Pädagogisches Denken Platons (B)
Platon betrachtet die Philosophen als Pädagogen, denen die Aufgabe zukommt, den Menschen zum Licht des Seins zu führen. Das bedeutet nichts Anderes als dem jungen Menschen selbständiges Denken durch Philosophieren zu ermöglichen. Mittel zu diesem Zweck sind ganz im Sinn damaliger erzieherischer Tradition Mathematik und Kunst.
Die höchsten Ideen sind für Platon göttlicher Art, aber sie bleiben als göttliche Wesen den Göttern übergeordnet. Platon gemäß bedarf es vorweg der Idee des Göttlichen, damit ein Gott überhaupt sein kann. Während die Sinneswahrnehmung mangels Zuverlässigkeit nur zum Meinen führt, ist die Idee Quelle echten Wissens.
Es ist also die Idee des Göttlichen, die dem Menschen Wahrheit offenbaren und zum Wissen des Göttlichen führen kann. Dazu bedarf es keiner Priesterinnen und Priester.
Platon schildert das Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in seinem Werk "Der Staat" (politeia), in diesen Gleichnissen erfährt zugleich das Wesen der Pädagogik den zureichenden Grund. Die Kunst der Erziehung wird als Befreiung des Menschen zu sich selbst philosophisch erfahrbar und begründbar.
Die höchsten Ideen sind für Platon göttlicher Art, aber sie bleiben als göttliche Wesen den Göttern übergeordnet. Platon gemäß bedarf es vorweg der Idee des Göttlichen, damit ein Gott überhaupt sein kann. Während die Sinneswahrnehmung mangels Zuverlässigkeit nur zum Meinen führt, ist die Idee Quelle echten Wissens.
Es ist also die Idee des Göttlichen, die dem Menschen Wahrheit offenbaren und zum Wissen des Göttlichen führen kann. Dazu bedarf es keiner Priesterinnen und Priester.
Platon schildert das Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in seinem Werk "Der Staat" (politeia), in diesen Gleichnissen erfährt zugleich das Wesen der Pädagogik den zureichenden Grund. Die Kunst der Erziehung wird als Befreiung des Menschen zu sich selbst philosophisch erfahrbar und begründbar.
wfschmid - 26. Mai, 04:23
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks