3
Jan
2007

Zuhause

zuhause

ist dort,
wo der Mond am schönsten scheint.
(urs)

2
Jan
2007

Lebenslinien

lebenslinien

gelesen von links nach rechts,
von heute, zurück geschaut,
ein Muster vielleicht,
von außen betrachtet.
(urs)

1
Jan
2007

Mit-gefühl

mit-gefuehl

31
Dez
2006

Allen Leserinnen und Lesern

wünschen wir ein

glückendes Neues Jahr!

30
Dez
2006

Manches Mal hilft Statistik

interesse-zugriffsstatistik

Wofür interessieren sich Pädagogen und Pädagoginnen am wenigsten? Ich gebe hier nicht meine Ansicht wieder. Ich halte mich allein an das, was mir die Zugriffsstatistik erzählt.

Hier also die Antwort der Jahresauswertung: Die unbeliebtesten Beiträge sind jene, welche sich mit Unterricht befassen.
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29
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur24-konzeptviren

Regel 24

Konzeptviren werden gern zu besonderen Tagen verbreitet. Es handelt sich um relativ harmlose Viren, wenn sie das Gehirn nicht ständig bombardieren.

Regel: Lassen SIe sich möglichst nur auf Konzepte (Vorhaben, Vorsätze) ein, die Sie auch halten können.

Grund: Konzepte sind vorgeprägte (antizipierte) Muster, die neuronale Netze regeln. Werden diese Regelungen wiederholt als erfolglos erfahren, dann hemmt das Gehirn zunehmend die Möglichkeit, solche Konzeptze überhaupt zu bilden.
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28
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur23-flexive-hirnviren

Regel 23

Flexive Hirnviren sperren den Zugriff auf aufmerksam Wahrgenommenes und/oder konzentriert Gedachtes. Flexive Hirnviren sind für das verantwortlich, was wir etwas voreilig Vergessen nennen.

Regel: Vermeiden Sie falsche Einprägungstechniken, weil Sie dadurch falsche neuronale Links setzen.

Grund: Wörter, Worte, Sätze sind unscharf und werden falsch verlinkt.

Prüfen Sie einmal, wie lange Sie ohne irgendwelche Notizen einen Vortrag frei halten können.

27
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur22-reflexive-hirnviren

Regel 22

Reflexive Hirnviren spiegeln falsch als richtig, oder unsicher als sicher vor (Vorspiegelung falscher Tatsachen).

Regel: Vermeiden Sie es, sich aufzuspielen und sich als etwas vorzugeben, das Sie nicht sind.

Grund: Sie blamieren sich nur, weil intelligente und begabte Gehirne das sofort notieren und ihre Mitteilungen höchstens als unterhaltenswert einstufen, wenn es diese nicht schon vermeiden kann.

Beispiel: Behaupten Sie nicht, Sie seien Philosoph, wenn Sie nicht die geringste Ahnung von dem haben, was Denken bedeutet. Behaupten Sie nicht, Sie seien Pädagoge, wenn Sie nicht die geringte Ahnung von dem haben, was Kinder und Jugendliche oder auch Erwachsene umtreibt.
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26
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur21-affektive-hirnviren

Regel 21

Affektive Hirnviren sind neuronale Programme, die bestimmte Wahrnehmungen fälschen.

Regel: Vermeiden Sie Fehlinformation. Lehren Sie nichts, was Sie nicht jeder Zeit selbst (!) erklären und auch begründen können!

Grund: Wenn Sie sich wirklich auf sich selbst verlassen, übermitteln Sie mit den Mitteilungen zugleich auch körpersprachlich deren Subjektivität. Auf diese Weise fördern Sie eine kritische Aufnahme.

Fall: Die meisten Lehrer sind Wiederkäuer und deshalb im strengen Sinn keine Informanten. Hinweis: Zitate bzw. argumenta ad hominem haben keinen Beweischarakter.
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25
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur20-emotionale-hirnviren

Regel 20

Emotionale Hirnviren sind neuronale Programme, die bestimmte Information abweisen.

Regel: Richten Sie keinen Schaden an, indem Sie herabsetzende Aussagen vermeiden ("Du bist zu blöd für Mathematik!", "Mein Gott, du kannst überhaupt nicht zeichnen.")

Grund: Das Gehirn fasst alle Sätze als neuronale Instruktionen auf. Hoch aggressiv vorgetragene Sätze oder vollkommen überraschende negative Ereignisse können schockieren oder sogar traumatisieren. Das bedeutet, dass bestimmte neuronale Verbindungen gehemmt oder blockiert werden.

