14
Jan
2010

Die Abendländische Lüge


Die-Abendlaendische-Luege    Wolfgang F. Schmid
Das Phänomen der "Erziehung" wurde erdacht, um den Menschen gegen ihn selbst gängeln und kleinhalten zu können. Nietzsche Bildungskritik wird hier erneut aufgenommen und mit philosophischen Mitteln durchgeführt. Es wird gezeigt, mit welchen Methoden Pädagogik ihren "täppischen Zirkeltanz" inszeniert.

mehr lesen...
Die Abendländische Lüge




13
Jan
2010

Das Buch "Die Abendländische Lüge" beinhaltet eine fundamentale Kritik an der tradierten Pädagogik.

Das Phänomen der "Erziehung" wurde erdacht, um den Menschen gegen ihn selbst gängeln und kleinhalten zu können. Nietzsche Bildungskritik wird hier erneut aufgenommen und mit philosophischen Mitteln durchgeführt. Es wird gezeigt, mit welchen Methoden Pädagogik ihren "täppischen Zikeltanz" inszeniert.

Die Selbstgefangenschaft durch Erziehung aber führt zu einer radikalen Veränderung der Wahrnehmung. Werte und Normen führen nicht mehr in eine gründliche Auseinandersetzung mit der eigenen Welt sondern dazu, dass man diese für sich durch geeignete Filterung zurechtlegt. Aufgrund der Wahrnehmungsbehinderung kann fortan alles gesagt und behauptet werden. Es wird so angenommen und weitergetragen. Das verhält sich so wie mit jemandem, der eine mathematische Formel nachplappert und anwendet, ohne sie zu verstehen. Solche Oberflächlichkeit führt zu Entwicklungen, die kräftig vorangetrieben werden, obgleich sie vielen schaden und nur wenigen nutzen. Der zunehmend beschleunigte Ausfall des Gewissens führt zur Zerstörung erst der Innenwelt und dann der Außen- bzw. Umwelt. Protagoras (* 490; † 411 v. Chr.) gilt nicht nur als der erste Pädagoge, sondern auch als der Erfinder der egozentrischen Strategie des Willens zum Erfolg, koste es, was es wolle. Nach dem Motto, dass der beste Lügner der ist, der mit den wenigstens Lügen am längsten auskommt, gelingt es Protagoras, die Welt mit einer einzigen Lüge über zwei Jahrtausende zu ihrem Nachteil zu beeinflussen. Es wird aufgezeigt, wie sich durch diesen Einfluss das Wahrnehmen zum Wahr Nehmen verändert. Wir können nur noch das sehen, was wir für wahr halten. Uns wächst die Brille der eigennützigen Filterung. Die Sprache wird vieldeutig und übersetzt nicht mehr, was tatsächlich gesagt wird. Die Entdeckung der pseudokultivierten Sprache löst im Gehirn ein Trauma aus. Der des unmittelbare neuronale Kontakte mit den Sinnen geht verloren. Durch das Versagen der natürlichen neuronalen Filterung entwickelt sich eine bis heute andauernde Apathie. Das vernunftbegabte Tier wird zu einem Unwesen, das seinen Lebensraum zerstört, ausgelöst durch den Bruch zwischen Instinkt und Vernunft. Das natürliche instinktive Verhalten wird zerstört. Unterbrechungen und Umleitungen neuronaler Kontakte und die dadurch verursachte Verlängerung durch Umleitung neuronaler Prozesse lösen ein Trauma aus. Um die Notwendigkeit zur Vereinfachung und Einseitigkeit gekonnt vertreten zu können, verschafft sich der Mensch ein ‚perfektes’ Alibi und schafft sich eine Pädagogik, die selbst zum Schein Philosophien standhält. Dieser Entwicklung wird das Wesen der Freiheit entgegengestellt.
Das Wechselspiel von Verbergen und Entbergen durch Sprache wird an der Erscheinung „Wort“ aufgezeigt. Das Wort wird zur Bedingung der Möglichkeit der Alternative und damit zum Versagen der jeweilig anderen Seite einer Alternative. Alles hat plötzlich zwei Seiten und mit Hilfe des Schattens bzw. einseitigen Beleuchtens dessen, was gesagt und eben nicht gesagt werden soll, fällt es leicht, die andere Seite unauffällig verschwinden zu lassen. Dieses wird als Folge durch das Keep-out-Syndrom beschrieben oder auch als das Unkenntlichmachen unerwünschter Schärfe mit pädagogischen Mitteln. Keep-out, die Blockade des Bewusstwerdens, der Beginn der Schönfärberei und des Anderssagens werden zum Beginn einer neuzeitlichen Pädagogik und vor allem zur Kunst, mit vielen Worten wenig zu sagen; Redundanz als Mittel zum Zweck des Vergessens des eigentlich gewollten Gedankens. Dagegen hilft vor allem das Reaktivieren des 6. Sinns und die Kunst des Los Werdens.
In der Sprache teilt sich das Unbewusste mit. Texten kann entnommen werden, ob und inwieweit das den Text erzeugende Gehirn von dem Virus befallen ist. Diese Offenlegung in Form einer neuronalen Textanalyse verweist auf Möglichkeiten der Rückgewinnung des eigentlich gewollten Gedankens.

