31
Mrz
2009

Bitte, wo geht's nach innen?

nach_innen
Auf den Weg nach innen kann man sich sehr leicht verlaufen, zumal es einen Wegweiser gibt, der leicht in die Irre führen kann. Auf diesem Wegweiser steht „Kontemplation“, und es sieht ganz danach aus, dass dieser Weg nach innen führt. Schließlich steht das lateinische Wort „contemplatio“ für eine beschauliche Betrachtung, eine Art Versenkung in ein beeindruckendes Naturereignis oder Naturschauspiel. Kontemplation kann in Ekstase führen. Diesen Zustand haben wir bereits beschrieben. Damit wird deutlich, dass der Weg der Kontemplation zwar der Richtung nach Innen führt, aber dennoch vorzeitig im Selbst-Erleben endet und nicht darüber hinaus führt.

Eine weitere Richtung wird als „Meditation“ angegeben. Aber hier verrät bereits das lateinische Wort „meditatio“, dass dieser Weg einen Weg zur Mitte des eigenen Seins meint und wiederum in der Vertiefung eines persönlichen Anliegens endet, zum Beispiel im Bemühen um tiefe Konzentration oder hohe Achtsamkeit. Es ist leicht zu bemerken, dass Leute, die solche Hinweisschilder aufstellen, Innenwelt und Selbst miteinander verwechseln. Das zeigt sich auch manches Mal daran, dass sie Kontemplation und/oder Meditation mit Askese bzw. Fasten verbinden. Nichts gegen alle diese helfenden Dinge, aber für eine wesentliche Auseinandersetzung sind sie eben doch nicht hilfreich.

Es geht nicht um einen Gradmesser eigenen Befindens, sondern um das Auffinden dessen, was Lethe da vor uns verbirgt und das wir als Wesen der Natur zum Vorschein bringen lassen wollen. Das Wesen des Seins als Sein ist das Wesen der Natur. Weil das Sein immer nur als Bewusstsein zum Vorschein gelangen kann, vermag Introspektion dieses Vorscheinen zu leisten.

30
Mrz
2009

Heraktlis Navigator

heraklits-navigator
Das, was wir von unserer Welt erfahren, das erscheint uns als Einheiten des Gegensätzlichen. Es ist möglich, dass diese Erfahrung gefärbt ist von dem, was wir von der Natur an Gegensätzen erleben: Tag und Nacht, Kälte und Hitze, Dürre und Überschwemmung, Hoch und Tief, Nähe und Ferne... Es liegt nahe, Licht und Schatten als Zeichen für die Anwesenheit von Alétheia und Lethe zu deuten und unerklärliche Erfahrungen als Geschick einer Gottheit zu betrachten.

Dahinter steckt der tiefe Wunsch nach Orientierung, der das Bestimmen von Einheiten verstärkt, nämlich die Zusammenhänge sehen zwischen: Ursache und Wirkung, Grund und Zweck, Aufwand und Mittel, Eigenschaft und Art, Raum und Zeit, Umstand und Verhalten. Das Kennen solcher Zusammenhänge macht uns sicher, während uns das Fehlen verunsichert. Das sytstemische Streben nach Ordnung verschafft uns eine Welt, in der wir uns zurechtfinden und auskennen können. So liegt es nahe, die als erfolgreich in der sinnlichen Welt erfahrene Ordnung auf den geistigen Bereich zu übertragen.

Die älteste und erste Übertragung aus dem sinnlichen in den geistigen Bereich ist die des Weges. Das griechische Wort für den Ausdruck „einen Weg entlang“ lautet „Methode“. Sowohl das Gehen eines erforschten Weges als auch das Entdecken eines Weges wird als Fortbewegung „Denken“ genannt. Die einzelnen Schritte auf diesem Weg heißen seit Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (1. Auflage 1781) „Begriffe“. Je nach Beschaffenheit des Weges unterscheiden sich auch die Begriffe. Diese sind, je nachdem, ob man sich in der Ebene oder in höher gelegenen Gegenden aufhält, mehr oder weniger abstrakt.

Heutzutage wird sehr viel an Produkten aus der Innenwelt zur Verbesserung der Außenwelt exportiert. Exportschlager sind Modelle, die sich technisch umsetzen lassen. Daneben sind es vor allem Vorhaben naturwissenschaftlicher und medizinischer Art, die einen sehr guten Absatz haben. Trotzdem ist das Bewusstsein von der Innenwelt nicht sonderlich ausgeprägt und dem entsprechend gering ist das Ansehen dieser Innenwelt. Es existiert sogar eine Art Seinsvergessenheit, was die Innenwelt angeht.