Steter Tropfen höhlt den Stein! Dauernde Misserfolge können vergleichbare Wirkung haben.
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24
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur19-saetze-pruefungen

Regel 19

Sätze schreiben neuronale Verbindungen vor. Das Gehirn prüft jeden Satz auf die Zulässigkeit der gegebenen Vorschrift hin! Auch diese Prüfung erfolgt wiederum vierfach. Das Gehirn folgt dabei der natürlichen Grammatik. Gemäß dieser Grammatik ist das Subjekt des Satzes für das Gehirn "Aufmacher". Es prüft 1., ob der Aufmacher interessant ist oder nicht. Das Prädikat des Satzes ist "Auftritt" (Performance). Es prüft 2. ob der Auftritt spannend ist oder nicht. Das Objekt des Satzes ist "Pointe". Das Gehirn prüft 3., ob die Pointe gelungen ist oder nicht. Der gesamte Satz ist 4. eine Empfehlung, nachfolgende Sätze anzunehmen oder nicht.

Regel: Kurze einfache Sätze sind für das Gehirn am leichtesten zu verarbeiten. Vermeiden Sie bei der Vorstellung komplizierter Sachverhalte unbedingt lange Sätze.

Grund: Umständliche Sätze verlangen komplexe neuronale Verbindungen und sind deshalb gedächtnisaufwendig (Ressourcen-Fresser).

Fall: Die Spartaner haben den Lakedämoniern den Krieg erklärt. Die Lakedämonier haben diese Kriegserklärung nicht angenommen. Begründung: Weil eure Rede zu lang war, haben wir den Anfang vergessen und deshalb den Schluss nicht verstanden.
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23
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur18-wort-kontrollen

Regel 18

Ein Wort durchläuft vier Kontrollen, bevor es von einer Nervenzelle akzeptiert wird. Diese Kontrollen sind:
1. Bekannt oder unbekannt?
2. Erfahrungen verfügbar oder nicht?
3. Hilfreich oder nicht?
4. Aufwendig oder nicht?

Regel: Vermeiden Sie in Aufgabenstellungen Wörter, die diese Prüfstecke nicht überwinden!

Grund: Aufgaben, die wegen eines Wortbruchs nicht gelöst werden können, beschädigen das Ansehen der Aufgabenstellung.

Fall: "Aufgabe: Definieren Sie Unterricht!" Wie viele Wortbrüche enthält diese Aufgabe für Sie?
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22
Dez
2006

Regeln erfolgreichen Unterrichtens

ur17-worte-adressen

Regel 17
Spache organisiert neuronale Netze.

Regel: Je einfacher und klarer Sie formulieren, desto weniger Konflikte lösen Sie in neuronalen Netzen aus.

Grund: Wörter sind konkrete neuronale Adressen. Worte sind Adressen neuronaler Zusammenhänge (Konnexe).

Fall: Wörter, die keine Bilder projizieren und Worte, die keine neuronalen Spots inszenieren, werden vom Gehirn nicht verarbeitet, um keine unnötigen bzw. unbrauchbaren Verbindungen herzustellen.

Beispiel: Das Wort "Inhärenz" ist bildlos. Außer einer vorübergehenden Speicherung geschieht nichts. Das Wort "Inhärenz" erscheint nutzlos und wird daher für den Zugriff gesperrt.

Nehmen wir nun an, es hätte sich herumgesprochen, dass nach diesem Wort in Prüfungen gefragt wird. Diese Information veranlasst das Gehirn, das gesperrte Wort in einen Suchauftrag zu übersetzen und als Frage zu formulieren. Weil es sich um eine Prüfung handelt, erhält diese Frage hohe Priorität. Das bedeutet: es wird jede Gelegenheit genutzt, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten.
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21
Dez
2006

18 Fragen von Wolfgang Thorns

f18-sehnsucht

Frage 18
Welches ist Ihre größte Sehnsucht?

Sie wissen doch, die größte Sehnsucht geht höchst selten in Erfüllung. Also meine größte Sehnsucht ginge in Erfüllung, wenn eines Tages die Verwaltungspädagogik per Erlass verboten würde und die Studierenden des Lehramtes und die Lehrer in der Praxis engagierter wären. Immerhin, es gibt einige hoch engagierte Leute, aber eben nur einige. (Verwaltungspädagogik sollte als gefährliche Substanz gekennzeichnet werden.)
(Wolfgang Thorns ist Redakteur der Zeitschrift 'Religion heute')

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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