Übermut der Neugier
Trotz unerreichbarer Unbegreiflichkeit des allgegenwärtigen Geistes vermag das vernunftbegabte Wesen nicht, diese Existenz loszulassen. In seiner Fantasie malt es sich Möglichkeiten der Existenz aus, um dann auch noch herauszufinden, ob sie vielleicht nicht doch auf irgendeine Art und Weise Wirklichkeit geworden sind. Fantasien werden in natürliche Erscheinungen wie ein brennender Dornbusch in der Wüste projiziert und umgedeutet, um Sehnsüchte endlich zu stillen und unerfüllte Hoffnungen zu bewahren. Nicht loslassen könnend entstehen Religionen, die sich je nach Glaubwürdigkeit mehr oder weniger ausbreiten. Es gilt schlichtweg zu akzeptieren, dass Phänomene existieren, die sich nicht beweisen lassen, obwohl sie intuitiv klar sind.
wfschmid - 4. Mai, 04:05
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