Den meisten Menschen ist nicht klar, dass sie ihre Außenwelt oder Umgebung von innen heraus gestalten. Das Leben draußen findet in Wirklichkeit drinnen statt. Manche behaupten gar, dass mit dem Tod lediglich die Außenwelt wechselt und die Existenz des als Innenwelt verwirklichten Seins erhalten bleibt. Möglicherweise besteht dann die Hölle aus der Begegnung mit anderen Innenwelten, eine Bemerkung, die nicht ganz ernst gemeint ist und eher der Verlegenheit entspringt angesichts der offen gebliebenen Frage, was dann anstelle der durch den Tod verlorenen Außenwelt zum Vorschein gelangen soll.

Kehren wir lieber zu der Frage zurück, auf welche Art und Weise sich die Innenwelt für die Außenwelt nutzen lässt. Um diese Frage beantworten zu können, sollte man sich vielleicht erst einmal in dieser Innenwelt hinreichend umschauen.

29
Mrz
2009

Wir erfahren unsere Welt in unserem Kopf.

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Wir erleben und erfahren sie in unseren Vorstellungen bzw. unserem Bildererleben. Aufgrund des neuronalen Zusammenhangs von Wahrnehmung, Gefühl, Erfahrung und Vorstellung beeinflussen sich diese Konstituenten unseres Bewusstseins wechselseitig. So verschlechtert ein schlechtes Gefühl nicht nur das Wahrnehmen, sondern auch das Denken über das Wahrgenommene.

Mit guten Gedanken können wir umgekehrt unser Wahrnehmen und Fühlen und damit zugleich unsere Erfahrungen verbessern. Ich möchte diesen Zusammenhang noch mit Hilfe eines buddhistischen Textes, den ich etwas verändert habe, verdeutlichen:

 
Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht in unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Welt.
Sprich oder handle mit einem unoffenen Geist,
Und Schwierigkeiten werden Dir folgen
wie das Rad dem Tier, das den Karren zieht.
 
Wir sind, was wir denken.
Alles, was wir sind, entsteht in unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Welt.
Sprich oder handle mit einem offenen Geist,
Und Glück wird Dir folgen
wie Dein Schatten, unerschütterlich.

'Schau, wie er mich beschimpfte und hinterging,
wie er mich belog und ausraubte.’
Lebe mit solchen Gedanken und Du lebst im Hass.
 
'Schau, wie er mich beschimpfte und schlug,
wie er mich niederwarf und ausraubte.'
Lasse solche Gedanken hinter Dir und Du lebst in Liebe.
 
In dieser Welt konnte Hass noch nie durch Hass überwunden werden.
Nur Liebe überwindet Hass.
So ist das Gesetz,
Uralt und unerschöpflich. 

(Nach einem Text aus Buddhadhamma) 

28
Mrz
2009

Der Schlaumeier-Tag

schlaumeier
Die wenigsten wissen, dass heute der Tag des Schlaumeiers gefeiert wird. Schlaumeier heißt in der englischen Sprache "clever dick" und in der franszösichen "petit fluté" oder sehr viel deutlicher "monsieur je sais tout!". In manchen Gegenden Deutschland wird der Schlaumeier auch Schlauberger oder Kraftmeier genannt.

Der Schlaumeier hat ungefähr ein halbes Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung gelebt. Damals erregte er unter seinem griechischen Namen "Sophist" Aufsehen. Sophist, das ist jemand, der die 'Weisheit mit dem Löffel gefressen hat' und sich auch so fühlt. Der Schlaumeier ist die personifizierte "Alles- oder Besserwisserei", eine neuronale Tragödie, die entsteht, sobald das limbische System die Kontrolle über die Aufgaben der Grenzziehung verliert. Der Alleswisser hält zum Beispiel nichts von Ordnungen, weil er sie seinem Gefühl nach nicht braucht!

27
Mrz
2009

Einführung in wesentliche Momente (5)

ordnungen51
Unversehens sind wir inmitten des Entstehens von Ordnung aus dem Chaos. Und es stellt sich die Frage, ob sich bereits hier mit der Überlegung der Mathematisierung ansetzen lässt. Wenn die Natur wesentlich Mathematikerin ist, dann muss dies möglich sein.

Dass etwas, das der Möglichkeit nach existiert, Eigenschaften braucht, um in Erscheinung treten zu können, das dürfte nicht auf Schwierigkeiten stoßen, sondern eher die Frage, auf welche Weise sich Eigenschaften bemerkbar machen.

