Die Nähe der Toten
Wenn Friedrich den Bereich der inneren Festung betritt, kann er rechts im hügeligen Hintergrund die Siedlung der Toten erkennen. Er kann die Toten jederzeit besuchen. Währen des Besuchs befindet er sich jeweils im Zeitraum ihres Lebens. Friedrich wundert sich nicht über diese Möglichkeit. Er empfindet es als sehr tröstlich, diese Möglichkeit zu haben. Allerdings nutzt er diese Möglichkeit kaum. Nur einmal begegnete er seinem Großvater väterlicherseits, ein liebenswerter, sehr freundlicher Mann.
Trotz dieser scheinbar wirklichen Begegnung denkt Friedrich nicht weiter über die Existenz Verstorbener nach. Erst sehr viel später wird er erfahren, dass Verstorbene rein virtuell existieren. Sie sind allgegenwärtig und Lebende können ihnen jederzeit begegnen, sobald sie gute Gedanken für sie empfinden. Während einer solchen Begegnung können sie mit dem inneren Ohr hören, was sie sagen, und mit schweigender innerer Stimme mit ihnen sprechen.
Trotz dieser scheinbar wirklichen Begegnung denkt Friedrich nicht weiter über die Existenz Verstorbener nach. Erst sehr viel später wird er erfahren, dass Verstorbene rein virtuell existieren. Sie sind allgegenwärtig und Lebende können ihnen jederzeit begegnen, sobald sie gute Gedanken für sie empfinden. Während einer solchen Begegnung können sie mit dem inneren Ohr hören, was sie sagen, und mit schweigender innerer Stimme mit ihnen sprechen.
wfschmid - 17. Juni, 03:00
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