12
Jan
2010

Link zum neuen Buch

Die Abendländische Lüge
Das Buch ist leider zu Zeit noch nicht erhältlich (Ergänzung vom 24.I. 2010)

11
Jan
2010

Die Abendländische Lüge

Buch zum Begriffskalender erschienen:

Die Abendländische Lüge

10
Jan
2010

Kopfkino


Die Tierbilder können erst dann und nur dann spontan vom Gehirn behalten werden, wenn daraus eine Geschichte geschaffen wird. Um das zu ermöglichen, wird der heutige und der morgige Tag für eine Unterbrechung bzw. Wiederholung des Gedächtnistrainings vorgesehen. Stellen Sie sich deshalb einen fantasievollen Vorspann für Ihren Film vor. Die handelnden Personen des Films sind: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9.

1. Szene

John, der 1 steht vor dem 0 und bemerkt sofort, dass da etwas nicht stimmmt. Da hört er plötzlich zwei 11 in der Höhle. Erna, die 3, die elegant über ihn hinweg schwebt, ruft ihm zu, dass es sich um ein Liebespaar handelt, das sich mangels Gelegenheit heimlich in seiner Höhle trifft. John findet das gar nicht lustig und geht, um sich zu beruhigen zur Ecke, an der der 4 steht und dem 5 lustige Geschichten erzählt. Emma, die 6 klettert am 0 hoch, um sich vor Eugen, der 7 und Ophelia, der 8 in Sicherheit zu bringen.

Machen Sie aus diesem Pictureboard einen netten bunten Zeichentrickfilm für Kinder! und morgen drehen wir weiter.

Gedächtnistraining 3



20 Schwan mit Ei
21 Schwan mit Spazierstock
22 Ein Schwanenpaar
23 Schwan mit BH
24 Schwan mit Stuhl
25 Schwan mit Teekanne
26 Schwan mit Milchkännchen
27 Schwan mit Sieben
28 Schwan mit Brille
29 Schwan mit Monokel


20 Swan with egg
21 Swan with walking stick
22 Pair of swans
23 Swan with bra
24 Swan with chair
25 Swan with teapot
26 Swan with milk jug
27 Swan with Seven
28 Swan with eyeglasses
29 Swan with monocle

9
Jan
2010

Gedächtnistraining 2



10 Pinguin vor Höhleneingang
11 Zwei Pinguine auf dem Weg zur Höhle
12 Ein Pinguin in der Oper Lohengrin
13 Ein Pinguin träumt vom warmen Süden
14 Ein Pinguin meditiert
15 Ein Pinguin denkt um die Ecke
16 Ein Pinguin kriecht in seine Höhle hinein
17 Ein Pinguin steckt einen Merkzettel an seine Hafttafel
18 Ein Pinguin nascht Honig
19 Ein Pinguin kriecht aus einer Höhle heraus


10 Penguin before cave entrance
11 Two penguins on the way to the cave
12 A penguin in the opera Lohengrin
13 A penguin dreams of the warm south
14 A penguin meditates
15 A penguin thinks latterally
16 A penguin creeps into its cave
17 A penguin puts a memo to its self-adhesive board
18 A penguin nibbles honey
19 A penguin creeps from a cave

8
Jan
2010

Gedächtnistraining 1


Zu den Übungen der systematischen Konzentration zählt eine besondere Art und Weise von Gedächtnistraining, der wir uns in nächster Zeit widmen wollen.
Wir beginnen zunächst mit gestalterischen Grundübungen. Die Fantasie wird dabei aufgefordert, die einzelnen Ziffern in die Gestalten von Tieren umzusetzen.