Als Mathematikerin verfügt die Natur von Anfang an über das Prinzip der Teilung und damit auch über deren Umkehrung und somit über alle Grundarten des Rechnens. Durch Teilung entstehen Brüche, die sich zunächst nicht mehr als Teile zu einem Ganzen oder auch zu etwas Anderem zusammenfinden. Da Zeit keine Rolle spielt, kombiniert der Zufall Teile so lange, bis sie sich zu einer Einheit zusammenfügen lassen. Die Ordnung und zugleich die Einheit werden geboren. 2 mal 1/2 lassen sich zu 1 zusammenfügen und 1/2 ist als Bruch zugleich eine wesentliche Eigenschaft der 1, die wiederum als solche übergeordnet ist, was in "1/2" zum Ausdruck gelangt.

26
Mrz
2009

Einführung in wesentliche Momente (4)


ordnungen5

<<ZU-EIN-ORDNUNG>>

Mehrere Zuordnungen mit gleichen Eigenschaften bilden als <EINORDNUNG> eine Gruppe gleichberechtigter Mitglieder. Sie sorgen im Gehirn für Gleichberechtigung bzw. Gleichbehandlung ankommender Wahrnehmungen. "Gleich und gleich gesellt sich gern!"

Es wird allmählich natürlicherweise festgestellt, dass die Absicht der 'Gleichmacherei' nicht durchsetzbar ist, und zwar einfach deshalb, weil sich bestimmte Mitglieder innerhalb einer Gruppe wiederum darum bemühen, selbst als Gruppe anerkannt zu werden. Dieser Machtanspruch ergibt sich daraus, dass es ihnen gelingt zu behaupten, dass sie durch Verallgemeinerung einer Eigenschaft Herrschaft über andere Einordnungen erlangen.

Da gibt es zum Beispiel die Einordnung der roten und gelben Quadrate, welche sich zusammenfassen lassen als farbige Quadrate. Und prompt existieren innerhalb der Einordnung der farbigen Einordnungen zwei Gruppen, nämlich die der gelben und die der roten Quadrate.

Die Machtverhältnisse innerhalb der Einordnung haben sich verschoben. Es ist eine <ÜBERORDNUNG> entstanden. Die farbigen sind den roten und gelben übergeordnet. Und es wird auch klar, dass eine <ÜBERORDNUNG> aus mindestens 2 <UNTERORDNUNG>en bestehen muss.

Und jetzt lässt sich auch entdecken, dass sich das gestalterisch mathematisieren lässt:

Mindestens 1 Eigenschaft <> Ordnung = Zuordnung.
Mindestens 2 Eigenschaften <> Zuordnung = Einordnung.
Mindestens 3 Eigenschaften <> Einordnung = Überordnung.

Die Kombination der Zeichen "<>" bedeutet so viel wie ermöglicht (generiert).

25
Mrz
2009

Einführung in wesentliche Momente (3)


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Das Ordnen vollzieht sich auf unterschiedliche Art und Weise. Die Absicht ist, verschiedene Regelungen zu schaffen.

<ZUORDNEN> ist ein Vorgang, der etwas als etwas Unstimmiges aufzeigt. Die Unstimmigkeit erweist sich hier als Unbestimmtheit. Es fehlen Eigenschaften, um etwas einem vergleichbaren Etwas zuweisen zu können. Das bedeutet umgekehrt, dass etwas Unbestimmtes nicht geordnet erscheinen kann und so von sich her dem Chaos angehört.

<ZUORDNEN> vollzieht sich als Überführen von etwas Unbekanntem in etwas Bekanntes, und zwar mit Hilfe hinreichender Eigenschaften. Um Ihre Intuition zu schulen, versuchen Sie <ZUORDNEN> jetzt einmal allgemein zu vergegenwärtigen. Wie viele Eigenschaften brauchen Sie hierfür? Sie können gefühlsmäßig erfassen, wie viele Eigenschaften Sie benötigen. Sie haben den Eindruck, dass es sich vielleicht nur um zwei bis drei Eigenschaften handeln könnte? Das trifft zu, und wir können jetzt feststellen, dass wir nun <ZUORDNEN> aufgrund gewisser Eigenschaften vergegenwärtigen können.

24
Mrz
2009

Einführung in wesentliche Momente (2)

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<ORDNEN> ist das Grundmoment allen Lebens. Das Komplement <UNORDNEN> erzeugt das Chaos.

Das bedeutet, dass wir nun aus <ORDNEN> die entsprechenden Ableitungen zu bestimmen haben. Das kann jetzt natürlich nicht rein formal erfolgen, sondern bedarf schon der künstlerischen Gestaltung.

