Ständig zu spät?
Arche beschäftigt die Frage, was es bedeutet, wenn ständig mehr sinnlich geschieht als denkend erfasst werden kann. Das Denken vollzieht sich wesentlich langsamer als das, was eigentlich geschieht. Arche weigert sich, zu akzeptieren, dass uns mehr entgeht als wir mitbekommen. Weil sie nichts zu entdecken vermag, was gegen die Annahme des ständigen Schwunds sprechen könnte, wendet sie sich zunehmend jener Eigenschaft des Denkens zu, welche den Menschen glauben lässt, dass er alles erlebe, was mit ihm und um ihn herum geschieht.
wfschmid - 17. Mai, 02:00
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