19
Aug
2005

Texte sind wie Bilder

texte-sind-wie-bilderT

Texte werden situativ wahrgenommen und je nach Erfahrung betrachtet. Inhalte, die sich als Vorstellungen gestalten, werden gefühlsmäßig ausgewählt und je nach körperlicher, seelischer und geistiger Verfassung ausgelegt.

Texte können solcher Beliebigkelt entweder durch Mathematisieren oder Ästhetisieren entzogen werden. Eine mathematische Formel ist ebenso geschlossen wie ein Kunstwerk offen ist.

18
Aug
2005

aspekte des fragens und suchens

ich bin eine pflanze. eine schnecke. eine wolke, die sich gerade mit anderen verbindet. wer fragt? ich bin es nicht. antworten. sind sie das ziel? die bewegung genügt sich selbst. der grashalm wächst. er braucht licht dazu, wasser, nährstoffe. das wachsen erklären sie nicht. wenn ich der pflanze nährstoffe gebe, die richtigen, ich weiss auch welche sie gerne mag - dann tut sie wahrscheinlich das erwartete. sie wächst. schneller, gelungener, den vorstellungen entsprechend. doch ich habe keine ahnung, warum sie es tut. welche information sie erhalten hat. woher sie sie nimmt. wer oder was sie zur verfügung stellt. warum es überhaupt wachsen gibt. was wachsen geschehen läßt.

strukturen in meinem gehirn. sie brauchen nahrung. sie wollen wachsen. das kann ich nachweisen. das läßt sich aufzeigen. wenn ich mein gehirn nicht genügend der brise geeigneter fragen aussetze, dann wird es verkümmern. ich werde verkümmern. eine antwort ist das nicht.

urs

17
Aug
2005

Aspekte des Fragens bzw. Suchens

Subjekt, Objekt: Wer?
Eigenschaften: Welche?
Erscheinung: Was?
Verhalten: Wie?
Ursache: Warum?
Wirkung: Wozu?
Grund: Weshalb?
Zweck: Wofür?
Mittel: Womit?
Maß: Wie viel?
Umstand: Wobei?
Raum: Wo?
Zeit: Wann?

16
Aug
2005

Das Vokabular der Natur VII

vokabular-natur-7

Die Kräfte der Natur spiegeln sich in unserem Bewusstsein wider. Diese Widerspiegelung geschieht sprachlich. Das Bewusstsein nutzt diese Kräfte, um das Gedächtnis zu organisieren. Mit Hilfe von Fragen wird im Gedächtnis gesucht. Entdecken Sie die Fragefürwörter zu den bislang behandelten natürlichen Kräften. Beispiele: Ursache: Warum? Maß: Wie viel?

15
Aug
2005

Das Vokabular der Natur VI

vokabular-natur-6

Zusammenspiel der bislang geschilderten natürlichen Kräfte:

Geben und Nehmen von:

Eigenschaften, Arten und Weisen, Formen und Gestalten, Ursache und Wirkung, Grund und Zweck, Maß und Mittel, Raum und Zeit, Möglichkeit und Wirklichkeit

14
Aug
2005

Das Vokabular der Natur V

vokabular-natur-5

Geben von Umgebung: Vernetzung
Nehmen von Umgebung: Isolation

Geben von Raum: Ausweitung
Nehmen von Raum: Einengung

Geben von Zeit: Endlichkeit
Nehmen von Zeit: Unendlichkeit

13
Aug
2005

Das Vokabular der Natur IV

vokabular-natur-4

Geben von Grund: Motivation
Nehmen von Grund: Entmotivation

Geben von Zweck: Wertung
Nehmen von Zweck: Entwertung

12
Aug
2005

Das Vokabular der Natur III

vokabular-natur-3

Geben von Eigenschaften: unterscheiden
Nehmen von Eigenschaften: angleichen

Geben von Ursache: entstehen
Nehmen von Ursache: vergehen

Geben von Wirkung: Effizienz
Nehmen von Wirkung: Ineffizienz

Frage: Wie wirkt sich dieses Zusammenspiel im Alltag aus?

11
Aug
2005

Das Vokabular der Natur II

vokabular-natur-2

Anmerkung

Geben, Nehmen, Binden, Lösen sind vollkommen eins wie Werden und Sein.
Wir können das weder sinnlich noch geistig wahrnehmen. Wahrnehmen spiegelt unendliche Allheit als endliche Vielheit möglicher Sichten wider.


Das Vokabular der Natur II

Binden von Maß: vereinfachen
Lösen von Maß: vervielfachen

Binden von Maß + Zeit: Zeitmaß
Binden von Maß + Raum: Raummaß

Frage: Was läßt sich mit Maß noch binden?

10
Aug
2005

Das Vokabular der Natur I

vokalular-natur-1

Geben von Maß: vergrößern
Nehmen von Maß: verkleinern

Geben von Bewegung: beschleunigen
Nehmen von Bewegung: verlangsamen

Geben von Kraft: stärken
Nehmen von Kraft: schwächen


Aufgabe: Finden Sie weitere Vokabeln!

9
Aug
2005

Schöpfung als Zusammenspiel natürlicher Kräfte

schoepfung

Aus der Einheit von Information und Energie ensteht Materie. Die Information der Energie ist das mögliche Zusammenspiel von Binden, Lösen, Geben und Nehmen. Indem die Energie durch diese Information geregelt wird, entsteht aus Sein alles Werden. Im Augenblick des Werdens gestaltet sich Seiendes in vielfachen Formen des Werdenden. Der physikalische Ausdruck hierfür ist: Materie.

8
Aug
2005

Die vier Grundbewegungen der Natur spielen zusammen

vier-grundbewegungen

Frage:

Wie zeigt sich das für Sie am Beispiel
a) eines Kreises,
b) am Beispiel einer Sonnenblume?

7
Aug
2005

Die dritte und vierte Grundbewegung der Natur

binden-lsen

Die dritte Grundbewegung der Natur ist das Binden. Die vierte Grundbewegung ist das Lösen. Das Binden herrscht in der Verbindung von Elementen zu Strukturen oder von Strukturen zu Systemen vor. Das Lösen herrscht im Zerfall von Systemen und Strukturen vor.

Frage: Welches Wechselspiel von Binden und Lösen zeigt sich in der Natur und im Leben der Menschen?


Kommentar: 7. August, 19:17 von TheSource

Anmerkung.
Mir ist das Wort Zerfall in Bezug auf Lösen zu wertend, nicht nur dahingehend, das Lösen Raum und Möglichkeiten für neues Binden schafft und Binden auch stagnative Starre ausmachen kann.

Zu Ihrer Fragestellung fallen ganze Heere von Assoziationen über mich her, eine sei hervorgehoben.

Ein Beispiel aus der Natur: Der Baum, der in der warmen Jahreszeit die Blätter bindet durch die Säfte und sich im Herbst, in vorbereitung auf den Winter, von ihnen löst.
Somit ist es Regeneration, denn auch in diesem Falle ist Lösen kein Zerfall, vielmehr Vorausetzung für Erneuerung, welche das Wechselspiel ausmacht.

6
Aug
2005

Die erste und zweite Grundbewegung der Natur

erste-zweite-grundbewegung-

Die erste Grundbewegung der Natur ist das Geben. Die zweite Grundbewegung ist das Nehmen. Alle Bewegungen der Natur spielen zusammen. Während dieses Zusammenspielens sind sie unterschiedlich stark. So herrscht das Geben im Werden vor und das Nehmen im Vergehen.

Frage: Welches Wechselspiel von Geben und Nehmen zeigt sich in der Natur und im Leben der Menschen?

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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