Vergegenwärtigen Sie sich zunächst einmal <ORDNEN>. Was können Sie innerlich wahrnehmen? Was hat sich beim Vernehmen des Moments <ORDNEN> kurzfristig ereignet?

Wenn Sie jetzt sagen, dass Sie nichts wahrnehmen konnten, dann ist die Bildempfindlichkeit noch nicht hoch genug. Man könnte auch sagen, dass sich diese Sensibilität auf das Bewusstwerden bezieht. Das bedeutet, dass das Geschehen um das Phänomen <ORDNEN> noch nicht bewusst werden kann.

Was ist damit gemeint? Es ist Ihnen längst bekannt, dass das Gehirn, sobald es ein Wort vernimmt, diesem spontan ein Bild zuweist. Das versucht es selbstverständlich bei "Ordnen" auch. Es müsste also wenigstens etwas aufblitzen, das entweder mit "Chaos" oder "Ordnung" zu tun hat, sei es nur die Andeutung einer Bewegung, die Sie intuitiv mit Ordnen innerhalb des Chaos in Verbindung bringen. Selbstverständlich könnte es sich auch um einen Zustand oder eine nur intuitiv erfassbare Situation handeln. Wenn Sie ein solches Ereignis irgendwie zu fassen bekommen, dann ist auf jeden Fall das Ereignis <ORDNEN> auch bereits auf irgendeine Weise lebendig und wir können mit den nächsten Schritten beginnen.  

Es sei noch gesagt, dass wir den Namen für eine Gruppe von Bewegungen mit Hilfe eines "Hauptwortes" formulieren. So steht der Name "Ordnung" für die Gruppe der ordnenden Bewegungen. Und statt von einem "Vektor" sprechen wir fortan von einem "Ereignis", weil dieses Wort von der Erfahrung der meisten her offener gebraucht wird, also gewöhnlich kaum von der Vorstellung einer Richtung berührt wird.

<<ORDNUNG>>

23
Mrz
2009

Einführung in wesentliche Momente (1)

ordnen1
"Die Mathematik (altgriechisches Adjektiv μαθηματική [τέχνη] mathēmatikē [téchnē] „[die Kunst des] Lernen[s], zum Lernen gehörig“; vom altgriechischen Verb μανθάνω manthánō „ich lerne“; kurz oder umgangssprachlich: Mathe) ist die Wissenschaft, welche aus der Untersuchung von Figuren und dem Rechnen mit Zahlen entstand. Für Mathematik gibt es keine allgemein anerkannte Definition; heute wird sie üblicherweise als eine Wissenschaft, die selbst geschaffene abstrakte Strukturen auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht, beschrieben." (Mathematik)

Ich habe diese Bestimmung aus Wikipedia übernommen, weil sie auf die ursprüngliche Bedeutung der Mathematik verweist. Mathematik wird hier dem entsprechend als die Geographie der metaphysischen Gegend verstanden.

<ORDNEN> ist das Grundmoment allen Lebens. Das Komplement <UNORDNEN> erzeugt das Chaos.
Ohne <ORDNEN> hätte nichts aus dem Chaos entstehen können. Dieses Moment des Verhaltens (Verhältnis gründender Augenblick) ist hoch wahrscheinlich das sowohl logisch als auch zeitlich erste Seinsmoment. Als solches ist es richtungsweisend, zuvor existierte kein "vor, zurück, rechts, link, oben, unten, linear, zirkulär, krumm oder gerade" oder der Zeit nach "Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft" bzw. "früher, später, vorher, nachher, nebenbei" oder der Ordnung nach: "zu- und ein-, vor- und nach-, unter- und über-, an- und beiordnen".

22
Mrz
2009

Sensible Beziehung

sensible_beziehung
Der äußerst schwierige Zugang zur "inneren Welt" der Natur kann erst dann und nur dann gelingen, wenn der Weg sowohl künstlerischer als auch wissenschaftlicher Natur ist. Das bedeutet eine Synthese von Formel und Bild, und zwar möglichst so, dass ein Optimum an Intuition erreicht wird. Das lässt sich vor allem erreichen, wenn die wissenschaftliche Aussage mit Hilfe der Fantasie formuliert wird.