0 Loch im Baum = Zugang zu einem Nest
1 Pinguin
2 Schwan
3 Schwalbe im Gleitflug nach rechts
4 Flamingo auf einem Bein
5 Hase im Profil, Ohren nach hinten gelegt
6 Schnecke, einen Baum rechts hinauf kriechend
7 Stechmücke
8 Honigbiene
9 Schnecke, einen Baum links hinab kriechend

The memory loves the fantasy. For this reason we train the memory in next time with the help of the fantasy.

Numbers transform into the shapes of animals.

0 Hole in a trunk = acces to a bird's nest
1 Penguin
2 Swan
3 Swallow in the gliding flight to the right
4 Flamingo on a leg
5 Hare in the profile, ears to the back laid
6 Snail, on the right of a tree high-creeping
7 Mosquito
8 Honey bee
9 Snail, on the left of a tree down-creeping

7
Jan
2010

relaxen

sich entspannen, ausruhen, lockern.

Neuronales Relaxen vollzieht sich durch besondere Übungen wie schnelles, ununterbrochenes Sprechen sinnvoller Sätze oder eben nur unsinniger Sätze, eine Aneinanderreihung von Fragestellungen oder das unaufhörliche Skizzieren von Strichzeichnungen (Kritzeln). Viele leiten dadurch Spannungen während des Telefonierens ab.

Eine gute Übung des neuronalen Relaxens ist es aber auch, täglich mehrmals die 12 W-Fragen zu stellen. Diese Form des Entspannens bewirkt eine Auflösung neuronaler "Verwicklungen" und damit eine Klärung von komplizierter Gedanken.

Werden neuronale Entspannungen vermieden, dann besorgt sich das Gehirn diese durch künstlichen Stillstand in Gestalt unterschiedlicher Vermeidungsstrategien.

Haben die sich erst einmal eingenistet, dann beginnt der auf diese Weise eingeschlossene Mensch bei sich mit Schörnfärberei und unkritischem Verhalten. Der Abbau neuronaler Strukturen wird eingeleitet.

6
Jan
2010

Konzentration


Konzentration bedeutet verschiedene Gesichtspunkte so zu einem einzigen Gesichtspunkt vereinigen, dass sich alle in einem zum Ausdruck bringen lassen. Weil diese Zusammenziehung anstrengend ist, versuchen viele, sie zu vermeiden. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die vielen Dinge, die zu berücksichtigen sind, oft das Fassungsvermögen des Bewusstseins bzw. Kurzspeichers übersteigen. Gegen diese Überbelastung hilft nur systematisches Üben des Verdichtens von Inhalten des Bewusstsseins (Kompressionstraining).

5
Jan
2010

Wiederholung

Bewusstsein

4
Jan
2010

...

Wiederholung:


Lernen ist Glückssache

3
Jan
2010

Das Gehirn ist auf ständige Erneuerung hin angelegt


Das Gehirn ist ein selbstorganisierendes Organ. Es ist mit der Lust ausgestattet, sich ständig zu erneuern und es ist von der Neugier geprägt, ständig etwas Neues zu entdecken. Es kann sich nicht engagieren, wenn aus der Trägheit des Geistes heraus nichts Neues gefunden werden kann. Es verkümmert. Das Gehirn fällt auf Routinen zurück, wenn keine neue Programme mehr entwickelt werden können.

Pädagogen müssten eigentlich immer wieder durch neue Ideen begeistern. Stattdessen wählt deren von Nietzsche beschriebene Geistesarmut den Schneckengang des Langweilers.

