11
Nov
2005

Parkgebühren

parkgebuehren

Parken ist teuer.

Leistungen, auf denen du dich ausruhst,
bezahlst du mit Einfallslosigkeit.

Die Liebe für Gewohnheiten
bezahlst du mit beschleunigtem Altern.

10
Nov
2005

Denken

denken-101105

Fördern durch Fordern,
Bewegen durch Fragen,
Entdecken durch Ordnen,
Leben durch Sterben
von Gewohnheiten.

9
Nov
2005

Neugier

neugier

Erstes Grundbedürfnis,
Sehnsucht nach Neuem,
Lust am Abenteuer,
Freude am Entdecken.

Erfinden, nicht finden,
erschaffen, nicht schaffen,
nehmen, nicht übernehmen,
sagen, nicht versagen.

8
Nov
2005

Die Künstlerin

die-kuenstlerin

Die Natur ist eine Komponistin,
aus Teilchen das Ganze schaffend,
Töne fügen sich zu Klängen.

Die Natur ist eine Malerin,
aus Farben das All gestaltend,
Schwingungen zeichnen Strukturen.

Die Natur ist eine Dichterin,
Laute zur Sprache bringend,
Worte verraten ihre Geheimnisse.

7
Nov
2005

Wissenschaft

wissenschaft

Wissenschaft ist nur als Kunst wahr,
Kunst ist nur als Leben wahr.

Wissenschaft heißt Forschen,
Forschen bedeutet Mut zu fragen.

Wissenschaft hat immer Recht,
Recht ist selten die Wahrheit.

6
Nov
2005

Natur

natur

Natur steht für Wechselspiel:
Aus Nichts wird Sein,
aus Sein entsteht Werden,
das ins Nichts strebt:
Geburt und Tod in eins.

Natur steht für Wechselspiel:
Möglichkeiten spielen miteinander
und lassen Wirklichkeiten werden.
Informationen spielen mit Energien
und lassen Materie entstehen.

Natur steht für Wechselspiel:
Ordnung und Chaos
gestalten Widersprüche,
die wir Tag für Tag
aufzulösen versuchen.

5
Nov
2005

Wahr - nehmen

wahr-nehmen

Wir verstehen nur, was wir erfahren.
Erfahren beginnt mit wahr nehmen.

Sobald wir wahrnehmen wählen wir.
Wir nehmen, was wir für wahr halten.
Wir nehmen das, was wir gerade brauchen.
Wahrnehmen geschieht nicht selbstlos.

Wir legen uns das Wahrgenommene zurecht.
Sobald wir wahrnehmen, gestalten wir auch.

Die Kunst des Lehrens besteht im Lernen lassen.
Unterricht beginnt mit Fragen, nicht mit Antworten.
Fragen bedeutet Suchen, also neugierig sein dürfen.
Erfolgreich unterrichten heißt entdecken lassen.

4
Nov
2005

Nicht mehr ganz so naiv gefragt

nicht-so-naiv

Ich habe gehört: Schulen sind keine Häuser des Lernens.
Das trifft nicht zu.

Ich bin überrascht. Also hast du in diesen Häusern gelernt?
Ich habe in der Schule fast alles für das Leben gelernt..

Das trifft wirklich zu?
Ich habe lieben und hassen gelernt, dass Wahrheit und Lüge eins sein kann, dass zum Leben eine Strategie gehört, dass Leistung eine Frage des Geschmacks ist, dass Nachgeben sehr viel erfolgreicher ist als iderstand, Schönreden besser als Kritik ....

Oh, da hast du ja doch nichts gelernt.

3
Nov
2005

Naiv gefragt

naiv-gefragt

Du hast in verschiedenen Häusern des Lernens gelebt.
Gelebt? Nicht eigentlich!

Also gut, Lernen hat nichts mit dem Leben zu tun.
Ja, nicht eigentlich!

Wie geht das, Lernen, ohne zu erleben?
Das geht nicht!