Hierzu ein Beispiel: "Vektor"! Würde man den Vektor als Pfeil abbilden, dann wäre das ohne künstlerischen Wert, weil jede Auseinandersetzung schon mit der Identifikation des Vektors als Pfeil abgeschlossen ist. Stattdessen wird "Vektor" als Zuordnung von einem Anfangs- zu einem Endpunkt bestimmt. Als Zuordnung ist diese Beziehung festgelegt, d.h., man weiß im Grunde genau, wie lange dieser Vorgang zeitlich andauert. Bestimmt man dagegen "Vektor" als Zuordnung von Start- und Zielpunkt, dann erhält man eine inhaltliche Beziehung, d.h., der Ablauf ist davon abhängig, dass das Vorhaben auch tatsächlich erreicht worden ist.

Dieses Beispiel mag schon zeigen, wie sehr viel sensibler die Mathematisierung mit Hilfe 'symbolischer Ausdrücke' ist als mit bloßen Zeichen für eine Operation. Erkennen Sie den genauen Unterschied zwischen beiden Vektoren? Das Ende wird erreicht, unabhängig davon, ob das Ziel erreicht worden ist. So kann das Leben zu Ende gehen, ohne eigentlich sein Ziel erreicht zu haben. Dieser Unterschied lässt sich beispielsweise nicht mathematisch zum Ausdruck bringen.

21
Mrz
2009

Jeder Wechsel ist immer auch ein kleiner Tod

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Alles Natürliche besteht als Einheit des Gegensätzlichen und existiert als zum Vorschein Bringen dieses Gegensatzes.
Das Leben lässt das Sterben aufscheinen.
Das Blühen enthält in sich bereits das Verwelken wie der Tag schon die Nacht. Das Werden verweist von sich her auf das Sein wie die Schöpfung auf ihren Schöpfer verweist.

Vor etwa vier Jahrzehnten habe ich ein Buch unter dem Titel "Totzeit" im Henn-Verlag veröffentlicht, das sich mit dieser Einheit von Werden und Sein befasst. Damals habe ich schon angenommen, dass es gelingen müßte, den Übergang innerhalb dieser Einheit denkend zu erfahren. Das Buch endet mit der Feststellung, dass man zuerst an der Sprache arbeiten muss, um die Aussagen in eine angemessene entsprechende Form zu bringen. Angesichts dieser Bemerkungen könnte jemand sagen "Ist der denn in vier Jahrzehnten immer noch nicht schlauer geworden!" Es sind nicht nur vier Jahrzehnte in dem Wunsch vergangen, das Wesen des Seins denkend zum Vorschein zu bringen, sondern dieser Wunsch währt bereits so lange wie die Geschichte der abendländischen Kultur. Es ist also auch gar nicht mein Wunsch, der so lange seiner Erfüllung harrt, sondern es ist der Wunsch des Philosophen Platon, der sich in mir aus irgendwelchen Gründen auch eingefunden hat und immer noch antreibt.

Heute weiß ich, dass sich jeder Mensch diesen Wunsch selbst erfüllen muss. Dieser Wunsch lässt sich nicht allgemein vermitteln, weil die Sprache dazu nicht ausreicht bzw. dann so sensibel werden muss, das kaum noch jemand dazu geneigt ist, sich darauf einzulassen. Im Gegensatz zum realen Wissen wird nämlich das wesentliche Wissen nicht vernünftig, sondern allein intuitiv erfahren. Die Sprache des Wesentlichen ist sowohl wissenschaftlicher als auch künstlerischer Natur. Es ist eine Sprache vom Wesen der zu diesen Modulen gezeichneten Bilder, die deren Inhalt jeweils auf intuitive Weise zusammenfassen. Die Bilder des Künstlers Paul Klee bringen intuitiv exakt das zum Ausdruck, was naturwissenschaftliche Formeln hoch trennscharf rational formulieren. Jene Sprache, welche zur Darstellung des Wesentlichen geeignet wäre, müsste eine Synthese von Mathematik und Kunst eingehen. Aber es ist nicht so, dass es eine solche Sprache nicht bereits gibt. Alles, was sich natürlich entwickelt, spricht sie, die Blume ebenso wie die Hoch und Tiefs, die unser Wetter formulieren. Jeder Blick ins Universum vermittelt uns Worte der Intuition über Phänomene, welche wir mit unserem Verstand nicht mehr zu erfassen vermögen.

Das lässt sich auch bereits im Kleinen an einem allseits bekannten Symbol sehr schnell zeigen. Was nämlich bedeutet "+"? Formulieren Sie das für sich! Und was bedeutet dann "++"? Und wenn Sie dann auch noch "+-" wirklich verstehen, dann können Sie eine solche Sprache ahnen. Versuchen Sie also folgende Geschichte zu verstehen: "+<- = +>-" (in Worten: Ein Hinzufügen, das sich so vollzieht, dass es als weniger erscheint, als ein Wegnehmen, gelangt als beschleunigt zunehmender Schwund zum Vorschein, zeigt sich also in Wahrheit als ein Hinzunehmen von Wegnehmen!) Wenn Sie das intuitiv verstehen, dann können Sie auch nachvollziehen, dass Ihnen das jede Blume auf Ihrem Balkon und jeder Vogel morgens mit seinem Gesang demonstriert oder auch jede Komposition eines Musikers oder eines Malers.

