16
Dez
2009

warten, worauf ?



was erwartet wird wurde schon weg
gelegt

aufgeschichtet auf den Stapel der

Erinnerung

an das Warten in

Gegenwart, weg gelegt

15
Dez
2009

Im Fluss sein



Im Fluss sein bedeutet vollkommen gelassen sein. Die voll-kommene Gelassenheit der inneren Ruhe wird durch Los-lassen erreicht. Loslassen vollzieht sich als Betrachten, Beobachten und Begreifen der Einflüsse von Trieben, Grundbedürfnissen, Wünschen oder Träumen während ei-nes gleichsam unbeteiligten Geschehen-Lassens.

Man möchte beispielsweise ein bestimmtes Markenprodukt unbedingt haben. Man betrachtet in sich die Wirksamkeit dieses Begehrens, beobachtet, wie einem dieser sehnliche Wunsch ständig beschäftigt und spielt Argumente Pro und Contra geduldig durch, indem man sie mit Ausdauer ständig erneut miteinander vergleicht.

Solange man dabei nicht anfängt, unter dem Mangel des noch nicht Besitzens zu leiden und diese Mangelerscheinung durchaus interessant findet, statt depressiv zu werden, befindet man sich trotz der starken emotionalen Strömung immer noch im Fluss einer zunehmend beschleunigten Beruhigung. Es kommt nicht auf die Stärke der emotionalen Strömung an, sondern vielmehr darauf, dass diese im Fluss der Zeit nachlässt und zur vollkommenen Beruhigung führt.

14
Dez
2009

"Just in time"



just-in-time

Die Duplizität von Vernunft und Verstand verführt im Alltag zur Alternative etwa in der Art "Ich mach das entweder jetzt oder nachher!"

Das Argment des Verstandes: es macht keinen Sinn, und es gibt auch keinen Grund, ein Vorhaben zu verschieben.
Ein Vorhaben, über das nicht sofort entschieden wird, wirkt wie ein Stolperstein. Für einen erneuten Anlauf benötigt man nur zusätzliche Ressourcen. Sofort erledigen ist besser als erst notieren.

Das Aufstellen von Alternativen ergibt sich aus dem Defekt der Duplizität von Verstand und Vernunft. Dieser schizoide Schub ist eine Folge des Verlustes des Werdens in der Zeit.

13
Dez
2009

gedanken glut


unverbunden
so
lange
die bilder

haushalten mit

tropfen im sekunden
takt

tiefer blicken
bildlos

bleiben
ausharren

glühend
schweigen


12
Dez
2009

Duplizität



Duplizität ist gleichsam das diametral entgegengesetzte Komplement zu "Dilemma".

Historisch vollzieht sich die Duplizität als Auflösung des Dilemma in der Einheit von Vernunft und Verstand.

Erst in der Vereinigung von Vernunft und Verstand kann das Bewusstwerden selbst zum Gegenstand werden und Möglichkeiten eröffnen, wie andere Wege der Erfahrung von Welten möglich werden.

Exkursionen in Bereiche außerhalb des seinsbedingten Aufenthalts beginnen möglicherweise, sobald zu denken angefangen wird.

Es handelt sich um Exkursionen, die in Gedanken vor sich gehen und deshalb von gewöhnlichen empirischen Bedingungen unabhängig sind. Einer der häufigsten Anlässe für solche Gedankengänge ist ein Besuch beim inneren Arzt. Der Weg zu diesem inneren Arzt ist von jeher mehr oder weniger bekannt.

Das Wissen um die Selbstheilungskräfte ist uns von Natur aus gegeben. Solche Arztbesuche laufen unterschiedlich ab. Der Ablauf hängt davon ab, ob man den inneren Arzt aufsucht, um sich selbst oder um andere zu heilen.

Die Heilung erfolgt in der Regel mit Hilfe des Bilderlebens. Die Krankheit wird in Form von inneren Bildern bewusst und mit Hilfe einer besonderen Konzentration auf sie behandelt. Durch diese Konzentration wird die krankmachende Störung durch Vorstellung verstärkt. Diese Verstärkung tritt auf, indem Vernunft und Verstand voneinander distanziert werden und der Verstand auf Grund dieses Abstandes auf die vorhandene, durch die Vernunft verursachte Störung, wirken kann.

Durch die Distanzierung des Verstandes von der Vernunft kann die von Natur aus vorgegebene, von sich her intakte ideale körperliche Struktur auf die gestörte Teilstruktur wirken und eine Adaption der empirischen Struktur an die ideale Struktur bewirken und damit heilend wirken.

Wegen des Zusammenspiels körperlicher, seelischer und geistiger Energien ist es natürlich nicht ausreichend, wenn allein die geistige Energie mit Hilfe der Vorstellung reaktiviert wird. Es muss schon dieses Zusammenspiel auf ideale Art und Weise wieder hergestellt werden.

Das menschliche Dilemma

11
Dez
2009

Filter des Verstandes



filter-verstand

10
Dez
2009

Filter der Vernunft



filter-vernunft

9
Dez
2009

Dilemma oder Duplizität



vernunft-verstand

8
Dez
2009

Zeit



ohne Gegend

es zeigt sich eine
Bewegung

nichts das sich
bewegt

sie hat an sich gezogen
was ist

in der Zeit

Raum



ohne Maß

die Stille ist
größer

die silberne
Schnur

atmet

dreifach gesagt
einfach ge
spürt

entzieht sich und
kehrt zurück

fügt sich nicht in ein
einziges Bild

die Erde
rundet

der Atem
eint

6
Dez
2009

bar jeder substanz



prall
gefüllt
überquellend
das herz könnte brechen
tut es nicht

es hält stand

das empfinden
spiegelt sich

ein bogen
bindet

das gespür
an das
was spricht

lautlos

bar
jeglichem

ist


5
Dez
2009

3
Dez
2009

Kunst zu denken



kunst-zu-denken

2
Dez
2009

Dreiheit



naturgesetze

1
Dez
2009

Stichworte 7



naturgesetz_beziehung

Seit 16 Jahren BEGRIFFSKALENDER

Wolfgang F.A. Schmid

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Es gelten die Rechtsvorschriften für Webseiten der Universität Flensburg © Texte: Wolfgang F. Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) wfschmid(at)me.com Bilder: Ulrike Schmid (sofern nicht anders ausgewiesen) mail(at)ulrike-schmid.de

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