Dann sind Schulen keine Häuser des Lernens?
Nicht wirklich.

2
Nov
2005

Schmutzige Wäsche

schmutzige-waesche

Umweltverschmutzung sagt den meisten etwas, Innenweltverschmutzung sagt den meisten nichts. Beiden Arten der Verschmutzung ist gemeinsam, dass sie sehr unauffällig vor sich gehen und erst auffallen, wenn sie einen gewissen Grenzwert überschreiten.

Der kritische Wert der Verschmutzung der Innenwelt wird erreicht, wenn das Gehirn beginnt, bestimmte Funktionen einzuschränken oder gar nicht mehr verfügbar zu halten.

Die Verschmutzung der Innenwelt beginnt mit der Einschränkung des Bewusstseins. Bewusstsein ist das, was das Gehirn momentan aktiviert, was es uns also vergegenwärtigen lässt. Das kann nur so viel sein, dass wir gerade unseren Pflichten nachkommen können oder so viel, dass wir neben all unseren Pflichten auch noch schöpferisch tätig sein können.

1
Nov
2005

Der Zweikampf

zweikampf

Lernen ist der Widerstand der Natur,
der Kampf des Lebens gegen die Gewohnheit.

Schule verwechselt Lernen mit Nachmachen.
Lernende sind keine Imitation der Lehrenden:
Vorsprechen - Nachsprechen,
Vorgeben - Wiedergeben,
Vormachen - Nachmachen:
Akte der Dressur.

Lernende sind:
keine Papageien;
keine Diktiergeräte,
keine Roboter.

Lehrende sind:
keine Dompteure,
keine Animateure,
keine Programmierer.

31
Okt
2005

Änderungen

aenderungen

Erfolgreiche Änderungen des Verhaltens hängen davon ab, ob das Gehirn davon überzeugt ist.

Das Gehirn akzeptiert grundsätzlich nur jene Änderungen des Verhaltens, welche Verbesserungen versprechen.

Vorhaben müssen folgenden Grundsätzen genügen:
  1. Das Gehirn ist von Natur aus allem gegenüber träge, was keinen spielerischen Charakter hat.
  2. Das Gehirn arbeitet nach dem ökonomischen Grundsatz: Möglichst geringer Aufwand mit möglichst großem Erfolg (Weniger ist mehr!).
  3. Verbesserungen müssen Bedürfnisse besser befriedigen.
  4. Grundsätzlich verstoßen Veränderungen gegen die Macht der Gewohnheit
.
Wenn also etwas unbedingt verändert werden soll, dann muss dies Erleichterung versprechen.

Die Bereitschaft, Verhalten zu verändern, setzt einen sehr überzeugenden Beweggrund voraus.

30
Okt
2005

Zweites Erstes

zweites-erstes

Der zweite Ton zeigt, ob der erste stimmt.
Das zweite Wort zeigt erst den Satz.
Der zweite Punkt verhilft erst zur Linie.
Der zweite Anlauf beweist erst die Kraft

Ohne zwei Momente gibt es keine Einheit,
ohne Gegensätze existiert kein Wechsel.
Sonne und Mond teilen sich den Tag,
Hoch- und Tiefpunkte bilden Lebenslinien.

In der Liebe ist Zweites und Erstes gleich.
Spiele gewinnt nicht der Erste, sondern jeder.
Die Wirklichkeit ist durchgespielte Möglichkeit.
Jede Aussage ist die zweite, das Erste ist das Ungesagte.

29
Okt
2005

Geheimnis des Erfolgs

geheimnis-des-erfolgs

Groß werden, klein bleiben
ohne gestohlene Momente.

Statt Gewohnheit, Leben
ohne gestohlene Träume.

Spontan bleiben, selbstlos werden
ohne gestohlenes Fühlen.

Nicht werten, sondern achten
ohne gestohlene Ideale.

Statt Schubladen, wahr nehmen
ohne gestohlene Vorbilder.

Groß werden, klein bleiben
ohne gestohlene Seele.

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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