Schauen Sie sich das einmal an: Guitar Playing Cockatoo

20
Mrz
2009

Annäherung (2)

annaeherung3
Die Fähigkeit, der Wahrheit zu begegnen, begründet sich in der Fähigkeit des Gehirns, die bereits mit dem Wort "Selbstauskunft" genannt wurde. Die Selbstauskunft setzt voraus, dass eine entsprechend genaue Frage gestellt wird. Das Gehirn ist allein zur wesentlichen Auskunft in der Lage. Selbstauskunft meint die Darstellung der eigenen Arbeitsweise. Infolgedessen kann man zum Beispiel danach fragen, welche Prozesse eine Frage auslöst, aber man kann sich nicht danach erkundigen, welche Fragen für eine bestimmte Angelegenheit wichtig sind. Im ersten Fall nutzt das Gehirn sein natürliches Wissen, im zweiten Fall bedarf es der erworbenen Erfahrungen und das Ergebnis ist dann auch nur relativ zuverlässig. Damit das Gehirn in der Lage ist, Selbstauskunft zu erteilen, muss bereits das reine Denken aktiviert sein. Das bedeutet, dass man sich im Umgang mit Wesentlichen auskennen muss. Es gibt durchaus die Möglichkeit sich einzuüben. Zu diesem Zweck stellt man sich das Frage- und Ausrufungszeichen jeweils personifiziert vor, ohne sich allerdings ein klares Bild von einer bestimmten Person zu machen; es sollte sich also eher um eine intuitive Gestalt handeln.

Hier das Fallbeispiel eines Dialogs mit "?" und "!":

?: Was bedeutet Selbstauskunft des Gehirns?
!: Ich kann zum Beispiel selbst erklären, um welches Phänomen es sich dabei bei mir handelt!
?: Und?
!: Um Vorgänge darstellen zu können, wie sie in mir ablaufen, benötige ich gleichsam eine Projektionsmöglichkeit. Die besitzt du bereits in Form der Introspektion.
?:
!: Du solltest jetzt überprüfen, ob die Projektion überhaupt funktioniert!
?:
!: Das funktioniert, wenn du folgende Tests erfolgreich durchführen kannst:

Stelle dir folgende vier Prozesse an einem Beispiel von etwas vor, das dir gerade spontan einfällt: wahrnehmen - betrachten - beobachten - begreifen...

Stelle dir folgende neun Prozesse zugleich vor, indem du dir den Time Square in New York vorstellst oder eine entsprechende Webcam aufrufst:
zu- und einordnen, vor- und nachordnen, über- und unterordnen, an-, bei- und umordnen.

?: Zu was dienen diese Tests genau?
!: Sie prüfen, ob du in dem Komplexitätsgrad zu denken gewohnt bist, der für das Öffnen bzw. Betreten des Ideenraumes oder des Raumes des Lichts, wie Platon das nennt, unabdingbar ist.
?: Ich würde gern ein Beispiel haben, um das besser verstehen zu können.
!: Ein vergleichbar komplexes Gebilde ist eine Fremdsprache. Viele Menschen tun sich sehr schwer damit, weil sie einfach nicht zuhören können. Sie achten nicht sorgfältig auf den Klang und Rhythmus der fremden Sprache und so können sie auch nicht verstehen, was in der ihnen noch fremden Sprache gesagt wird. Damit kann sich ihr Gehirn auch kaum einprägen, was sie in der fremden Sprache äußern, weil es dieses im Klangkörper der fremden Sprache nicht wieder hört. Im übertragenen Sinn können sie auch kein Denken nachvollziehen, solange sie sich nicht gedanklich analog zu dessen Art und Weise zu denken bewegen.
?: Kann ich mich in diese Komplexität einfinden, indem ich vor allem komplexe Aufgaben trainiere?
!: Solche Aufgaben gibt es nicht. Ich befürchte, Philosophie kann man nicht lernen. Man muss immer schon Philosoph oder Philosophin sein, um philosophieren zu können. Als gewisse Art und Weise, über das Simple hinaus zu denken, ist Philosophieren eben letztlich auch eine Begabung.
?: Und wozu betreiben wir das eigentlich?
!: Nun, weil ich bis zur Frage nach der Komplexität vermutet habe, dass dieses Denken zu vermitteln sei. Aber genau diese Frage zeigt, dass ich nichts erreicht habe!
?: Hey, da widersprechst du dir ja von Grund auf. Hast denn nicht ausgerechnet du von der Fähigkeit des Gehirns gesprochen, sich selbst reparieren zu können?
!: Ja, das ist so!
?: Dann kannst du doch einfach gleich damit beginnen, dieses zu initiieren?
!: Ich lasse mich gern auf dieses Abenteuer ein. Du kannst ja rechtzeitig kundtun, ab wann du glaubst, nicht mehr mithalten zu können.

