9
Okt
2013

Halbdunkel

In der dunklen neuronalen Welt beginnt es zu dämmern. Der erste Schein des bläulichen Lichts zeigt sich in der Finsternis des Dagewesenen. Die Dämmerung vertreibt die Nacht des spielenden Chaos neuronaler Verwirrungen. Träume verflüchtigen sich bedeutungslos ins Unbewusste, während sich die Sterne der Nacht im Morgengrauen verbergen.



Zwischen frühen Vogelstimmen deuten sich sanfte Töne leiser Innenklänge an. Zaghafte Gefühle malen Bilder in sanften Farben. Allmählich formen sich Gedanken, aus denen sich erste Worte gestalten.



Der Tag deutet sanfte Spuren an, um den Weg zu markieren. Intuitionen offenbaren sich ihm jenseits ichhaftiger Ansprüche als wahre Begriffe. Unbekannte Wegmarken scheinen das Ende ständig wachsender Wüsten anzudeuten.
 



Nachbesinnung

Halbdunkel

Das Licht lässt Anwesendes sichtbar werden. In der Welt der Neuronen ereignen sich Begegnungen in einem Raum, der zugleich entsteht und sich verändert. In der Dämmerung lässt das bläuliche Licht die dunklen Gebilde des Dagewesenen aufscheinen. Die Dämmerung lässt in der Finsternis das Chaos des ungelenkten Spiels zurück und die Träume verlieren sich wieder in deutungsloser Beliebigkeit des Unbewussten.

Es ist die Zeit des Übergangs zu den sichtbaren Innenbildern. Klänge aus dem Inneren gelangen in das intuitive Hören. Eine behutsame Annäherung des aus dem Dunklen kommenden nicht ortbaren sich Befindens in die sich lichtenden spürbaren ersten Antworten. Zarte Gefühle begleiten die ersten Gedanken, die sich zu Worten hin bewegen.

Der Tag deutet sich an, zurückgenommen noch, aufspürend Verweise auf die sich andeutenden Wege. Das Ichhafte hat sich zurückgezogen. Wahre Begriffe offenbaren sich, von der Intuition mit unbekannten Markern versehen, die als Wegmarken anzudeuten scheinen, dass die Zeit wachsender Wüsten sich ihrem Ende zuneigt.
 
(urs)

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Wolfgang F.A. Schmid

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