2
Jan
2010

Altern

Das Gehirn beginnt zu altern, sobald es an einer Routine Freude gefunden hat.
Zu Routinen gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht!
Die gute Nachricht zuerst: Routinen sparen Energien. Es werden keine unnötigen Ressourcen mehr verbraucht, nur um etwas ausprobieren zu können.
Die schlechte Nachricht: Routinen sparen Ressourcen, also spart das Gehirn Ressourcen und minimiert sich dadurch selbst.

Warum?

1
Jan
2010

Botschaft der Liebe



Das Denken diktiert den Text. Aber die Seele flüstert dem Denken die Ideen zu. Der tradierte Name für diesen Vorgang lautet Intuition. Die Sprache der Seele offenbart sich durch sensible Wörter. Diese Wörter regen Schreiber und Leser besonders an. Sensible Wörter treffen den Geschmack. Sensible Wörter in einem Vorstellungsgespräch oder Bewerbungsschreiben erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Einstellung. Sensible Wörter sind eine Frage des Geschmacks oder der persönlichen Ausrichtung des Lesers oder Zuhörers. Im Fall einer Ablehnung der Kybernetik wirken Wörter wie Regelkreis oder Algorithmus kaum anregend. Das Phänomen dieser Art von Sensibilität gilt für Tongebung in der Musik ebenso wie die Farbgebung in der Kunst. Alle Sinne lassen sich durch alles in der Natur sensibilisieren oder auch nicht. Körpersprachlich sensibilisiert das Sprechen das Gehör des Zuhörers oder auch nicht. Menschen mit einer hart klingenden Sprache lehnen einen weich und melodisch sprechenden Menschen schon aus Selbstschutz ab. Der Gehörsinn entscheidet neben dem Geruchssinn über die Liebe zwischen Menschen und nicht der Gesichtssinn. Für unser Gehirn ist der Gehörsinn die Quelle der Energieaufladung.

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

Archiv

Mai 2021
April 2021
März 2021
Februar 2021
Januar 2021
Dezember 2020
November 2020
Oktober 2020
September 2020
Juni 2020
Mai 2020
April 2020
März 2020
Februar 2020
Januar 2020
Dezember 2019
November 2019
Oktober 2019
Juni 2019
Mai 2019
April 2019
März 2019
April 2018
März 2018
Februar 2018
Januar 2018
Dezember 2017
November 2017
Oktober 2017
September 2017
August 2017
Juli 2017
Juni 2017
Mai 2017
April 2017
März 2017
Februar 2017
Januar 2017
Dezember 2016
November 2016
Oktober 2016
September 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016
April 2016
März 2016
Februar 2016
Januar 2016
Dezember 2015
November 2015
Oktober 2015
September 2015
August 2015
Juli 2015
Juni 2015
Mai 2015
April 2015
März 2015
Februar 2015
Januar 2015
Dezember 2014
November 2014
Oktober 2014
September 2014
August 2014
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juli 2013
Juni 2013
Mai 2013
April 2013
März 2013
Februar 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
Oktober 2008
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004

Aktuelle Beiträge

. . .
Man muss alle Bewegungen der Natur genau beobachten,...
wfschmid - 25. Mai, 09:45
Unsichtbare Welt
Neuronale Dämmerung im Dunkel des Unbewussten. Der...
wfschmid - 24. Mai, 06:44
glaub' oder glaube nicht was...
glaub' oder glaube nicht was geschehen ist schuf dich ich...
wfschmid - 15. Mai, 04:07
Annähern
Loslassen können Es erinnern Leuchtende Bilder An diesen einzigartigen...
wfschmid - 14. Mai, 08:30
Magische Linien 1
Magische Linien 1 Geschützte Markierung Gefühle der...
wfschmid - 13. Mai, 09:26
Magische Linien 1
Geschützte Markierung Gefühle der Atem die Energie ein...
wfschmid - 13. Mai, 09:23
Sehr schön
Lieber Wolfgang, meine Emails kommen offenbar nicht...
snafu - 6. Mai, 10:55
. . .
So offenbart sich im Stillleben Vincent van Goghs „Ein...
wfschmid - 30. April, 10:52

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 7776 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Juli, 02:02

Suche (AND, OR erlaubt) - Nächste (leere) Zeile anklicken!

 

Credits

 

 

Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

 wfs


development