!: Zur Erinnerung: Selbst-Beobachtung entsteht, sobald folgende parallele Vorgänge im Blick auf einen Inhalt ablaufen: Wahrnehmen - Betrachten - Beobachten - Begreifen.

Ein Beispiel: Erinnere dich an eine Person und nimm diese wahr, indem du dir diese Person vorstellst. Betrachte diese Person eingehend und schau ihr in die Augen. Beobachte, was während des Blickkontaktes geschieht. Und begreife jetzt, warum du gerade dieser Person in deiner Vorstellung begegnen wolltest, indem du diese Frage an deine innere Stimme stellst. Du wirst feststellen, dass das ganz einfach ist.

?: Wie ist diese Übung als Selbtbeobachtung einzuordnen?
!: Man darf Selbstbeobachtung und inneren Dialog nicht miteinander verwechseln. Der innere Dialog beruht im Gegensatz zur Selbt-Beobachtung auf Erinnerungen. Die Selbst-Beobachtung aber bezieht sich immer auf die Gesetze der (inneren) Natur. Bereits in den Anfängen unserer Kulturgeschichte waren die Philosophen der Auffassung, dass die Menschen von der Natur die Gabe geschenkt bekommen haben, die Natur selbst zu schauen.
?: Was genau bedeutet das?
!: Die Fähigkeit zu besitzen, zu sehen, wie die Natur alles Natürliche regelt. Um das zu können, musst du allerdings ihrem Wesen begegnen. Allein im Wesen offenbart die Natur ihre Natur.
?: Ist es dann aber nicht auch eine Möglichkeit, alles Natürliche zu verlieren, um das Wesen zu schauen?
!: Das Sterben ist der leichtere Weg. Schwieriger wird es schon, wenn das Leben das Sterben antizipieren soll.
?: Sprachen deshalb die frühen Philosophen des Altertums davon, das das Philosophieren eine Übung im Sterben sei?
!: Du hast die erste und zugleich letzte Frage entdeckt!

18
Mrz
2009

Annäherung

annaeherung
Jeder natürliche Mensch hat einen schöpferischen Traum. Die Religionen sagen, dass alle Menschen ein Geschöpf des Schöpfers sind, der ihnen diesen Traum geschenkt hat. Aber kein Mensch weiß, wann er diesem Traum begegnet, aufwacht und damit erfährt und weiß, was er wesentlich ist.

Wesen bedeutet Dasein im Licht des Anwesens, also wortwörtlich endlich da sein, angekommen sein. Wesentlich ist der Mensch in dem, was seine Begabung ausmacht. Begabung ist ein anderes Wort für das göttliche Geschenk. Wesen ist also das, worin sich ein Mensch vollkommen zu Hause fühlt oder dort, wo er daheim ist und sich glücklich fühlt.

Wesen, das ist ein Tunwort. Wesen vollzieht sich allein in der Tat, gleichgültig, ob ich dichte, male, musiziere, singe, mathematisiere oder sonst leidenschaftlich tätig bin. In unserem Wesen müssen wir jeden Tag neu ankommen. Es ist zwar ein Geschenk, aber es wird uns nicht geschenkt.

Noch einmal: Nur in unserer Tat können wir wesentlich sein. Das tatsächlich bei sich selbst Ankommen ist jene Selbstbefreiung, von welcher Platon in seinem Höhlengleichnis spricht und die er als Bedingung der Möglichkeit betrachtet, von der Physik in die Welt der Metaphysik zu wechseln. Dieser Wechsel aus der Welt des Realen in die Welt des Idealen bedeutet etwa im Buddhismus das vollkommene Loslassen von allem mit Sein behafteten. Die Tat für diese Welt der Ideen ist das Verweilen im Nichts. Allein durch tiefe Meditation vermag das reine Denken aus dem Sein in die Tiefen der möglichen Möglichkeiten vorzudringen und die in allem waltende Energie zu entdecken und zu erfahren.

