar wie ein Herzschlag der Seele und lässt sein Gefühl, aus dem es geboren ist, unseren Tag durchströmen.

17
Jan
2010

Wo san mir?

Wo ist das Wort, bevor es geboren wird? Wie entscheidet das Wort, ob es überhaupt zur Sprache kommt? Wann ist ein Wort gut genug, um sich zu veröffentlichen?
Wir bringen so viel zur Sprache, ohne etwas beim Wort zu nennen. Das Geschwätz redet unauffällig über sinnige Worte hinweg, Mobbing dagegen schweigt sich offen aus. Die Lüge gar verbiegt Worte bis zur Unkenntlichkeit. Am schlimmsten sind die Mobber, die nichts sagen und alles Gemeine in sich hinein schweigen. Sie sind zu feige, ihre Gemeinheiten anzukündigen. Nein, sie sind zu arm, weil sprachlos. Ihnen fehlen die Worte. Auch Wörter können sich selbst mobben und zu Fehlern verführen.

16
Jan
2010

Wenn ein Wort reden könnte...

Wenn ein Wort reden könnte, was würde es uns sagen?
Das Wort würde uns erzählen, wenn es in noch der Tiefe des Unbewussten steckt.
Es würde uns offenbaren, wie es darum kämpfen muss, um im Bewussten erscheinen zu dürfen. Es würde uns verraten, wie leicht ihm das noch in der Jugend fiel. Ja, in jungen Jahren sind die meisten Worte leichtsinnig. Der Sinn wiegt noch nicht so schwer, dass er mit Überlänge daherkommt. Allmählich aber wird der Sinn so schwer, dass er kaum mehr zu ertragen ist und das Wort sich zu scheuen beginnt, überhaupt noch bewusst zu werden. Und wenn Worte dann zu scheu werden, um sich noch zu verlautbaren, dann fangen sie an zu träumen und wandeln sich in Bilder.

15
Jan
2010

Neurologik

Unter "Neurologik" versteht man gewisse Ordnungen, nach denen neuronale Netze strukturiert und Transmissionen (Übertragung von Nachrichten zwischen Neuronen) systematisiert werden. Innerhalb gewisser Grenzen lassen sich diese Ordnungen durch das Bewusstsein beeinflussen.

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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