Das klingt nur so lange befremdlich wie man sich damit nicht vertraut gemacht hat. Aber wie gesagt, da es sich um eine natürliche Gabe handelt, gibt es auch einen sehr natürlichen Weg, sie anzunehmen. Das Eröffnen oder Offenbaren des Wesens nennen die griechischen Philosophen des Altertums "Alétheia" (dtsch. Wahrheit). Jeder Mensch verfügt natürlicherweise über die Fähigkeit, der Wahrheit des Wesens zu begegnen.

17
Mrz
2009

Meine Welt ist dort, wo ich wesentlich bin.

entschwinden_der_sprache
Es ist heutzutage nicht mehr so klar, was "wesentlich" oder gar die "Frage nach dem Wesen" bedeutet. Mit anderen Worten, das vor Jahrzehnten noch heiß diskutierte "Sein" (das Wesen von allem Seienden) ist in Vergessenheit geraten. Die Aussage "Meine Welt ist dort, wo ich wesentlich bin!" wird dem Inhalt nach vielleicht besser verstanden, wenn ich sage: "Ich bin dort zu Hause, wo mein Herz ist!"

Nun ist es aber so, dass man nicht einfach Worte durch andere Worte ersetzen kann, ohne den Sinn zu verändern. Aber was soll man tun, wenn die Bedeutung jenes Wortes verloren gegangen ist, welches man gerade gern benutzen möchte. Es ist in der Tat so, dass viele Worte, über die wir damals während meines Studiums noch hoch engagiert diskutierten, von heutigen Studierenden nicht einmal mehr verstanden werden. Angesichts der Rede vom "Sein des Seienden" würde man heutzutage von einem Studierenden nur ratlos angeschaut. Es ist so, dass viele Worte einfach unbemerkt entschwinden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Wörter, die nahezu in aller Leute Mund sind und doch von niemandem verstanden werden. Wer weiß denn schon zu sagen, was unter dem Wort "Bildung" verstanden werden soll. Es geht hier nicht um Wehklagen angesichts überalterter Wörter, sondern dahinter steckt vielmehr die Frage, was eigentlich mit dem Entschwinden von Sprache einhergeht. Dahinter verbirgt sich wiederum der Gedanke, dass doch das, was auf Sprache angewiesen ist, das Denken ist. Folglich entzieht sich mit einer bestimmten Sprache auch ein bestimmtes Denken. "Cool" ist eben doch eine andere Eigenschaft als "gelassen". Das Wort "cool" verrät hier bereits sehr viel weniger von der gemeinten Eigenschaft. Mit dem Eigenschaftswort "gelassen" teilt die Sprache immerhin noch etwas von der Freiheit mit, von etwa lassen zu können, fähig sein, etwa loszulassen. "Cool" ist "abgefahren", frech, geil oder schlichtweg "unterkühlt". "Cool" ist eben cool, weil das ältere Generationen nicht so verstehen können.

Aber es ist nicht der Protest der Jugendlichen gemeint, der sich sehr oft in einer Sprache für Insider äußert, sondern der von niemandem beabsichtigte Schwund von Sprache. Der tiefere Grund, warum ich überhaupt darüber spreche, ist letztlich die Schwierigkeit, die Bedeutung von Wesen in die heutige Sprache zurückzuholen. Ich möchte für das Phänomen des Wesens sensibilisieren. Natürlich findet man das Wort "Wesen" noch an, wenn man nach ihm im Internet sucht, was man heute vowiegend "googeln" nennt und damit zugleich für Google, die bekannteste Suchmaschine, wirbt.

So heißt es bei Wikepedia, der größten Informationshalde: "Das Wesen (gr. ousia, lat. essentia, quidditas) ist das, was bei jeglicher Veränderung einer Sache gleich bleibt: das „Wesenhafte“ bzw. das unterscheidende Hauptmerkmal einer Gegebenheit (das „Wesentliche“). In diesem Sinne kann es das Allgemeine, den Sinngehalt, die Gattung oder die Idee des betrachteten Gegenstands meinen, in Gegensatz zum Einzelnen, Individuellen und den zufälligen Änderungen unterworfenen Erscheinungen." (Wesen (Philosophie))

Und hier zeigt sich das Problem: Das ist nicht falsch ausgedrückt; es bringt aber auch nicht das zur Sprache, was "Wesen" wirklich meint. Da hilft es auch nicht, dass man sich auf die griechische Sprache bezieht und "ousia" sagt.

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

Ergänzende Webseiten

 

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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